Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich setze mich schon eine ganze Weile mit den Konsequenzen unseres Ernährungs- und Kaufverhaltens auf unsere Gesundheit und unsere Umwelt auseinander. Spätestens seit dem Auftauchen von COVID können wir die Folgen unserer Art zu wirtschaften, nicht mehr leugnen. Wir zerstören die Natur, greifen in ihre Kreisläufe ein, roden die Wälder, schaffen riesige Monokulturen, verdrecken die Meere und pfeifen auf den Co2-Ausstoß. Die Tiere werden gezwungen, ihren Lebensraum immer näher am Menschen zu suchen und somit werden neue Krankheiten übertragen.
Aber mal ganz abgesehen von dieser Sachlage, gibt es auch andere, schlimme "Zivilisationskrankheiten", die schon lange bekannt sind (z.B. Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Demenz). Und es ist auch schon lange bekannt, dass diese direkt mit unserer Ernährung zusammenhängen. Trotz dieses Wissens ernähren sich die meisten Menschen immer noch wie vor 30 oder 40 Jahren und schaden sowohl ihrer eigenen Gesundheit als auch der Umwelt. Dabei ist es gar nicht so schwer, gesund zu leben und den Planeten zu retten.
Einer, der weiß, wie das geht und der uns auf diesem neuen, besseren Weg unterstützen möchte, ist der Autor Ocean Robbins. Er hat mit seinem Buch
- Die 31-Tage-FOOD-Revolution -
Den Darm heilen, unnötige Pfunde verlieren und
nebenbei den Planeten retten
einen echten Wegweiser für eine bessere Zukunft geschaffen. Das Buch zeigt, wie wir in zunächst nur 31 Tagen zu mehr Gesundheit und zu mehr Nachhaltigkeit finden können (und diese Erkenntnisse hoffentlich länger als 31 Tage weiterführen werden). Es stellt viele kleine Schritte vor, die leicht in die Praxis umgesetzt werden können.
Jedes der 31 Kapitel endet mit einfachen Handlungsaufforderungen, durch die man das Gelernte sofort anwenden kann. Es macht richtig Spaß, 31 Tage lang jeweils einen weiteren kleinen Schritt auszuprobieren.
"Dieses Buch ist einer Welt gewidmet, in der für jeden, der isst, gesunde, ethisch unbedenkliche und nachhaltige Nahrungsmittel zur Verfügung stehen" Ocean Robbins
Das 31 Tage-Programm gliedert sich in vier Teile:
Entgiftung Ungesunde Lebensmittel enttarnen und bannen
Ernährung natürliche Nahrungsmittel auf erschwingliche und köstliche Weise genießen
Netzwerk Gemeinschaft von Unterstützern aufbauen (nicht alle sind gleich begeistert von Veränderungen, aber eine positive Mitstreiter sind wichtig)
Transformation
Der Leser lernt, warum unsere Lebensmittel die Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit sind. Robbins ist ein Verfechter für pflanzliche Vollwertkost mit weniger tierischen, weniger verarbeiteten Produkten und weniger Zucker. Er erklärt, warum es heutzutage unerlässlich ist, auf Bio- und Fairtrade-Produkte zu achten.
Der Schreibstil ist trotz des ernsten Themas locker und durch viele Geschichten absolut unterhaltsam. Es sind auch überraschende Infos dabei, weil jeder einzelne von uns viel mehr Einfluss nehmen kann, als vielleicht angenommen. Der Leser wird zum direkten Handeln aufgefordert.
Im letzten Teil des Buches findet man noch 42 Beispielrezepte, mit denen man sein neu erlerntes Wissen gleich in die Praxis umsetzen kann.
Ich habe die 373 Seiten des Buches regelrecht "verschlungen", weil ich es so spannend fand, was jeder tatsächlich aktiv tun kann. Die Essgewohnheiten jedes einzelnen haben große Auswirkungen, auf die Gesundheit und auf die Umwelt. Je mehr Menschen das wissen und und verantwortungsvoller handeln, desto besser. Die Leidenschaft des Autors für seine Mission kann man beim Lesen direkt spüren, sie springt quasi über. Ich konnte viel Neues erfahren und mir vorher nicht bewusste Zusammenhänge erkennen. Ein tolles, informatives Buch, wissenschaftlich untermauert, aber sehr praxisnah umgesetzt.
Wissen allein reicht nicht aus, wir müssen ins Handeln kommen, dann wird es auch positive Veränderungen geben. Die "31-Tage-FOOD-Revolution" zeigt, dass das gar nicht so schwer ist.
"Lies es, übe es und gedeihe. “
- Tony Robbins -
Übrigens wird für jedes verkaufte Buch dieses Titels eine Spende an "Trees for the Future" geleistet. Diese Organisation ermöglicht es einkommensschwachen Gemeinden, weitere Bio-Obst- oder Nussbäume zu pflanzen. Eine schöne Geste!
Die 31-Tage-Food-Revolution von Ocean Robbins Unimedica Preis 24,80
Anthony William ist eine ganz besondere Person. Seit seiner Kindheit besitzt er die Gabe, mediale Botschaften zum Gesundheitszustand seiner Mitmenschen zu empfangen. Er wird als "Medical Medium" bezeichnet. Im ersten Moment hört sich das durchaus ein bisschen seltsam an, deswegen polarisiert William auch sehr. Entweder ist man ein großer Anhänger seiner Botschaften oder man belächelt sie. In der heutigen Zeit können viele Menschen mit Medialität, gerade im Bereich der Medizin, nicht viel anfangen. Aber - Anthony William besticht durch seine hohe Trefferquote und sein unglaubliches Heilwissen. Er widmet sich seit über 25 Jahren der ganzheitlichen Heilung seiner Mitmenschen und hat damit großen Erfolg. Außerdem ist er inzwischen erfolgreicher Bestseller-Autor vieler medizinischer Ratgeber, und er hat viele Fans unter Prominenten und Sportlern.
