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Sonntag, 10. Februar 2019

Zucchini Hackröllchen mit Reis - leicht und lecker

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Nach einer kleinen Pause, möchte ich meine Rezepte-Reihe wieder aufnehmen. Ich war ab der ersten Januar Woche krank und bis vor einigen Tagen noch immer stark erkältet. Aber jetzt endlich scheint es tatsächlich besser zu gehen. Da habe ich auch wieder Lust, mein Kochen zu fotografieren. 

Los geht's mit diesen Zucchini Hackröllchen. Die Vorbereitung nimmt ein bisschen Zeit in Anspruch, aber dann wird einfach alles in den Backofen geschoben.

Zutaten (für ca. 4 Personen):

2 grosse Zucchini (damit es schöne Scheiben gibt)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch 
400 Hackfleisch (gemischt oder Rind)
500 g passierte Tomaten
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Oregano
180° C Umluft
ca. 40 Minuten backen

Zunächst werden die Zucchini längs in Scheiben geschnitten. Ich habe es mit verschiedenen Methoden versucht, am besten gelingt es mit einer Brotschneidemaschine. 



Da sich die Scheiben im rohen Zustand sehr schlecht rollen lassen, werden sie ca. 1 Minute in kochendem Wasser blanchiert. Das Wasser muss richtig sprudeln. Nach einer Minuten in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abkühlen.

Bei der Dicke muss man ein bisschen ausprobieren. Zu dünn sollten die Scheiben nicht sein, dann reißen sie ein. Zu dick aber auch nicht, sonst kann man sie schlecht aufrollen. So zwischen 2 und 3 mm Dicke finde ich sie perfekt.



Während die Scheiben abkühlen, bereitet man die Hackfüllung zu. Hierfür das Hackfleisch mit der klein gewürfelten Zwiebel, einer gepressten Knoblauchzehe und den Gewürzen vermischen. Ein Ei ist nicht nötig.

Dann zwei Zucchinischeiben leicht überlappend nebeneinander legen und mit ein bisschen Hackfleisch aufrollen.




Nach dem Aufrollen eine Auflaufform vorbereiten. Dazu die passierten Tomaten mit etwas Olivenöl vermischen und einfüllen. Mit Salz, Pfeffer und Lieblings-Kräutern würzen.

Nun die Röllchen direkt hinein setzen. 



Alles in den vorgeheizten Backofen schieben bei ca. 180° C für ungefähr 40 Minuten backen.

Natürlich könnte man auch noch Käse darüber streuen. Ich habe aus kalorientechnischen Gründen darauf verzichtet, dann bleibt das Ganze nämlich trotz Hackfleisch ein leichtes Gericht. Wer aber mag, streut nach 20 Minuten Käse nach Wahl darüber.


Dadurch, dass das Fleisch und das Gemüse in den Tomaten gart, ergibt sich eine leckere Tomatensoße, die nicht weiter abgebunden werden muss. 

Ich serviere das Ganze am liebsten mit Reis.


Guten Appetit!



Sonntag, 9. Dezember 2018

Überbackene Hackfleisch-Nudelschnecken aus dem Ofen

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Dieses Rezept kann von den Portionen her wunderbar variiert werden. Es funktioniert für 3 - 4 Personen genauso gut wie für viele. Ich habe es für 3 - 4 Personen zubereitet (ergibt 8 Nudelschnecken). Hierfür habe ich "nur" die halbe Rolle fertigen Nudelteig verwendet. Nimmt man die ganze Rolle, gibt es dementsprechend mehr.

Ich verwende fertigen Nudelteig aus dem Kühlregal, weil der von der Konsistenz und Dicke einfach perfekt ist. Und weil ich leider keine Nudelmaschine besitze. Außerdem geht es natürlich auch viel schneller. Wer sich mehr Mühe machen möchte, kann den Nudelteig natürlich auch selbst herstellen. 

Zutaten für ca. 4 Personen:

1 Rolle (500 g) fertiger Nudelteig aus der Kühltheke (gibt es von verschiedenen Herstellern)
400 g gemischtes Hackfleisch
1 mittelgroße Zucchini
1 Karotte
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Oregano, etwas Chili

200 g Reibekäse nach Wahl

750 ml Gemüsebrühe


Der Nudelteig sollte 15 Minuten vor Gebrauch aus der Kühlung genommen werden, damit er Zimmertemperatur erreicht. So kann man ihn am besten verarbeiten, weil er dann sehr geschmeidig ist und nicht bricht.

