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Mittwoch, 3. August 2022

Mach's besser selbst - heute: Butter

 Ich starte heute mit einer neuen Rubrik: "Mach's besser selbst". 

Aufgrund der Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie, ist es - sowohl preislich als auch qualitätsmäßig gesehen - sehr viel besser, viele Dinge selbst herzustellen. Was wir inzwischen an Zusatzstoffen untergejubelt bekommen, ist wirklich nicht mehr feierlich. Die Preisentwicklung auch nicht. Deswegen mache ich so viel ich kann selber, aus cleanen Grundnahrungsmitteln. Ein Beispiel: Fertige Grießklößchen als Suppeneinlage aus dem Kühlregal kosten ca. 2,29 € für 250 g. Das sind stückmäßig nicht viele und sie sind auch noch in Plastik verpackt. Eine Packung Hartweizengrieß kostet um die 1,29 € für 500 g. Daraus kann man viele viele Grießklößchen machen, schnell und einfach. Demnächst zeige ich das mal.

Heute starte ich mit selbst gemachter Butter. Richtig gelesen, Butter. Geht sehr viel einfacher als man erwarten würde, ist günstiger und frischer.

Ich habe Bio-Sahne in einer Mehrwegflasche gekauft und spare somit auch noch die Verpackungsfolie einer gekauften Butter.

Man benötigt eine leistungsstarke Küchenmaschine. Ich benutze einen Thermomix, aber andere Mixer mit viel Power gehen auch.

Zutaten:

500 g (Bio-)Sahne

1/2 Teelöffel Salz (der ist sogar schon optional)

Mit dieser Menge Salz schmeckt die Butter nicht salzig, nur etwas herzhafter. Man kann das Salz aber komplett weglassen.

Die Sahne und das Salz in die Mix-Maschine geben und 7 Minuten auf Stufe 4 schlagen. Dadurch trennen sich das Fett und die flüssigen Bestandteile der Sahne.

selbst gekauft
selbst gekauft




Nach den sieben Minuten zum ersten Mal das Flüssige abgießen. Benutzt man einen Thermomix, kann man einfach das Garkörbchen einsetzen und durch das hindurch gießen. Die Buttermasse bleibt schön im Topf. Aber natürlich kann man auch ein normales Küchensieb nehmen.


Nun zwei Thermomix-Meßbecher (200 ml)  eiskaltes Wasser zur Buttermasse geben und nochmal 1 Minute auf Stufe 4 laufen lassen. 


Wieder abgießen.

Das solange wiederholen, bis sich kein Wasser mehr absetzt und eine geschmeidige Buttermasse entsteht. Bei mir war das nach zwei Durchläufen schon soweit, aber das kann je nach verwendeter Sahne unterschiedlich sein.

Und das war es schon! Dauer: Knapp 10 Minuten.


Nun die Buttermasse in einen Behälter abfüllen, in den Kühlschrank zum Aushärten stellen und fertig!


Ich war so begeistert, dass ich mir eine Butterform aus Holz gekauft habe. Allerdings erst einen Tag nach der Butterherstellung, da war meine Butter schon gut ausgehärtet und hat sich nicht mehr gut in die Form streichen lassen. Macht man das gleich, direkt aus dem Mixtopf, geht das einfacher und sieht dann natürlich auch schöner aus. Egal - ich wollte euch die Butter trotzdem zeigen, auch wenn die Optik nicht ganz gelungen ist. Die nächste wird hübscher!


Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, sie schmeckt wunderbar rahmig und ist richtig lecker! Man kann sie wie die gekaufte Butter zum Backen oder Kochen verwenden oder ganz normal als Brotaufstrich. 

Ab jetzt mache ich meine Butter immer selbst!




Mittwoch, 5. Mai 2021

DIY Fußpflege mit natürlichen Mitteln - einfach, preiswert, aber wirksam!

- Werbung, weil Produkte erkennbar, unbeauftragt -

Bald beginnt wieder die Zeit der offenen Schuhe und nicht alles, was man in Flip Flops, Sandalen und Co. so zu sehen bekommt, ist immer ästhetisch. 