Sein Ansatz stammt aus dem Bereich der alternativen Heilmethoden. Eine gesunde Ernährung spielt dabei eine tragende Rolle. Kurz gesagt, empfiehlt William eine pflanzenbasierte Kost mit Schwerpunkten auf besonders starken Heilwirkungen bestimmter Lebensmittel, die je nach Krankheitsbild vermehrt eingesetzt werden. Diese Lebensmittel sollten überwiegend vegan, glutenfrei, fett- und eiweißarm sein, aber kohlenhydratreich und mit einem hohen Rohkostanteil. Die Pflanzen sollten zudem möglichst aus lokalem kontrolliert biologischem Anbau stammen, bestenfalls sogar selbst angebaut bzw. gezogen werden.
Dass so eine Ernährungsform eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist leicht nachzuvollziehen. Es ist jedoch nur ein Standbein der William`schen Theorien. Entgiftung spielt auch eine große Rolle. Und um die geht es im Buch
HEILE DEINE LEBER
Die Wahrheit über chronische Erschöpfung, Reizdarm, Gewichtsprobleme, Diabetes und Autoimmunkrankheiten
"Die Leber, unser wichtigstes Entgiftungsorgan, muss tagtäglich Schwerstarbeit verrichten - insbesondere wenn Schadstoffe, Stress und Krankheitskeime sie belasten. Die Folge sind Beschwerden wie Diabetes, Bluthochdruck oder chronische Müdigkeit. Fatalerweise bleibt die wahre Leidensursache dabei meist unentdeckt, denn: Unsere Leber leidet still. Hier setzt Anthony William, das weltbekannte Medical Medium, an: Dank seiner besonderen Gabe entschlüsselt er Wirkmechanismen und Krankheitssymptome, unterzieht gängige Ernährungstrends dem Heil-Check und verrät seinen Detox-Masterplan für die gesunde Leber: passgenaue Heil-Food-Lebensmittel und Rezepte, zugeschnitten auf die jeweilige Krankheit.
So heilen wir unsere Leber - und schließlich uns selbst."
Mit 576 Seiten ist dieses Buch ein wirklich dicker Wälzer, voll mit Informationen über die Zusammenhänge im Körper und die tragende Kraft der Leber. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, liegt mit "Heile deine Leber" genau richtig.
Das Buch ist in vier Haupt-Teile gegliedert:
1. Teil: Friedenswächter - die wahre Berufung ihrer Leber
2. Teil: Der unsichtbare Sturm - was in unserer Leber vor sich geht
3. Teil: Auf in den Kampf - Krankheiten und Beschwerden mit Bezug zur Leber
4. Teil: Die Leber heilen - ein neues Leben durch die richtige Pflege der Leber
Damit man mit dem neu gewonnenen Wissen gleich loslegen kann, gibt es auch noch 29 Rezepte und 9-Tage-Leber-Resetplan.
Ich konnte viele hilfreiche Informationen aus diesem Buch ziehen. William benennt Lebensmittel mit besonders intensiver Heilwirkung ebenso wie besonders schädliche Stoffe, die es zu vermeiden gilt. Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um Pestizide, Fungizide, Reinigungsmittel, Kunststoffe, Haarfärbemittel u.v.m.
Viele alltägliche Probleme hätte ich gar nicht mit der Leber in Verbindung gebracht, jedenfalls nicht primär. Wer zum Beispiel Hautprobleme hat (Ekzeme, Psorias) kann diese mit einer verbesserten Lebergesundheit heilen. Auch der Alterungsprozess kann deutlich verlangsamt werden, eine gesunde Leber ist ein wunderbares Anti-Aging-Mittel. Genauso kann ein chronischer Erschöpfungszustand mit der Leber zusammenhängen und durch eine angepasste Ernährung vollkommen verschwinden. Es müssen nicht immer die ganz schweren Erkrankungen wie Hepatitis usw. sein, wobei natürlich auch diese Erwähnung im Buch findet.
Ich habe schon etliche Bücher von Anthony William gelesen und finde seine Ansätze sehr interessant. Warum nicht einmal etwas anderes ausprobieren? Letzten Endes muss es jeder selbst entscheiden, ob er sich auf diese Art des Heilwissens einlässt. William ist kein Arzt oder Wissenschaftler, hat aber sehr viel Erfahrung durch seine Arbeit mit den Menschen. Und seine Erfolge geben ihm durchaus recht.
Meiner Meinung nach sind die Bücher von Anthony William ein gute Ergänzung zur reinen Schulmedizin und voller hilfreicher Ratschläge.
Heile deine Leber von Anthony William arkana Verlag erschienen am 20. Mai 2019 25,00 Euro
Die Aloe ist schon seit hunderten von Jahren als natürliches Heilmittel bekannt. Gerade in der Hautpflege wird sie aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften gerne verwendet.
Was viele nicht wissen ist, dass Aloe Vera Saft, innerlich angewendet, einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Wohlbefindens leisten kann.
Der Aloe Vera BioUrsaft ist ein ganz besonderer Saft von höchster Qualität. Er enthält ein komplexes Netzwerk aus über 100 natürlichen Wirkstoffen (darunter Nährstoffe, Vitamine, Mineralien, Enzyme, Polysaccharide und wichtige Glykonährstoffe sowie Glykosaminoglykane). All diese Wirkstoffe sind auch in der menschlichen Zellmatrix enthalten. Dazu zählen Kalium und Natrium im richtigen Verhältnis zueinander, genauso wie es auch im Inneren unserer Zellen vorhanden ist.
Deshalb kann die reine Aloe Vera unsere Zellen wirkungsvoll entstauen und befreien. Blockierte Lebensenergie kommt ins Fließen. Die feinen Kapillaren werden um ein Vielfaches elastischer. Alle Zellen können Nährstoffe jetzt besser aufnehmen und die Feuchtigkeits-Depots können neu gefüllt werden.
Vor allem sind aber die lebenswichtigen Glykonährstoffe wichtig. Sie sorgen für eine aktive und optimale Zellkommunikation und damit für schöne und gesunde Haut. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem darin, wieder in Balance zu kommen. Die komplexen Lebensbausteine können eine Erweiterung von 35-40% der bereits verengten Kapillare (feinste Blutgefäße) bewirken und ihre Versorgung mit Nährstoffen verbessern.
Die „schleimigen“ Wirkstoffe der Aloe Vera kleiden die Schleimhaut aus. Sie reparieren und regenerieren. So bekommt das Immunsystem Schwung und findet eine neue Balance. Das ist besonders wichtig für Allergiker, um überschießende Reaktionen zu vermeiden.