Die Zwiebel fein würfeln, die Karotte grob raffeln und mit dem Hackfleisch in ca. 1 TL Bratöl anbraten. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und mit anbraten.


Dann die gewürfelte Zucchini dazugeben und ebenfalls mit anbraten. Bei kleineren Mengen schiebe ich einfach das Hackfleisch etwas zur Seite, aber bei größeren Mengen muss man schon zwei Pfannen benutzen.


Wenn alles leicht gebräunt ist, kann man es vermischen. 


Nun alles schön würzen, mit Salz, Pfeffer, Oregano oder anderen Kräutern, die man gerne mag. Ein kleines bisschen Chili gibt die nötige Schärfe.

Die Hackfleischmasse muss gut abkühlen, bevor man sie auf den Nudelteig gibt, weil dieser sonst durch die Wärme schmilzt und man ihn nicht mehr aufrollen kann. 

Eine 500 g Rolle fertiger Teig ist ausgerollt ganz schon lang, deswegen reicht für ungefähr 4 Portionen locker die Hälfte, den Rest kann man einfrieren oder anderweitig zubereiten.

Die abgekühlte Masse auf dem ausgerollten Teig verteilen und zum Rand hin ein wenig Platz lassen.


Dann von der kurzen Seite her aufrollen. Der aufgerollte Teig lässt sich am besten mit einem elektrischen Messer in einzelne Teile (in diesem Fall in 8) schneiden.


Nun die Nudelschnecken in eine ofenfeste Auflaufform setzen.


Die Schnecken müssen jetzt bis kurz unter dem Rand mit Gemüsebrühe aufgefüllt werden. Je nach Größe der Auflaufform variiert die Menge der Gemüsebrühe. Ich hatte hier nur eine kleine Form, deswegen haben ungefähr 750 ml Gemüsebrühe gereicht. 


Den geriebenen Käse auf den Nudelschnecken verteilen.

Bei 170° C Umlauft ca. 45 Minuten backen. Am Schluss sollte alles goldbraun sein. Durch die Gemüsebrühe gart der Nudelteig gut durch. Das kleine Stückchen, das aus der Brühe "herausguckt", wird zwar knusprig, aber nicht hat. Der Käse von oben und die verdampfende Flüssigkeit von unten sorgen dafür.

Wenn einem der Bräunungsgrad gefällt, kann schon angerichtet werden. Je nach Hunger, sind 2 - 3 Nudelschnecken eine Portion. Sie machen relativ satt, deswegen gibt es bei uns "nur" einen Salat dazu.


Wirklich sehr lecker, oben knusprig, die Füllung würzig, ein prima Rezept für die ganze Familie!







Sonntag, 2. Dezember 2018

Adventliche Cranberry-Apfel Muffins mit Joghurt - schnell gemacht, super lecker

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Für eine schöne Adventskaffee-Runde kann ich diese saftigen und trotzdem knackigen Cranberry-Apfel-Muffins sehr empfehlen. Das Grundrezept stammt aus der Zeitschrift "Winter mit dem Thermomix / 03/2017", aber man kann es auch ohne Thermomix problemlos nachbacken. Ich habe das Rezept geringfügig abgeändert. Durch den Apfel und den Joghurt werden die Muffins super fluffig, aber durch die groben Haselnuss-Stückchen haben sie trotzdem den gewissen Crunch, den ich so mag. Sie sind super schnell vorbereitet und ein echtes "Notfall-Rezept" für Überraschungsbesuch oder wenn es eben mal schnell gehen muss.

Zutaten:

100 g getrocknete Cranberries
1 kleiner Apfel (wird im Thermomix zerkleinert, wer ohne Thermomix bäckt, raffelt den Apfel grob auf einer Reibe oder schneidet ihn in sehr kleine Würfelchen).
75 g Haselnusskerne (die nicht Thermomixler reiben sie selbst oder kaufen gleich geriebene Haselnüsse)
150 g weiche Butter
2 Eier (Gr. M)
150 g Natur-Vollmilchjoghurt
125 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
250 g Mehl

Verzierung:

125 g Puderzucker
2 - 3 Esslöffel Milch 
wer mag, bestreut die Muffins mit gemahlenen Nüssen oder Schokoraspeln

Backzeit:

Ca. 15 Minuten bei 160° C Umluft. Stäbchenprobe machen!