Dabei ist es gar nicht schwer, seine Füße das ganze Jahre über gepflegt zu halten. Und das muss nicht einmal teuer sein. Denn obwohl es eine unüberschaubare Fülle an fertigen Fußpflege-Produkten gibt, kann man schnell und mit relativ einfachen, selbst gemachten Mitteln wirklich tolle Ergebnisse erzielen. Vieles, was sich dafür eignet, haben wir oft sowieso schon zuhause.


Apfelessig:

Apfelessig ist ein super Mittel, um unschöne Hornhaut aufzuweichen. Dann kann man sie mit einem Bimsstein oder einem elektrischen Hornhautentferner ganz einfach abtragen. Im Internet werden Fußbäder mit Apfelessig vor allem gegen Schweißfüße empfohlen, weil Apfelessig eine natürliche antibakterielle und desinfizierende Wirkung hat. Aber er kann tatsächlich noch mehr, denn er 

  • lindert Juckreiz
  • hilft bei Fuß- oder Nagelpilz 
  • wirkt entzündungshemmend
  • fördert die Durchblutung und belebt so müde Füße (gibt tatsächlich einen tollen Frische-Kick)
  • schafft Abhilfe bei geschwollenen Füßen und Beinen, weil das enthaltenen Kalium entwässernd wirkt.
Apfelessig-Fußbad:

5 l angenehm warmes Wasser (soll nicht zu heiß sein), im Sommer gerne auch kühles Wasser
150 ml Apfelessig
Badedauer ca. 20 Minuten
Danach gut abtrocknen und eincremen (zum Beispiel mit Kokosöl)

Natron:

Natron ist basisch und regt die Ausleitung von Säuren aus der Haut und den Poren an. Das funktioniert durch das Prinzip des Ausgleichs (Osmose) unterschiedlicher pH-Werte auf den beiden Seiten einer durchlässigen Membran, wie beispielsweise der Hautoberfläche. Ein Natron Fußbad hinterlässt wohlig warme Füße.
  • Schadstoffe werden ausgeleitet
  • besonders wohltuend bei brennenden, geschwollenen Füßen
  • Säure-Basen-Balance der Haut wird ausgeglichen, die Haut wird samtweich und geschmeidig
  • gut gegen Schweißfüße
  • hat eine natürliche Rückfettungswirkung, die Austrocknung verhindert
Natron-Fußbad:

Ca. 5 l Wasser, kann je nach Vorliebe lauwarm oder auch kühler sein.
Ca. 3 Esslöffel Natron-Pulver
Badedauer: 20 - 30 Minuten.

Danach kurz mit klarem Wasser abspülen, gut abtrocknen und eincremen.

Ingwer:

Ingwer wirkt durch seine natürlichen Scharfstoffe und ätherischen Öle entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und wärmend. Wer häufig kalte Füsse hat, sollte mal ein Ingwer-Fußbad ausprobieren, er wird es lieben!

Ingwer-Fußbad:

Ca. 4 cm Ingwer in kleine Stücke schneiden und ca. 20 Minuten in 500 ml Wasser köcheln lassen. Diesen Sud durch ein Sieb geben und dem Fußbadewasser zugeben (so dass wieder ca. 5 l Badewasser zusammenkommen). 

Badedauer ca. 10 - 20 Minuten. Danach gut abtrocknen, eincremen und dicke Socken überziehen. Kalte Füße ade! Besonders abends, vor dem Schlafen gehen sehr entspannend!

Kokosöl:

Kokosöl ist hervorragend zur Fußpflege geeignet. Es enthält Laurinsäure, die geruchsbildende Bakterien abtötet und die Füße frisch erhält. Kokosöl wirkt übrigens auch prima gegen Fußpilz!

Die Fettsäuren des Kokosöls sind außerdem ein natürlicher Feuchtigkeitsspender bei trockener, rissiger Haut und bei zu viel Hornhaut. Dazu sollte man die Füße ruhig 2 - 3 x pro Tag eincremen. Hat sich das Hautbild gebessert, reicht nur noch 1 x. Besonders intensiv wird die Wirkung, wenn man die frisch gewaschenen Füße abends dick eincremt, Socken darüber zieht und über Nacht einwirken lässt. 