Die Aloe ist von Natur aus
vegan
laktosefrei
glutenfrei
zuckerfrei
kalorienarm
Wichtig ist hier allerdings wirklich, dass man auf hochwertige Qualität achtet. Denn mittlerweile "boomt" der Markt mit der Aloe. Von Billigkosmetik über Spülmittel bis hin zur Strumpfhose - eine Vielzahl von Produkten beansprucht mittlerweile "Aloe Vera" zu enthalten. Doch dies entspricht oft nicht den Tatsachen. Zum einen ist der Anteil echter Aloe Vera in den Produkten verschwindend gering. Zum anderen enthalten die Produkte meist keine echte reine Aloe Vera (=nur das Gel der Aloe Vera Pflanze) sondern maschinell gepresste Pflanzen mit samt der Blattrinde und dem darin enthaltenen schädlichen Aloin.
PHARMOS NATUR produziert und verwendet ausschließlich 100% reinen, aloinfreien Aloe Vera BioUrsaft.
Die meisten Hersteller von Aloe Vera Produkten pressen und/oder häckseln die ganzen Blätter – inklusive Rinde – und „sieben“ die Schadstoffe, wie das Aloin, maschinell über eine scharfe Filtration wieder aus, soweit das überhaupt möglich ist. Auf diesem Weg gehen allerdings gleichzeitig viele wichtige und gute Inhaltstoffe der Aloe Vera Pflanze verloren, so dass sich auch die Wirkweise verändert.
Deshalb schält PHARMOS NATUR jedes einzelne Blatt behutsam und sorgfältig von Hand aus. Keine Maschine ist in der Lage, diese Form der Handausschälung zu ersetzen. Der Verbraucher kann sich bei PHARMOS NATUR auf 30 Jahre Forschungs- und Pionierarbeit sowie die praktische Erfahrung verlassen. Nur in Deutschland wird das Gel-Filet nach einem speziell von PHARMOS NATUR entwickelten Verfahren zu einem 100% reinen Aloe Vera BioUrsaft verarbeitet
Der Aloe Vera BioUrsaft von PHARMOS NATUR • fördert die Regeneration der Haut und der inneren Schleimhäute • aktiviert das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte • schützt Allergiker vor überschießenden Reaktionen • befreit das Bindegewebe von Stauungen • unterstützt wirkungsvoll bei trockener, juckender und feuchtigkeitsarmer Haut, Couperose, Ekzemen, Neurodermitis und Akne • wirkt entzündungshemmend • stärkt die feinen Kapillargefäße Alles aus reiner Pflanzenkraft!
Anwendungsempfehlung:
Morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen jeweils mindestens 25 ml langsam und schluckweise trinken, so dass die Mundschleimhaut gut benetzt wird.
Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.
Der Geschmack ist etwas "gewöhnungsbedürftig". Keinesfalls eklig oder so etwas, aber sehr pur und irgendwie "strohig". So einen Geschmack hatte ich vorher noch nie auf der Zunge. Nach ein paar Tagen habe ich mich daran gewöhnt.
Eine 750 ml Flasche kostet ca. 50,50 EUR und ist erhältlich im PHARMOS NATUR Online Shop. Es gibt auch eine kleinere Größe, die kostet dann ca. 23,50 EUR für 330 ml.
Kleiner zusätzlicher Tipp:
Zwei Wattepads mit Aloe Vera BioUrsaft tränken und als kühlende Augenkompressen verwenden.
Oder in Aloe Vera BioUrsaft getauchte Kompressen auf bedürftige Hautstellen auflegen.
Kühlt, schützt, pflegt, harmonisiert und bringt die Lebensenergie ins Gleichgewicht. Herrlich entspannend und erfrischend!
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Immer mehr Menschen leiden an "trockenen Augen". Das kann verschiedenste Ursachen haben. Zum einen gibt es natürliche Störungen, wenn man zum Beispiel grundsätzlich zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder deren Zusammensetzung nicht optimal ist, manche Personen haben auch einen verminderten Lidschlag.
Zum anderen führen auch äußere Einflüsse zu trockenen Augen. Trockene (Heizungs-)Luft zum Beispiel, Verunreinigungen der Luft (Abgase, Ozon, Staub), viel Bildschirmarbeit, Kontaktlinsen, manche Medikamente (einige Antibaby-Pillen, Antidepressiva oder Schlafmittel). Außerdem Zugluft im allgemeinen (Gebläse im Auto) oder Überanstrengung des Auges durch intensives Lesen.
Aber auch durch zunehmendes Alter lässt die Tränenproduktion natürlicherweise nach. Und manche Erkrankungen fördern diese unangenehmen Symptome (Autoimmunerkrankungen, Diabetes, oder entzündliche Erkrankungen) zusätzlich.
Ich selber spüre seit einigen Jahren, dass meine Augen empfindlicher geworden sind. Sie "jucken" häufig, vor allem wenn ich in geschlossenen Räumen bin. Draußen habe ich diese Symptome nicht. Gegen Abend fällt mir das Lesen schwerer, die Lidränder röten sich und ich muss mich regelrecht anstrengen, um zu lesen.
Hier können Augentropfen mit Hyaluron gute Abhilfe schaffen. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers. Sie hat hervorragende wasserbindende Eigenschaften, die sich besonders für die Behandlung des trockenen Auges eignen. Die Anwendung von Augentropfen mit Hyaluronsäure ist eine der üblichsten Behandlungsmaßnahmen von trockenen Augen.
Aber was, wenn man unterwegs ist, gerade keinen Spiegel parat hat oder möglicherweise grundsätzlich Probleme hat mit Augentropfen? Viele Menschen mögen Augentropfen überhaupt nicht und tun sich mit der Gabe sehr schwer
Deshalb gibt es nun auch Augensprays, die einfach und komfortabel direkt auf das geschlossene Lid gesprüht werden können. Beim nächsten Lidschlag werden die Inhaltsstoffe an den Wimpernrand befördert und verteilen sich von selbst auf dem Auge.
Ich hatte bislang noch keine Erfahrung mit solchen Sprays, habe mich also besonders gefreut, den
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testen zu dürfen.
