Dienstag, 24. Februar 2026

Buchvorstellung: "Zucchini - Wenn der Garten überquillt, über 70 Rezepte für dein Lieblingsgemüse" von Sarah Tischer

 Werbung / PR-Sample

Wer kennt es als Gemüsegärtner nicht? Erst wartet man sehnsüchtig auf die erste Zucchini – und plötzlich produziert die Pflanze täglich Nachschub. Klein, mittel, riesig. Die berühmte "Zucchinischwemme" ist da. Ich spreche da wirklich aus Erfahrung. Ich liebe Zucchini und anfangs versuche ich noch relativ begeistert, kreative Zucchini-Verwendungsmethoden zu finden. Aber meistens gehen mir dann doch die guten Ideen aus und selbst wenn ein Zucchini-Schokokuchen wirklich lecker ist, löst auch der das Problem der Zucchini-Schwemme nicht. 

Genau da kommt das neue Buch 

Zucchini

Wenn der Garten überquillt:
über 70 Rezepte für dein Lieblingsgemüse
von Sarah Tischer 

ins Spiel.

Auf 176 Seiten zeigt sie, dass  Zucchini weit mehr kann als nur klassisch gebraten zu werden. Ob als feine Suppe, würziger Aufstrich, herzhaftes Hauptgericht oder süß als Kuchen – über 70 vegetarische und vegane Rezepte beweisen, dass dieses Gemüse ein echter Allrounder ist. Besonders inspirierend: nicht nur bekannte Klassiker, sondern auch ungewöhnliche Kombinationen wie Zucchini-Sesam-Schnitzel, marokkanischer Gemüseeintopf, cremiger Hummus oder sogar ein erfrischender Zucchini-Cocktail lassen keine Langeweile bei der Verarbeitung der Zucchinischwemme aufkommen.

Das Buch ist in klassische Kategorien gegliedert (Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Gebäck etc.). Ergänzend gibt es Tipps zur Ernte, Lagerung und Konservierung, was es besonders für Gartenliebhaber attraktiv macht. Die Autorin lädt ihre Leser ein, Zucchinis völlig neu zu entdecken, frisch, kreativ und überraschend vielseitig.


Doch das Buch ist mehr als nur eine Rezeptsammlung. Es bietet praktische Tipps zur richtigen Ernte, Lagerung und Haltbarmachung, was besonders Menschen mit eigenem Gemüsegarten zugute kommt. 

Ob schnelle Alltagsküche, gemütlicher Familienbrunch oder Abendessen mit Freunden, die Rezepte sind unkompliziert, saisonal und alltagstauglich – perfekt für alle, die nachhaltig, regional und lecker kochen wollen. Dieses Buch macht Lust auf Zucchinis und zeigt, wie viel Genuss in diesem Gemüse steckt. Auf jeden Fall deutlich mehr als nur Ratatouille (obwohl ich das auch sehr gerne esse).

Gerade bei einer üppigen  Ernte ist Abwechslung entscheidend. Das Buch hilft dabei, Zucchinis immer wieder neu zu denken – geraspelt im Teig, gefüllt aus dem Ofen, fein püriert in Saucen oder überraschend im Dessert. Es geht um cleveres verwerten statt verschenken (oder verzweifeln).

So wird aus dem „Zuviel“ ein Vorrat für spätere Wochen – oder die perfekte Grundlage für spontane Gäste, alltagstauglich und entspannt.

Die Rezepte bleiben dabei unkompliziert und familientauglich. Keine ausgefallenen Spezialzutaten, keine komplizierten Techniken, einfach eine  bodenständige, saisonale Küche mit kreativer Note. Genau das macht das Buch so sympathisch: Es nimmt den Druck aus der Erntesaison und verwandelt Überfluss in Genuss.

Über die Autorin Sarah Tischer 🌿

Sarah Tischer ist leidenschaftliche Köchin, Autorin und Ernährungsexpertin mit besonderem Fokus auf saisonale, pflanzenbasierte Küche. In ihren Büchern und Workshops verbindet sie bodenständige Alltagsküche mit kreativen Ideen – immer mit dem Ziel, Gemüse und einfache Grundzutaten in den Mittelpunkt zu stellen. Mit ihrer sympathischen Art nimmt sie auch Kochneulinge an die Hand und zeigt, wie man mit einfachen Mitteln leckere, abwechslungsreiche Gerichte zaubert.

Der Titel "Zucchini" ist im LV.Buch-Programm des Landwirtschaftsverlages Münster erschienen, der eines der größten deutschen Medienhäuser mit Wurzeln in agrar- und ländlichen Themen ist. Neben Fachzeitschriften und Agrarmedien produziert der Verlag unter der Marke LV.Buch ein vielfältiges Portfolio an Koch- und Backbüchern, Garten- und Naturratgebern sowie kreativen Themen rund ums Landleben. Die Bücher zeichnen sich durch hohen Praxisnutzen, ansprechendes Layout und authentische Auto aus, die ihre Themen aus eigenem Erfahrungshintergrund vermitteln.

Fazit:

„Zucchini - wenn der Gartenüberquillt“ ist ein inspirierender Begleiter für alle Gemüsegärtner, aber auch für Gemüseliebhaber ohne Garten. Wer schon einmal ratlos vor einer Kiste voller Zucchini stand, findet hier nicht nur Rezepte – sondern echte Ideen, wie aus einer Zucchinischwemme ein kulinarischer Sommer wird.
🍃 Zucchini – das vielseitige Gemüse neu entdecken!