Man sollte auf gute Bio-Qualität und kaltgepresstes Kokosöl („virgin“,“extra virgin“, „vergine“) achten, damit wirklich keine Schadstoffe enthalten sind.

Spitzwegerich als natürliches Wundpflaster

Wer aufgescheuerte Stellen am Fuß hat, oder sich sogar schon eine Blase gelaufen hat, kann diese auf natürliche Art mit Spitzwegerich behandeln. Er wächst überall an Wiesen-, Weg- und Waldrändern. Spitzwegerich hat eine antibakterielle und sogar blutstillende Wirkung und unterstützt so die Wundheilung. 

Als "Pflaster" benötigt man 2 - 3 Wegerich-Blätter und medizinisches Tape oder Pflaster zum Fixieren. Dann einfach die frischen Blätter etwas zerzupfen und zerdrücken, damit der heilende Saft austreten kann. Diese Blätter auf die betroffene Stelle legen und mit Tape oder Pflaster fixieren.

Es empfiehlt sich, bei Spaziergängen auf Spitzwegerich zu achten und immer ein kleines Sträußchen daheim zu haben, wenn man diesen Tipp öfters anwenden möchte.


Das waren 5 einfache, aber wirkungsvolle Tipps für eine natürliche Fußpflege. Regelmäßig angewendet, bekommt man so wunderbar gepflegte, geschmeidige Füße und offenen Schuhen steht nichts mehr im Weg!



Dienstag, 2. Juli 2019

Sensationelles DIY Haar-Treatment für definierte Locken bei trockenem, porösem Haar - ganz ohne Chemie!

- Werbung / unbeauftragt / Nennung eines You-Tube-Kanals -

Heute möchte ich euch meine neueste Entdeckung für wunderbar geschmeidige Locken vorstellen. Schnell und unkompliziert selbst gemacht, vollkommen natürlich, günstig - aber sensationell in der Wirkung.


Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich wirklich viele und dicke Haare mit Naturwellen habe. Oft versuche ich, diese zu glätten, in der warmen Jahreszeit hat das aber überhaupt keinen Sinn. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und dadurch, dass ich häufig im Wasser bin, "explodieren" meine Haare regelrecht. Deswegen lasse ich sie im Sommer einfach von selbst trocknen und habe dann eben Locken. Allerdings trockene und poröse. Ich habe wirklich schon alles erdenkliche ausprobiert, von hochpreisigen Lockenmitteln bis hin zu DIY-Mitteln mit Olivenöl, Honig und Co., habe aber immer nur mäßigen Erfolg erzielt. 

Doch ich bin durch Zufall auf den YouTube-Kanal von Joanna gestoßen. Joanna ist eine unglaublich sympathische junge Frau, die sich viel mit selbstgemachter Naturkosmetik (und vielem mehr) auseinandersetzt. Sie hat eine mega Afro Mähne, mit der sie trotz der nicht einfach zu handhabenden Haarstruktur tolle Frisuren und vor allem super schöne Locken zaubert. Mit einem selbst hergestelltem Leave In-Conditioner aus Leinsamen und Wasser. 


Ich konnte es zunächst auch nicht glauben, aber ich dachte mir, ich habe schon soviel ausprobiert, da kommt es auf diesen einen Versuch auch nicht mehr an. Der Aufwand und der Kosteneinsatz waren wirklich gering, also habe ich es einfach ausprobiert. Das war die beste Entscheidung für meine Haare! Dieses gelartige Leinsamen-Gemisch macht meine Locken super geschmeidig, glättet die Oberfläche der Haarstruktur und definiert einfach phantastisch. Ich bin mega begeistert und möchte das Rezept unbedingt weiter publik machen. Denn es kann sicherlich ganz vielen Frauen weiterhelfen.

Da es aber nicht von mir stammt, möchte ich mich nicht mit fremden Federn schmücken und verweise auf den YouTube Kanal, Joannas Essentials, auf dem sie die genaue Herstellung erklärt. Wer also eine ausführliche Anleitung möchte, sollte unbedingt bei ihr vorbeischauen.