Mit Liposomen und Hyaluronsäure
Frei von Ethanol und Benzalkoniumchlorid
Frei von konservierend wirkenden Bestandteilen
Der OCUVERS Spray Hyaluron enthält 0,1%ige Hyaluronsäure. In der Augenheilkunde wird Hyaluron häufig zur Behandlung des trockenen Auges eingesetzt. Er übernimmt als körpereigener Wirkstoff viele Funktionen, unter anderem die, dass er im Auge für die richtige Befeuchtung sorgt. Im Innern des Auges (im sogenannten Glaskörper) sind 98% Wasser an 2% Hyaluronsäure gebunden. Das macht Hyaluron zum perfekten natürlichen Benetzungsmittel.
Dieser Spray
verbessert die Befeuchtung der Augenoberfläche bei allen Schweregraden des trockenen Auges
verbessert die Stabilität des Tränenfilms langanhaltend
eignet sich für Träger aller Kontaktlinsenarten
ist geruchsarm
eignet sich als Alternative oder ergänzend zu Augentropfen
hilft bei Irritationen durch Kontaktlinsen
befeuchtet das Auge bei intensiver Bildschirmarbeit
erleichtert bei langen Auto- oder Motorradfahrten
lindert Reizungen durch Klimaanlage, Wind, Luftverschmutzung, Schwimmbadwasser etc.
Anwendungsempfehlung:
Im Vergleich zu Augentropfen ist die Anwendung sehr einfach, da das Spray mit einem Abstand von ca. 10 cm direkt auf das geschlossene Auge gesprüht wird. Danach das Auge noch für ca. 5 Sekunden geschlossen halten, damit die Liposomen an den Lidrand gelangen können. Mit dem nächsten Augenaufschlag verteilt sich der künstliche Tränenfilm auf der Augenoberfläche. Die Anwendung kann mehrmals täglich wiederholt werden.
Was außerdem toll ist: der Spray kann auch über Augen Make Up angewendet werden. Man soll lediglich nicht sofort am Auge reiben, sondern den Sprühnebel erst trocknen lassen.
Da der Sprühnebel einen etwas weiteren Radius hat, wird meist auch die Haut um das Auge herum benetzt. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass so nebenbei auch die Augenpartie um das Auge mitgepflegt wird. Hyaluron gilt schon lange als hervorragendes Anti-Aging-Mittel.
Erhältlich ist der OCUVERS Spray in der Apotheke, bei allen Augenspezialisten oder online bei OCUVERS. Auf der Startseite der Homepage gibt es auch ein kleines Video, in dem die Anwendung genau gezeigt und erklärt wird.
Unsere Lippen sind sehr empfindlich, da ihre Haut erstens sehr dünn ist und zweitens keine Talgdrüsen enthält. Lippen sind also besonders anfällig für Trockenheit. Das gilt das ganze Jahr über, denn auch Sonne setzt ihnen ganz schön zu. Aber besonders im Winter leiden viele Menschen unter aufgesprungenen, eingerissenen und extrem trockenen Lippen. Verursacht wird dieses Problem durch die trockene Heizungsluft in Innenräumen und auch durch kalte Temperaturen.
Die logische Folgerung ist der Griff zu einem Lippenpflegestift. Doch hier heißt es "Aufgepasst"! Öko-Test (1/2018) hat 24 gängige Lippenpflegestifte untersucht und in 11 (!!) davon mineralölbasierte Fette gefunden. Erdölbasierte Fette und Öle können schon in kleinsten Mengen krebserregend sein. Sie reichern sich im Körper an (zum Beispiel im Fettgewebe oder in der Leber) und schädigen Organe. Einige Pflegestifte bestanden zum größten Teil aus diesen schädlichen Fetten. Bei einem durchschnittlich angesetztem Verbrauch von 4 Lippenpflegestiften pro Kopf / pro Jahr kommt da einiges zusammen!
Besonders gemein ist es hier, dass wir auf manche Marken schon von Kindheit an konditioniert sind. Wohl jedes Mädchen hat bereits die Marke "Labello" verwendet. Momentan werden die neuen "Labellinos" intensiv in den Medien beworben. Doch gerade diese beiden, bekannten und beliebten Stifte sind durchgefallen. Aber auch andere Marken haben sehr schlecht abgeschnitten, zum Beispiel "Blistex," "Eucerin Lip Aktiv" oder "Bebe Classic" (u.v.m.) Man sollte unbedingt genau auf die Liste der Inhaltsstoffe achten, Markennamen schützen leider nicht vor gesundheitsschädlichen Stoffen wie in diesem Fall Erdöl.
Der Preis ist ebenso kein verläßlicher Indikator, denn auch teurere Produkte wie zum Beispiel der Lippenpflegestift von "Eau Thermale Avène" oder der "Carmex Classic Moisturising Lip Balm" und sogar die "Neutrogena Lippenpflege" enthalten Erdöl.
Da wir - ob wir wollen oder nicht - einen großen Teil der Lippenpflege zwangsläufig in den Mund bekommen und auch schlucken, ist es besonders wichtig, auf gesunde, natürliche Pflege zu achten. Denn die gibt es! Alle getesteten Naturkosmetik-Lippenpflegestifte waren frei von Mineraöl.
Doch als ob diese Erdöl-Hiobsbotschaft nicht genug wäre, wurden in einigen Stiften auch noch bedenkliche UV-Filter gefunden. Zwar sind UV-Filter durchaus sinnvoll als Schutz gegen die schädlichen Sonnenstrahlen, aber einige verwendeten UV-Filter sind nicht unbedenklich. Der Stoff Ethylhexylmethoxycinnamat steht im Verdacht, hormonelle Wirkungen auf den Menschen zu haben. In Tierversuchen ist dies bereits bestätigt worden.
Doch nun die gute Nachricht, wir als Verbraucher können relativ einfach auf unschädliche Alternativen zurückgreifen. Alle untersuchten Naturkosmetk-Pflegestifte sind auch frei von bedenklichen UV-Filtern. Ich rate dringend, diese zu verwenden und die anderen einfach in den Regalen zu lassen. Denn wir als Verbraucher haben durchaus das Potential, durch die Nachfrage (oder eben den Boykott) Produkte zu verändern und verbessern. Produziert wird, was verkauft wird.