Außerdem benötigt man ein Muffinblech mit 12 Mulden und Muffinförmchen aus Papier.


Wer einen Thermomix benutzt, gibt den geviertelten Apfel und die Haselnüsse in den Mixtopf und zerkleinert beides ca. 6 Sekunden auf Stufe 5. (Die Masse soll grob bleiben). 


Ohne Thermomix muss man diesen Schritt von Hand erledigen mittels einer Reibe. Funktioniert genauso.

Die Masse in eine andere Schüssel umfüllen und zur Seite stellen. 

Nun die Butter, die Eier, den Joghurt, den Zucker und den Vanille-Zucker plus die Prise Salz in den Mixtopf geben. 20 - 30 Sekunden auf Stufe 6 verrühren. Ohne Thermomix macht man das eben mit einem ganz normalen Handmixer.

Dann das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron dazugeben. Alles gut miteinander vermengen, ca. 25 Sekunden auf Stufe 4 (oder mit dem Handmixer).

Am Schluss die zur Seite gestellten zerkleinerten Äpfel, Nüsse und Cranberries unterheben. Mit dem Thermomix braucht man dazu ca. 30 Sekunden im Linkslauf auf Stufe 1. Mit dem Handmixer auf geringer Stufe unterrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. 

Ein Muffinblech mit 12 Papiermanschetten auskleiden.


Den Teig auf die 12 Förmchen verteilen.


Bei 160° C Umluft ca. 25 Minuten backen. Jeder Ofen ist ein bisschen anders, daher zur Sicherheit die Stäbchenprobe machen. Klebt nichts am Stäbchen, sind die Muffins fertig. Bevor man die Zuckerglasur aufbringt, sollten die Muffins abgekühlt sein.

Aus 125 g Puderzucker und 2 - 3 Esslöffeln Milch einen glatten Guss herstellen (alles gut verrühren) und mit einem Backpinsel auf die Muffins streichen.


Die Muffins sind so eigentlich schon verzehrfertig, aber man kann natürlich zusätzliche Verzierung in Form von Schokostreuseln, geriebenenen Nüssen oder was man eben mag darüber streuen. Ich habe heute Schokoraspel genommen.


Trotz der Einfachheit dieses Rezepts haben die Muffins einen tollen Geschmack und bleiben auch noch einige Tage saftig und lecker. Die Vorbereitung ist in ca. 20 Minuten erledigt. Dazu kommt noch die Back- und Abkühlzeit. Alles in allem ein echtes Turbo-Rezept, in knapp einer Stunde ist alles erledigt. 

Ich wünsche euch allen einen super schönen ersten Advent!



Sonntag, 25. November 2018

Herzhafte Pfannkuchen mit Wildlachs, Spinat und Hollandaise


Pfannkuchengerichte haben in unserer Familie schon lange Tradition. Allerdings bevorzugen wir die herzhaften Varianten. Besonders gerne mögen wir Pfannkuchen mit Spinat und Wildlachs und ein bisschen Hollandaise dazu.

Der Pfannkuchenmeister ist übrigens mein Mann, er hat vor Jahren mal damit angefangen und bäckt seitdem unsere Pfannkuchen. Freiwillig und gerne... Die Füllungen mache dann wieder ich. Echte Teamarbeit!

Wenn er schon mal dabei ist, bereitet er gleich eine größere Menge zu, denn Pfannkuchen lassen sich in Streifen geschnitten wunderbar einfrieren und man hat schnell und einfach eine leckere Suppeneinlage. 



Zutaten für ca. 18 - 20 Pfannkuchen:

Teig:

400 g Weizenmehl
4 Eier
1200 g Flüssigkeit, davon ca. 500 g Milch und der Rest Mineralwasser mit Kohlensäure.

Mit dem Mineralwasser bestimmt man die spätere Dicke der Pfannkuchen. Je höher der Mineralwasseranteil, desto dünner gelingen die Pfannkuchen. Das kann also jeder nach seinem Geschmack variieren.

etwas Öl zum Ausbacken

Füllung:

TK-Rahmspinat 
250 g Wildlachs
1 Packung Hollandaise (Fertigprodukt). Wer mag, kann sie natürlich auch selber machen, aber auf die Schnelle schmecken auch die fertigen aus dem Tetrapack ganz gut.