Hier kommt meine Kurzversion:

700 ml destilliertes Wasser (ich habe bei meinem ersten Versuch ganz normales Leitungswasser genommen, das geht auch)
5 Esslöffel Bio-Leinsamen (ganze Saat)
nach Wunsch 3 Tropfen ätherisches Öl (zum Beispiel Orange)

Wasser und Leinsamen zusammen in einem Topf aufkochen. Die Masse bildet "Schleimstoffe", d.h. es bildet sich eine gelartige Substanz. (Zubereitung Leave In Leinsamen Conditioner, hier zeigt Joanna genau, wie alles aussehen muss). Das funktioniert so ähnlich, wie wenn man einen Pudding kocht und er "anzieht" und dick wird. Wenn man die Masse mit einem Löffel durchrührt, spürt man das sehr leicht. 

Ist dieser Moment gekommen, muss man die Leinsamen Masse durch ein feinmaschiges Küchensieb geben und das Gel auffangen. 


Nach Wunsch jetzt das ätherische Öl zugeben (es ist nur für den Duft da, man kann es auch weglassen) und alles gut umrühren. Ich mache diese Prozedur  zunächst über einer Schüssel und fülle dann in ein Schraubglas um. Abkühlen lassen.

Man kann die ausgekochten Leinsamen übrigens mehrmals benutzen. Einfach die ausgekochten Samen bis zur nächsten Verwendung einfrieren. Und man kann die Konsistenz des Gels nach Wunsch variieren. Wer es etwas dicker mag, nimmt einen halben Löffel mehr Leinsamen. 

That's it!

Die zubereitete Masse hält im Kühlschrank locker eine Woche, in einem kühlen dunklen Badschrank ein paar Tage.


Meins ist schon wieder fast leer...

Joanna gibt den Tipp, einmal im Monat eine größere Menge zu kochen und das fertige Produkt portionsweise einzufrieren, damit man nur einmal die Kocharbeit hat. Mir macht das aber nichts aus, es dauert ja nur ein paar Minuten und ich koche es jede Woche einmal frisch.

Nach dem Haare Waschen die Haare zunächst gut durchkämmen, damit keine Knötchen mehr vorhanden sind. Und dann das Leinsamen Gel großzügig in die Haare einarbeiten. Besonders in Richtung Spitzen.

Die Haare werden super mit Feuchtigkeit versorgt, sie fühlen sich weich an und sehen wirklich gepflegt aus! Alles ohne irgendwelche Chemie, ich bin wirklich begeistert!

Lasst es mich wissen, falls ihr das auch ausprobiert. Mich würden eure Erfahrungen dazu sehr interessieren!

Samstag, 8. Juni 2019

DIY Peeling und Maske aus Erdbeeren 🍓

Die Erdbeerzeit ist in vollem Gange und die roten Früchtchen sind richtige kleine Powerbomben. Sie enthalten mehr Vitamin C als als Orangen und eine ganze Reihe weiterer Vitamine, außerdem viele Mineral- und Ballaststoffe bei gerade mal 32 kcal pro 100 g. Erdbeeren gehören übrigens trotz ihres beerigen Namens botanisch gar nicht zu den Beeren, sondern zu den "Sammelnussfrüchten". Und natürlich sind sie super lecker!


Man kann aus Erdbeeren aber auch wunderbar  Naturkosmetik selber machen. Erdbeeren enthalten nämlich von Natur aus Salicylsäure, die entzündungshemmend wirkt. Selbst hergestellte Erdbeer-Peelings oder Masken reinigen und erfrischen die Haut. Sogar bei sonnengestresster Haut ist eine Erdbeermaske beruhigend und regenerierend, ganz ohne chemische Zusätze.

Erdbeer-Peeling


Zutaten:

3 Erdbeeren
eine halbe Banane
50 ml Olivenöl
80 g Zucker
(optional: 1 Esslöffel Mohn)

🍓 


Die Früchte mit einem Mixer fein pürieren. Dann mit dem Öl vermischen und zum Schluß den Zucker (und evtl. den Mohn) dazugeben.

Das Peeling mit kreisenden Bewegungen auf dem Gesicht verteilen und einige Minuten einwirken lassen. Dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Die Haut wird glatt und geschmeidig. Durch das Olivenöl hat das Peeling eine rückfettende Wirkung und die Banane spendet zusätzlich Feuchtigkeit.