Unter diesem Link findet ihr 10 empfehlenswerte Lippenpflege-Produkte ohne Mineralöl, die bedenkenlos verwendet werden können Lippenpflege ohne Mineralöl
Besonders erwähnenswert finde ich, dass auch Lippenpflegestifte der discountereigenen Naturkosmetiklabel (alverde bei dm und Alterra bei rossmann) in dieser Auflistung mit dabei sind. Sie haben mit "Sehr Gut" abgeschnitten und sind unbedenklich!
Wer gar keine fertigen Produkte verwenden möchte, findet in naturbelassenen Bio-Ölen eine gute Alternative.
Die kompletten Testergebnisse gibt es im Verbraucher-Magazin "Öko-Test" (01/2018), das aktuell im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.
Es wird Zeit für Jahresrückblicke... Ein ganz besonderes Blogger-Event war dieses Jahr der allererste GEHWOL Tester-Club-Tag. Ein kleine, geladene Blogger-Truppe durfte ein Wochenende lang die Firma GEHWOL näher kennenlernen. Wir hatten alle sehr viel Spaß! Vielen lieben Dank an die Veranstalter für das wirklich gelungene Event, das durch den kleinen Kreis der Teilnehmer eine ganz besondere Note bekam! Für mich das schönste Blogger Event des Jahres!
Wer meinen Post dazu noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen: GEHWOL Tester-Club-Tag.
"Am 04.11.17 fand in Lübbecke der erste GEHWOL Testerclub-Tag statt. Mitglieder des GEHWOL Testerclubs konnten beim Event die beliebte Fußpflegemarke sowie die Eduard Gerlach GmbH näher kennenlernen. Die Beauty-affinen Bloggerinnen Ladylike, RosaWoelkchen, RehaugeW und Paapatya wurden von Timor Gerlach-von Waldthausen, Mitglied der Geschäftsleitung, herzlich im Unternehmen empfangen und lauschten anschließend spannenden Vorträgen. Sogar in das Labor bekamen sie einen Einblick. Auch immer mit dabei: Stargast Madametamtam. Die bekannte Influencerin teilte mit den Bloggerinnen ihre Erfahrungen rund um Blogs, Videos und den Aufbau von Social-Media-Kanälen. Ein gelungenes, herzliches Get-together, das alle Teilnehmer so schnell nicht vergessen werden."
Schon seit längerem spukt mir die Idee im Kopf herum, selber einmal ein Kimchi herzustellen. Ich habe mich bislang nicht so recht herangetraut, weil ich mit dieser Art der Konservierung, keinerlei Erfahrungen habe. Nun scheint das Thema Gemüse-Fermentation durch Milchsäuregärung (diese Methode ist übrigens schon uralt), tatsächlich wieder in Mode zu kommen. Ich habe sogar über eine Bloggerveranstaltung gelesen, bei der Gemüse-Fermentation zur Reste-Rettung bzw. -Verwertung das Hauptthema war. Nun hat meine Neugier hat (endlich) gesiegt, gestern habe ich mich zum allerersten Mal an ein Kimchi gewagt. In der Theorie war ich dank You Tube bestens vorbereitet, also legte ich los.
(Ich verlinke am Schluß das Video, das mir als Vorlage gedient hat).
Für diejenigen, die mit dem Begriff "Gemüse-Fermentation" nichts anfangen können, eine Erklärung in Kurzform: Es handelt sich um eine Konservierungsart, bei der nichts erhitzt wird. Das Gemüse wird in einer Salzlake eingelegt, dann gut gepresst in Gläser/Tontöpfe gefüllt und fest hineingestampft/-geschichtet. Dann kann die Milchsäuregärung beginnen, die einige Tage Zeit benötigt. Eine Woche mindestens, man kann die fertigen Gläser aber bis zu mehreren Monaten dunkel und kühl gelagert, verwenden. Prinzipiell können alle Gemüsearten verwendet werden, am meisten verbreitet und bekannt ist unser Sauerkraut, das genau nach dieser Methode hergestellt wird.
Kimchi ist ein koreanisches Traditionsgericht. Hierfür wird Chinakohl verwendet. Es gibt zigfache Abwandlungen dieses Rezeptes, das auf eine sehr lange Geschichte zurückblickt. Das Besondere an Kimchi sind die sensationell gesunden Nährwerte. Es enthält sehr viel Vitamin A und C sowie andere Vitamine, Mineralien, Proteine. Da viel Knoblauch verwendet wird, ist auch der Gehalt an Alliin und Allicin (schwefelhaltige Aminosäuren) hoch. Diese Stoffe sind super gut für unseren Organismus, sie verdünnen das Blut, senken den Blutdruck, beugen Schlaganfall und Herzinfarkt vor und wirken antibakteriell. Sie helfen außerdem der Leber und unterstützen eine gesunde Darmflora.
Die während der Fermentation entstehende Milchsäure und Essigsäure wirken keimtötend. Dabei steigt auch der Gehalt an Vitaminen, innerhalb von drei Wochen verdoppeln sich die Anteile der Vitamine B1, B2 und B12.
Nun aber genug erzählt, gehen wir an die Umsetzung. In den traditionelle Rezepten werden immer große Mengen Kimchi hergestellt. Weil es für mich mein erster Versuch ist, habe ich mich auf einen Chinakohl beschränkt. Er hat mit 1,2 kg auch recht groß gewirk.t Nicht bedacht habe ich, dass er durch das Einsalzen stark zusammenfällt. Ich hätte locker die doppelte Menge nehmen können. Aber macht nichts, learning by doing ...
An frischen Zutaten benötigt man also Chinakohl, einen weissen Rettich (habe ich nicht bekommen und daher Radieschen verwendet), ein paar Lauchzwiebeln, eine normale Zwiebel, eine Karotte, Knoblauch und ein Stück Ingwer.
An besonderen Zutaten braucht man Reismehl und Fischsauce (konnte ich im Supermarkt kaufen) und ein Glas mit Garnelenpaste. Das war schon schwieriger zu bekommen, aber ich bin bei amazon fündig geworden.
Im nachhinein denke ich, das man auch ganz darauf verzichten könnte, ohne geschmackliche Einbußen zu haben. Aber in meinem Rezept war es halt drin. Und man braucht ca. eine halbe Tasse Salz. Ich habe normales Meersalz verwendet. Außerdem Chilipulver oder -flocken.
