Mittwoch, 19. September 2018

Neu - Die ersten Vitamin D Champignons in Deutschland

- Werbung // unbeauftragt -


Ab in die Pilze... So hieß es früher. Heute wagen nur noch wenige die direkte  Sammlung im Wald. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Zuviel Umweltbelastungen in Luft und Boden. Und zu wenig fundiertes Wissen über Pilzkunde bei mir. Also, ab in den Supermarkt... Da findet man sie jetzt auch reichlich, denn die Pilzsaison hat begonnen.

Besonders beliebt sind nach wie vor Champignons, die man das ganze Jahr - unabhängig von der Saison - bekommen kann. Die Züchtung ist einfach, Champignons wachsen schnell und können daher besonders gut vermarktet werden. 

Ganz abgesehen davon, dass sie lecker schmecken, variantenreich zubereitet werden können und meist recht günstig zu erstehen sind, sprechen vor allem die inneren Werte für einen häufigen Verzehr von Champignons.
  • sie enthalten die Vitamine D, B2, Biotin und Niacin sowie die Mineralstoffe Kalium, Eisen, Kupfer, Selen und Phosphor und Jod
  • 100 g Champignons enthalten nur ca. 20 kcal und bestehen zu 91 % aus Wasser. 
  • sie sind ausgesprochen ballaststoffreich, aber kohlenhydratarm
  • der Eiweißgehalt ist höher als bei vielen anderen Gemüsen, deswegen sind sie auch bei Veganern und Vegetariern sehr beliebt
Doch ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat der Champignon durch seinen natürlichen Vitamin D Gehalt - wenn er denn genügend Sonnenlicht abbekommt! Und das ist bei den Zuchtpilzen bislang nicht der Fall gewesen, da die Kulturen meistens im Dunkeln gezogen werden. Das heißt, es ist zwar Vitamin D im Pilz, aber bei weitem nicht soviel, wie drin sein könnte. Denn den Pilzen geht es nicht anders als uns Menschen - die Vitamin D Bildung funktioniert nur mit genügend Sonnenlicht.

Nun haben Wissenschaftler eine schlaue Methode entwickelt, mit der 30 x mehr Vitamin D in Champignons produziert werden kann als in konventionellen Kulturen. Die Pilze bekommen eine Extraportion Licht ab (kontrollierte Exposition mit UV-Licht), was zu einer enormen Erhöhung des natürlichen Vitamin D Gehalts führt. 100 g dieser "Lichtpilze" enthalten 125 % der empfohlenen Tagesdosis Vitamin D.


Kleiner Aufwand - aber riesengroße Wirkung! Deutschland ist aufgrund der geographischen Lage sowieso ein Vitamin D-Mangel-Land. In den letzten Jahren hat dieses Thema endlich mehr Beachtung bekommen, denn davor war das vielen gar nicht bewusst. Ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel ist Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem, für gesunde Knochen und Zähne. Wenn der Gehalt zu gering ist, ist dies die Ursache vieler Krankheiten und Erschöpfungszustände.

Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf einen kuriosen Tipp gestoßen. Es wird tatsächlich in verschiedensten Quellen empfohlen, normale Pilze einfach in die Sonne zu legen, da die Vitamin D Bildung auch noch nach der Ernte im Pilz stattfindet. Das ist ein ganz natürlicher Prozess. 

Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass dies der Frische und Qualität zuträglich ist. Also, man kann das machen, muss es aber nicht. Denn inzwischen gibt es die sogenannten "Vitamin D" Pilze käuflich zu erstehen. Und zwar (bis jetzt) exklusiv bei Kaufland (Werbung unbeauftragt). Dort habe ich diese Woche ein Schälchen gekauft. 200 g, Kl. I für 1,99 Euro. Es sind mittelgroße braune Champignons von wirklich hervorragender Qualität. Ursprung: Deutschland.

Das sind momentan die ersten deutschen Vitamin D Pilze überhaupt. Und diese Tatsache war mir wirklich einen Blogpost wert. Auf der Rückseite der Packung findet man jeweils ein leckeres Champignon Rezept. Ansonsten gibt es tausende im Netz, wenn man nach Champignon-Rezepten googelt. Als Suppe, Gemüsebeilage, als Curry, Salat usw. usw. Man kann Champignons auch roh, in feine Scheiben geschnitten, essen. Ich mag das zum Beispiel sehr gerne in einem Feldsalat. 


Auf jeden Fall werde ich diese Champignons nun regelmäßig kaufen, um einen weiteren Beitrag zu meiner Vitamin D Versorgung zu leisten. 






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