Regenerierende Erdbeer-Maske


Zutaten:

2 Esslöffel Quark oder Naturjoghurt
3 Erdbeeren 
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft

🍓 


Honig, Quark (o. Joghurt) und den Zitronensaft gut miteinander verrühren. Die Erdbeeren in einem Mixer fein pürieren und dann mit der Quarkmischung verrühren.

Die Maske messerdick auf das Gesicht und Dekolleté auftragen und ca. 30 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Die Haut wird wunderbar erfrischt und intensiv mit Feuchtigkeit versorgt. 

Ausprobieren lohnt sich!

🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 🍓 






Mittwoch, 8. März 2017

Super wirksame DIY Augenlotion gegen Schwellungen und Augenringe

Wer kennt sie nicht, geschwollene (verquollene) Augen, vorzugsweise morgens, wenn man schlecht geschlafen hat. Auch wenn man am Abend vorher eine relativ salzhaltige Mahlzeit gegessen hat, rächt sich das in Form von Tränensäcken.

Viele Augenprodukte sind leider immer noch vollgepackt mit schädlichen Inhaltsstoffen. Schluss damit, selbst ist die Frau (und das nicht nur heute am internationalen Tag der Frau)! 

Ich habe im Internet eine tolle DIY Rezeptur gefunden, die mit natürlichen Inhaltsstoffen wirklich wunderbar wirkt. Ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne Schadstoffe und garantiert ohne Mikroplastik! Ideal für die empfindliche Augenpartie. Sie basiert auf grünem Tee. Außerdem kommen Gurke, Petersilie und ein paar Blättchen Spinat dazu. 

Es erklärt sich von selbst, dass alle Zutaten in Bio-Qualität sein sollten. Mein Spinat und die Petersilie kommen aus dem eigenen Gewächshaus. Nur die Gurke und der grüne Tee sind gekauft und natürlich Bio. 


Grüner Tee enthält besonders viele Antioxidantien. Ebenso sind natürliche Tannine (Gerbstoffe) enthalten, die entzündungshemmend und adstringierend wirken. Durch die "zusammenziehende" Wirkung wird der Abbau/Abtransport von unerwünschten Schwellungen unter dem Auge begünstigt. Trotzdem ist grüner Tee sehr sanft zur Haut.

Spinat ist reich an Vitamin C. Vitamin C wirkt  als starkes Antioxidans gegen freie Radikale, die ständig neu entstehen. Sie suchen Reaktionspartner in der Haut und können großen Schaden anrichten. Antioxidantien sind maßgeblich an der Bekämpfung dieser freien Radikale beteiligt. 

Petersilie wird in der Kosmetik leider ein bisschen unterschätzt. Dabei steckt in dem grünen Kraut steckt eine Menge Vitamin A, B, C und E sowie Eisen und Magnesium, die für samtweiche Haut sorgen. Außerdem wirkt Petersilie aufhellend auf ein ungleichmäßiges Hautbild.

Die Gurke ist als erfrischende Naturkosmetik Zutat schon lange bekannt. Sie erfrischt, spendet Feuchtigkeit und wirkt abschwellend. 

Diese vier Zutaten sind schon alles, um eine wirksame Augenlotion gegen Schwellungen herzustellen.

Der grüne Tee sollte bereits abgekühlt sein und Zimmertemperatur haben. Dann alles in einen Mixer geben. Die Mengen sieht man auf dem Foto, mehr muss es gar nicht sein. Ich habe meinen Thermomix benutzt, jeder andere Mixer geht auch.



Der Schaum zerfällt in ganz kurzer Zeit und heraus kommt eine giftgrüne Flüssigkeit:



Nun einfach zwei Wattepads gut tränken und ab damit auf die Augen!



Die Wirkung ist ein echter Traum! Kühl und erfrischend fühlen sich die Pads an. Ich bewahre mein Fläschchen zusätzlich im Kühlschrank auf (hält ca. 10 Tage). Mindestens 20 Minuten sollten die Pads schon wirken dürfen, länger ist natürlich auch gut.

Die Augenpartie wird total erfrischt. Die Haut wird samtweich und fühlt sich super glatt an. Ich liebe diese Lotion!


Das solltet ihr unbedingt mal ausprobieren!


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