Als erstes wird der Chinakohl längs in zwei Hälften geteilt. Dann noch mal geviertelt. Wer mag, kann ruhig kleinere Stücke schneiden. Dann wird der Kohl in klares Wasser getaucht, damit er nass wird. So kann das nachfolgende Salz besser anhaften. Und dann wird das Ganze dick mit Salz eingerieben. Von oben und unten.
Dann alles mitsamt dem Salz in eine grosse Schüssel geben. Es bildet sich etwas Wasser am Boden. Der Chinakohl muss ungefähr drei Stunden im Salz ziehen und dabei sollte er alle 30 Minuten gewendet werden. Alle Blätter müssen gut mit dem Salz in Berührung kommen.
In der Zwischenzeit wird die Masse zubereitet, in die der Chinakohl letzten Endes eingelegt wird. In meinem traditionellem Rezept kocht man dazu zwei Tassen Wasser mit ca. 2-3 Teelöffeln Reismehl auf. Immer schön umrühren! Es kommt auch eine halbe Tasse Zucker hinzu. Das ist sozusagen die Basismasse, sie soll homogen und ohne Klümpchen sein. Vor der Weiterverarbeitung muss man sie vollständig abkühlen lassen.
Währenddessen kann man schon die Knoblauchpaste vorbereiten, die in die Basismasse kommt. Ich habe das Originalrezept ein bisschen abgewandelt, denn ursprünglich kommt sehr (!!) viel Knoblauch und Chili hinein. Für unsere europäischen Mägen und Geschmäcker vermutlich zuviel. Außerdem hatte ich ja nur einen Chinakohl.
Ich habe also ("nur") 6 Knoblauchzehen, ein daumennagelgroßes Stück Ingwer und eine Zwiebel verwendet. Das alles muss kleingemixt werden, bis es eine gleichmäßige Paste ohne Stückchen ist. Im Thermomix klappt das super, sollte aber mit jedem normalen Mixer oder mit einem Zauberstab auch funktionieren. Und dann habe ich den Deckel abgenommen und die ganze Power dieser Hammerpaste abgekriegt. Himmel, das Zeug haut einen glatt um. Mir haben mindestens fünf Minuten lang die Augen getränt!! Also lieber nicht reingucken, sondern gleich in die abgekühlte Basismasse rühren ...
Nun werden die Lauchzwiebeln, der Rettich oder die Radieschen und die Karotten in feine Stücke/Stifte geschnitten. Die Mengenzugaben sind nach persönlichem Geschmack. Das Gemüse auch zur Basismasse geben. Und nun kommt der Chili. Ich habe ein sehr scharfes Pulver aus Singapur und habe einen Teelöffel dazugegeben. Schaut mal das Original-Video, da kommen ganz andere Mengen zum Einsatz. Aber es geht nach persönlichem Geschmack.
Und zum Schluß kommen noch die Garnelenpaste zum Einsatz, die auch noch untergerührt wird (ca. eine halbe Tasse).
Nach drei Stunden im Salz ist der Chinakohl auf die Hälfte zusammengefallen, weich geworden und hat viel Wasser abgegeben. Nun wird das Salz wieder abgewaschen und zwar gründlich. Bis zu drei "Waschgänge" in klarem Wasser sind nötig.
Die Originalgefäße für Kimchi heißen übrigens "Ongii" und sind Keramiktöpfe mit Deckel und Beschwerungsstein. Ähnlich unseren Steinguttöpfen für Sauerkraut. Wenn das Kimchi -Experiment glückt, kaufe ich mir vielleicht einen.
Ich habe einfach leere Mehrweggläser genommen, die vorher in der Spülmaschine waren, damit sie piccobello sauber sind. Das ist Voraussetzung zum Gelingen.
Fertige Masse für den Chinakohl zum Einlegen
Und dann kommt der finale Schritt, das Einlegen des Chinakohls in die vorbereitete Masse (ein bisschen Sauerei war es schon...). Wenn alles gut eingestrichen und bedeckt ist, wird der Chinakohl möglichst eng in die Gefäße gedrückt. Es sollte so wenig Luft wie möglich im Gemüse sein. Ganz wichtig ist es, die Gläser nicht komplett voll zu machen. Durch die Gärung entstehen Gase und auch ein gewisser Druck. Diese Gase brauchen Platz. Aus diesem Grund soll man die Gläser am Anfang auch nur leicht zuschrauben, damit ein Austausch nach außen möglich ist. Außerdem muss der Kohl auf jeden Fall mit der Masse bedeckt sein. Durch die Gärung kann er ein bisschen hochkommen, das kann man mit einem "Gewicht" verhindern. Also irgendwas zur Beschwerung mit hineingeben (das können mit Wasser gefüllte Gefrierbeutel sein, kleine Teller oder Deckel usw.). Da ich aber nur sehr kleine Gläser habe, habe ich darauf verzichtet. Ich habe den Kohl gut mit der Masse bedeckt und kann durch das Glas hineinsehen. Falls etwas "hochkommen" sollte, drücke ich es mit einem Holzkochlöffel eben wieder runter. Und die Gläser während der ersten Tage auf eine abwaschbare Unterlage (in meinem Fall ein Tablett stellen). Es könnte ein bisschen was herausblubbern ....
Im Prinzip fertig! Die Gläser sollten in den ersten Tagen bei Raumtemperatur gelagert werden, damit die Fermentation in Gang kommt. Das sieht man daran, dass sich kleine, aufsteigende Gärbläschen bilden. Wie die Kohlensäure im Mineralwasser. Außerdem kippt der Geruch ins Säuerliche. Nach einer Woche kann man den Deckel fest verschließen und alles kühl (und am besten dunkel) lagern. Ich bin gespannt!! Herauskommen soll ein saures, würziges Gemüse, das super lecker und gleichzeitig mega gesund ist.
Nächste Woche kann ich euch dann erzählen, ob es was geworden ist, oder nicht. Spaß gemacht hat es jedenfalls. Habt ihr schon mal Gemüse fermentiert? Oder davon gehört? Wäre das was für euch?