Alle Zutaten gut verrühren, am besten mit einem Handmixer. Es sollen keine Klümpchen vorhanden sein. Den Teig 15 Minuten stehen lassen, damit sich der Kleberanteil des Mehls gut mit der Flüssigkeit verbinden kann.


Eine beschichtete Pfanne richtig heiß werden lassen, aber dann die Temperatur ein bisschen reduzieren. Die Pfanne muss heiß sein, aber nicht so heiß, dass der Teig verbrennt. Bei den ersten zwei Pfannkuchen ein bisschen Öl in die Pfanne geben. Wenn man eine "gute" beschichtete Pfanne hat, reicht das aus. Wer ganz sicher gehen möchte, gibt vor jedem neuen Pfannkuchen ein paar Tropfen Öl dazu.

Den Teig dünn auf dem Pfannenboden verteilen und warten, bis er stockt. Das kann anfangs etwas länger dauern, weil die Pfanne noch nicht die richtige Temperatur erreicht hat. Nicht ungeduldig sein! Erst wenn die Flüssigkeit gut gestockt ist, mit einem Pfannenwender drehen und die zweite Seite auch ausbacken. 


Für 20 Pfannkuchen dauert die ganze Prozedur ein wenig, man sollte also genügend Zeit einplanen (ca. 45 Minuten). Aber es lohnt sich!


Während des Ausbackens kann man nebenher schon den Spinat und den Fisch zubereiten. Spinat in einem Topf nach Packungsanleitung zubereiten und schön herzhaft abschmecken. Habt ihr schon mal Spinat mit Chili gewürzt? Schmeckt wirklich gut. Aber Salz, Pfeffer und Muskatnuss sollten auf jeden Fall dran.

Den Fisch lasse ich auftauen, säuere ihn mit Zitronensaft und würze mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver. Dann wird er von jeder Seite kurz angebraten und mit einer Gabel zerzupft.


Danach Spinat und Fisch in den Pfannkuchen füllen, alles zusammenrollen und mit der erwärmten Hollandaise verzieren.



Guten Appetit!

Die Pfannkuchen lassen sich natürlich auch auf tausend weitere Arten füllen, aber so sind sie mal ein bisschen anders. 

Und wer mag, bekommt auch noch ein süßen mit Puderzucker, Apfelmus oder Marmelade als Nachtisch ...



Sonntag, 18. November 2018

Rotkohl-Birnen Salat mit knackigen Walnüssen und Granatapfelkernen



Eigentlich ist ja im Sommer Hochsaison für Salate. Schon allein weil uns die Natur in dieser Jahreszeit reichlich frische Blattsalate bietet. Aber auch in Herbst und Winter gibt es köstliche Salatkreationen, die einen nichts vermissen lassen. 

Wie wäre es mit einem leckeren Rotkohl Salat? Rotkohl ist super gesund, reich an Vitaminen und Mineralstoffen, steckt voller Antioxidantien und Ballaststoffe - und er ist, was viele nicht wissen - ein natürliches Anti-Aging-Mittel. Er sorgt für straffe Haut, stärkt die Augen, das Herz und das Gedächtnis und regt die Kollagenbildung an, was wiederum das Bindegewebe festigt. Doch am allerwichtigsten ist er eines - wirklich lecker. 

Warmen Rotkohl kennen wir ja häufig mit Apfelstückchen, aber der milde Geschmack der Birne zusammen mit der Knackigkeit der Granatapfelkerne und der Nüsse machen Rotkohl auch als Salat zu einem echten Genuß. Dazu ein Salatdressing mit rotem Balsamico-Essig ... Herz, was willst du mehr. Der Salat ist auch super als Vorspeise geeignet. 


Zutaten:

1/2 mittelgroßen Rotkohl
1 grosse Karotte
1 Birne
1 kleine Zwiebel

Walnusskerne
Granatapfelkerne

Dressing:

3 Esslöffel roten Balsamico-Essig
3 Esslöffel gutes Öl (zum Beispiel Olivenöl)
Salz, Pfeffer 
1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf
1 - 2 Teelöffel Honig

Als erstes wird der Rotkohl in feine Streifen geschnitten.


Die Karotte grob raspeln und mit dem Rotkohl in eine Schüssel geben. 


Allein diese Farben sehen doch so richtig toll aus! Man sollte seinen Speiseplan so bunt wie möglich gestalten, mit diesem Salat liegen wir also auf jeden Fall richtig.

Dann wird die Zwiebel geschnitten und dazu gegeben. 

Für das Dressing die Zutaten alle miteinander in einer kleinen Schüssel verrühren und pikant abschmecken. Nicht zu vorsichtig mit den Gewürzen sein, sonst schmeckt es fad. Das Dressing zum Gemüse geben, alles gut vermischen und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Danach die Granatapfel- sowie die Walnusskerne dazugeben. Die Birnenspalten erst ganz am Schluss, am besten portionsweise, sonst matschen sie durch. Dieses Trio unterstreicht den Rotkohl ideal.


Und dann - guten Appetit!





Sonntag, 11. November 2018

Herbstlicher Spitzkohl-Hackauflauf mit Champignons und Karotten

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Im Herbst sind bei uns Kohlgerichte sehr beliebt. Gerne als herzhafter Auflauf mit Käse überbacken. 

Dieser Spitzkohlauflauf enthält eine ganze Menge Gemüse, ein bisschen Hackfleisch (das Vegetarier einfach weglassen können) und durch die Käse-Sesamkruste schmeckt er extrem lecker.

Es erfordert ein bisschen Vorbereitung, weil man das Gemüse erst schnippeln und dann anbraten muss. Ich brate die Gemüsesorten einzeln, weil ich sie so besser im Griff habe. Wer sich traut, kann auch alles auf einmal in einer grossen Pfanne braten, dann geht es etwas schneller. Aber die Vorbereitung lohnt sich auf jeden Fall!



Spitzkohl-Hackauflauf mit Pilzen und Karotten

Zutaten:

ca. 1 kg Spitzkohl
200 g Champignons
3 Karotten
1 kleine Zwiebel
eine Zehe Knoblauch (optional)
300 g Hackfleisch (nach Wunsch gemischtes oder Rinderhack)
3 Esslöffel Sesamöl 

Guß:

50 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch 
200 g saure Sahne

200 g Reibekäse (Mozzarella, Gouda, Edamer oder Bergkäse)

2 - 3 Esslöffel Sesamsaat

Gewürze:

Salz, Pfeffer, Muskat, Curry

Als erstes kommt die Schnippelarbeit. Kohl putzen und in grobe Spalten schneiden. Die Karotten und Champignons in etwas dickere Scheiben schneiden.


Dann die Gemüsesorten in einer Pfanne mit dem Sesamöl leicht anbraten. Sie sollen nur ein bisschen vorerhitzt werden und noch einen guten Biss haben.




Dann die Zwiebel würfeln und mit dem Hackfleisch anbraten. Nach Wunsch auch mit dem Knoblauch. Das Hackfleisch sollte leicht braun und schön krümelig sein. Salzen und pfeffern.


Während man das alles vorbereitet, kann man schon mal den Guss zubereiten. Hierfür die Milch, die saure Sahne und die Gemüsebrühe mit den Gewürzen verrühren.


Nun das vorgebratene Gemüse noch einmal in eine Pfanne geben und mit dem Guss ca. 5 Minuten leise köcheln lassen. Dadurch vermischen sich die Aromen nochmal intensiver als wenn man alles nur so mischt.


Eine flache Auflaufform entweder mit ein bisschen Sesamöl auspinseln oder mit Butter einfetten. 

Als unterste Schicht das gebratene Hackfleisch einfüllen. Die Gemüse-Sahne-Mischung obendrauf geben.


Das sieht doch jetzt schon ziemlich gut aus, oder? Aber es wird noch besser, denn nun kommt frisch geriebener Käse und ca. 2 - 3 Esslöffel Sesamsaat darüber.



Nun kommt das Ganze in den vorgeheizten Ofen. Bei Umluft 160° ca. 25 - 30 Minuten goldbraun backen.

Mit einem Blattsalat hat man ein leckeres Low Carb Essen. Aber Salzkartoffeln oder auch Reis passen auch prima dazu.


Guten Appetit!
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