Und hier noch, wie versprochen, das Video, das mir als Inspiration gedient hat:
Zuviel Zucker ist ungesund. Das wissen inzwischen die meisten. Doch wieviel ist eigentlich zuviel? Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt nicht mehr als 6 Teelöffel (ca. 25 g pro Tag). Andere geben etwas höhere Richtwerte aus, nämlich nicht mehr als 50 g Zucker für Frauen bzw. 65 g für Männer pro Tag. In Wirklichkeit essen (und trinken) die Deutschen ca. 100 g Zucker pro Tag. Wie gesagt, im Durchschnitt! Die tatsächliche Verzehrsmenge liegt bei vielen deutlich höher.
Ich spreche vom "freien" Zucker, der Speisen und Getränken zugesetzt wird. Hierbei ist es vollkommen egal ob es sich um Saccharose, Glukose, Fruktose oder andere Zuckerarten handelt. Gerade Fruktose wird immer noch fälschlicherweise für "gesünderen" Zucker gehalten. Das ist leider nicht so. Zucker kommt in vielen natürlichen Lebensmitteln sowieso vor, in Obst und Gemüse zum Beispiel oder auch in Kohlenhydraten. Dieser natürliche Zucker wird als nicht so schädlich angesehen, weil er immer in Begleitung von anderen Stoffen (Ballaststoffen, Mineralien, Vitaminen usw.) verzehrt wird und nicht in reiner, isolierter Form.
Inzwischen ist es wissenschaftlich bewiesen, dass ein zu hoher Zuckerkonsum maßgeblich an der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt ist. Herzleiden, Diabetes, Karies, Krebs oder Adipositas sind nur ein paar davon. Doch obwohl Zucker so schädlich für die Gesundheit ist, steigt der Verbrauch stetig an.
Warum ist das so? Weil Zucker eine relativ günstige Komponente ist, die fast allen verarbeiteten Lebensmitteln zugegeben wird. Als Geschmacksträger oder -verstärker, als billiger Füllstoff oder - wie bei Marmeladen - zur Konservierung. Die Industrie geizt nicht mit der Zugabe von Zucker. Und hier liegt das eigentliche Problem: können wir die Zuckermenge, die wir uns in Kaffee oder Tee geben, selbst bestimmen, können wir das bei Fertigprodukten nicht. Und Zucker steckt keineswegs nur in süßen Sachen, wie man ja vermuten könnte, sondern in nahezu allem, was wir fertig kaufen können. Dass Müslis, Nutella und Ketchup Zuckerbomben sind, ist eigentlich bekannt. Doch wer vermutet Zucker im Fleischsalat, in Matjeshappen, in Wurst, in Toastbrot, Knäckebrot, Ravioli oder Pizza? Auch in Sauerkonserven wie sauren Gurken oder Krautsalat, in Soßenpäckchen, Fertigsoßen aus dem Glas und in fertigen Tiefkühlgerichten findet sich reichlich. Von den süßen Fruchtjoghurts, Keksen, Kuchen, von Eis oder Pudding oder Süßigkeiten im allgemeinen haben wir noch nicht einmal gesprochen. Zucker lauert quasi überall. Da hilft es nur, die Packung umzudrehen und die Zutatenliste zu lesen. Überraschungen sind garantiert!
Getränke dürfen auch nicht vergessen werden. Nicht nur in süßen Limos, auch in Säften, fertigen Smoothies, Energy Drinks, in Fruchtmilch (wie sie gerne an Schulen verkauft wird), steckt jede Menge Zucker. Und auch Alkohol wie Prosecco, Sekt oder Wein enthält Zucker (Sekt besonders viel).
Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, sollte seine Zuckerzufuhr deutlich reduzieren. Am allerbesten ist es, selbst mit frischen Zutaten zu kochen. Man kann frisches Obst statt Konserven kaufen und Naturjoghurt mit echten Früchten mischen, statt den überzuckerten Fruchtjoghurt zu essen.
Es ist übrigens mittlerweile auch bewiesen, dass bestimmte Zuckerarten zu einer Verzuckerung des Gewebes führen, zur sogenannten Glykation. Diese ist maßgeblich an der Hautalterung beteiligt. Insbesondere Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose) reagieren chemisch mit Proteinen oder Lipiden – der Körper bildet sogenannte Glykations-Endprodukte. Diese vermindern die Elastizität der Haut und begünstigt die Bildung von Falten!
Zucker macht also nicht nur dick und krank, sondern lässt uns auch noch ganz schön alt aussehen!
Es lohnt sich also, immer auf die Zutatenliste eines Produkts zu schauen und mal mitzurechnen, auf wieviel Zucker man pro Tag kommt. Es ist deutlich mehr, als man erwarten würde! (zur Erinnerung: 25 g oder weniger wären ideal).
Noch ein Wort zur Isoglukose, die seit Oktober 2017 nun auch in der europäischen Industrie erlaubt ist. In den USA wird sie schon länger verwendet und steht im Verdacht, mit ein Grund für den Anstieg der Fettleibigkeit dort zu sein. Isoglukose kann noch billiger produziert werden als der bisher bei uns übliche Haushaltszucker. Das ist ernährungstechnisch eine Katastrophe! Isoglukose wird aus Mais- oder Weizenstärke hergestellt. Da seine Verwendung die Profite der Hersteller von Fertigprodukten deutlich steigert, ist ein vermehrter Einsatz zu erwarten. Hier gibt es einen guten Artikel, der die Gefahr von Isoglukose deutlich macht: Gefährliche Isoglukose
Isoglukose versteckt sich hinter dem Begriff Glukose-Fruktose-Sirup oder Fruktose-Glukose-Sirup. Steht das auf der Zutatenliste, handelt es sich um Isoglukose!!
Ich kann nur raten, auf Produkte mit diesem minderwertigen, schädlichen Zeug komplett zu verzichten. Wir haben als Verbraucher durchaus die Möglichkeit, durch unser Konsumverhalten zu zeigen, was wir mögen und was nicht. Isoglukose kommt mir jedenfalls nicht ins Haus!
Ich verlinke hier noch ein interessantes Video zum Thema Isoglukose (dauert nur 5 Minuten).
Die Nachricht kommt nicht wirklich überraschend. Nagellacke enthalten krebserregende Stoffe. Auch der super kultige und nicht gerade günstige Lack von Chanel! Zu den bisher schon bekannten Schadstoffen kommen nun auch noch schädliche Nitrosamine. Öko Test (Ausgabe August 2017) hat 25 Nagellacke getestet und nur einer ist vollkommen unbedenklich. Und zwar der Naturkosmetik Lack
Natural Nail Polish 05 Taupe von LOGONA
Durchgefallen sind u.a. Lacke von Douglas, Art Deco, Cotie oder Essie.
Es gibt vier weitere Nagellacke, die von Ökotest mit "Gut" bewertet wurden. Bei diesen vier ist der Nitrosamin Anteil zwar gering, aber dennoch vorhanden. Sie enthalten außerdem einen noch nicht weiter erforschten Weichmacher (Acetyltributylcitrat). Seine Auswirkungen auf die Gesundheit sind noch völlig unklar. "Gut" ist für mich etwas anderes!
Es sind:
Essie Gel Couture Topcoat (Klarlack)
Maybelline Super Stay 3D Gel Effect (Klarlack)
Trend It Up UV Powergel High Shine (Klarlack)
Alterra Naturkosmetik Nagellack mit Bio-Arganöl (Farbe 05 Berry)
Die meisten Nagellacke stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, die Fruchtbarkeit zu vermindern und sogar Fettleibigkeit zu begünstigen, da sie hormonell wirken. (Link mit mehr Infos: "Nagellack kann unfruchtbar und dick machen"). Außerdem können sie Ekzeme, Allergien, Kopf- und Magenschmerzen, Augen- oder Atemwegsreizungen auslösen. Die Liste geht leider noch weiter: das Nervensystem kann durch Toluol geschädigt werden. Leber und Niere können ebenso Schaden nehmen. Im harmlosesten Fall kommt es zu verstärkter Müdigkeit.
Besonders Schwangere sollten wissen, dass sogar der Embryo durch Phthalate geschädigt werden kann. Nagellack ist alles andere als harmlos!
Klarlacke scheinen übrigens noch belasteter zu sein, als bunte Lacke.
Aber von vorn: Die von Ökotest zusätzlich entdeckten Schadstoffe im Nagellack heißen Nitrosamine. Sie finden sich in günstigen Lacken genauso wie in teuren Labeln. Bei einigen Produkten ist die Dosis so hoch, dass sie laut EU-Kosmetik-Verordnung verboten sein müssten.
Was sind Nitrosamine eigentlich?
Nitrosamine sind krebserregende Substanzen, die aus Nitriten und Aminen entstehen. Sie sind leider in vielen alltäglichen Gegenständen zu finden, u.a. auch in Schnullern, Latexmatratzen, Kondomen oder Luftballons und in Tabakprodukten. Selbst in manchen Lebensmitteln kann man Nitrosamine nachweisen, vor allem in mit Nitritpökelsalz haltbar gemachten Nahrungsmitteln. Das können zum Beispiel Fleischerzeugnisse, Wurstwaren, Käse oder Fisch sein. Angeblich ist bei Lebensmitteln der Gehalt so gering, dass keine Gesundheitsschädigung erwartet werden muss.
Bei Kosmetika, vor allem bei Wimperntuschen und Lidstrichstiften, sowie bei Dusch- und Badepräparaten, fallen immer wieder Stichproben mit überhöhten Nitrosamin-Gehalten auf. Jetzt ist auch bei Nagellacken der viel zu hohe Gehalt dieser Stoffen entdeckt worden. Nitrosamine haben die Eigenschaft, Membrane leicht durchqueren zu können. So können sie bei zu hoher Dosis an so gut wie jedem Organ im Körper Krebs auslösen.
Nagellack gehört schon lange zu den Kosmetikprodukten, die nicht unbedingt gesundheitsförderlich sind. Lösungsmittel, Formaldehyd und Weichmacher sind nur ein paar der schädlichen Stoffe. Seit einigen Jahren bemühen sich manche Hersteller durchaus, die Qualität ihrer Nagellacke zu verbessern. Auch konventionelle! Es gibt die sogenannten "Free-Nagellacke" auf dem Markt. Bei "3-free" wird auf Phthalate, Formaldehyd und Toluol verzichtet. Es gibt auch "4- und 5-free" (ohne Campher und Formaldehydharze).
Aber selbst diese Verbesserungsversuche heißen noch lange nicht, dass die Nagellacke unschädlich für die Gesundheit sind. Sie sind besser, aber eben nicht schadstofffrei.
Wie eingangs erwähnt, ist nur ein Nagellack von LOGONA völlig unschädlich. Er enthält rein natürliche Inhaltsstoffe – und trägt dafür die Naturkosmetik-Siegel von Natrue und BDIH. Er basiert unter anderem auf Alkohol und Schellack. (Für Veganer: Schellack wird aus den Ausscheidungen von Lackschildläusen gewonnen und ist vollkommen unbedenklich, dafür aber nicht vegan.)
In diesem Fall ist für mich persönlich die Entscheidung nicht schwer. Lieber ein nicht veganer Nagellack, als einer mit Nitrosaminen und dem ganzen anderen Mist. Wenn man bedenkt, dass eine Frau meist schon als Jugendliche beginnt, Nagellack zu benutzen und das ihr Leben lang beibehält, bergen diese Schadstoffe ein nicht unerhebliches Risiko! Und dabei ist es nur eines von vielen, vielen, anderen. Betrachtet man die Summe der kritischen Stoffe, mit denen wir es tagtäglich zu tun haben, braucht man sich über vieles nicht zu wundern.
Es ist eine fast unüberwindbare Hürde, sich alledem zu entziehen. Prasselt einfach zuviel übles Zeug von allen Seiten auf uns ein, sei es durch Lebensmittel, durch Kleidungsstücke, die mit giftigen Farben hergestellt werden, durch Kosmetika, durch Umweltverschmutzung im allgemeinen, durch Strahlung usw. Und trotzdem glaube ich, dass jede noch so kleine Verbesserung einen richtigen Schritt darstellt.
Ich werde mir die Nagellacke von LOGONA auf jeden Fall näher anschauen. Und dann kann das ganze andere schädliche Zeug den Weg alles irdischen gehen... Und nicht mehr wiederkommen!