Mittwoch, 18. Februar 2026

So bleibst du ab 60 in Bestform (Teil 2)

Wie in Teil 1 beschrieben, gibt es tatsächlich biologische Umbrüche in bestimmten Phasen des Lebens, die wir meist plötzlich und ziemlich deutlich zu spüren kriegen. Aber - und das ist die gute Nachricht - bestimmen die Gene nur etwa zu 25% die Art des Alterungsprozesses – den Rest haben wir selbst in der Hand. Allerdings müssen wir ins Tun kommen und aktiv an den richtigen Stellschrauben drehen. Gesundheit und Vitalität sind jetzt keine automatische Selbstverständlichkeit mehr wie in jungen Jahren. Wir müssen sie schon unterstützen.


Wie wir die „Regler“ auf Vitalität stellen:


Tägliche (!), sanfte Aktivität

Gehen, leichte Mobilisation, Tanzen oder Gartenarbeit fördern Durchblutung, Stimmung und Schlaf. Kurze, häufige Bewegungseinheiten sind dabei oft wirksamer als seltene intensive Belastungen. Also gerne morgens nach dem Aufstehen eine kleine Dehn-Einheit, mittags spazieren gehen, bei gutem Wetter Fahrrad fahren usw. und abends nochmal eine Runde um den Block. Das ist unverhandelbar! Täglich, mindestens 30 Minuten.

Kraftorientierte Bewegung (zusätzlich zur sanften Aktivität)

Regelmäßiges Krafttraining ist eine der effektivsten Maßnahmen gegen altersbedingte Veränderungen. Dabei geht es nicht um sportliche Leistung, sondern um die Erhaltung der funktionellen Alltagstätigkeiten wie Aufstehen, Treppensteigen, Griffkraft, Einkäufe tragen, Socken anziehen usw. Idealerweise macht man das Krafttraining unter Anleitung eines Trainers im Fitness-Studio. 

Aber auch daheim kann man mit einem Hantelset Krafttraining machen, es gibt zigfache Videos zu diesem Thema auf YouTube. Man sollte die Bewegungen langsam und kontrolliert ausführen und regelmäßig wiederholen. Es geht nicht darum möglichst viel Gewicht zu stemmen. 

Krafttraining wirkt positiv auf Muskeln, Knochen, Gleichgewicht, Stoffwechsel und Gehirn. Ich bin ehrlich, das ist für mich der unangenehmste Part, weil ich einfach lieber Ausdauer-Training mache. Aber ein bis zweimal pro Woche muss es jetzt aus Gesundheitsgründen halt sein.

Ernährung

- ausreichend Eiweiß zur Muskelerhaltung (ca. 1 g pro kg Körpergewicht)
- eine gute Flüssigkeitszufuhr (ca. 2 Liter pro Tag), auch wenn man keinen Durst
  hat). Zuckerfreie  Getränke (Wasser, Tee, in Maßen Kaffee) sind ideal. Ruhig mal
  ein Trinkprotokoll erstellen (es gibt auch kostenlose Apps dafür, z.B.
  die Gerolsteiner TrinkCheck-App oder Plant Nanny).
- ein bewusster Umgang mit Alkohol und Koffein
- Vitamin D und Vitamin B12 Spiegel beim Arzt bestimmen lassen und ggf.
  supplementieren. Beide Werte waren bei mir richtig schlecht, deswegen nehme
  ich nun beides als Nahrungsergänzung ein.

Das Immunsystem stärken

Das Immunsystem altert auch mit. Es reagiert deutlich langsamer und kann mit einem allgemein gesunden Lebenswandel gestärkt werden. Besonders wichtig ist hier die Darmgesundheit (70% der Immunzellen sitzen im Darm). Viele Ballaststoffe (und fermentierte Lebensmittel (Probiotika) eignen sich besonders.

Im höheren Lebensalter nimmt eine chronische, niedriggradige Entzündungsaktivität zu. Diese sogenannte inflammatorische Alterung kann Müdigkeit, Gelenkbeschwerden und verlängerte Erholungszeiten nach Infekten erklären.

Die Nieren: spülen und schonen

Die Nierenleistung nimmt im Alter leider auch ab, was viele gar nicht auf dem Plan haben. Um die Nieren zu unterstützen ist es auch hier wichtig, regelmäßig genügend zu trinken. Die Nieren filtern Schadstoffe aus.  Daher die Trinkmenge im Blick behalten. 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee sind Pflicht, um Giftstoffe auszuschwemmen.

Außerdem sollte man auf den Salzgehalt seiner Nahrungsmittel achten (wenig Fertigprodukte verwenden, nicht grundsätzlich nachsalzen). Die Niere hat die Aufgabe, überschüssiges Salz wieder auszuscheiden. Bei einer sehr salzreichen Ernährung muss die Niere ständig "Überstunden" machen, um das Natrium loszuwerden. Dieser Dauerstress erschöpft das Organ langfristig. 

Das Gehirn

Ab 60 geht es nicht mehr nur um Kreuzworträtsel. Wenn man das Gehirn wirklich fit halten möchte, sollte man etwas ganz Neues lernen (Sprache, Sportart, Instrument). Einfach mal raus aus den bekannten Verhaltensweisen, das zwingt die Synapsen, neue Wege zu bauen.

Soziale Kontakte sollten aufrecht erhalten werden, denn sie sind der beste Schutz vor Demenz. Ein Kaffeeklatsch ist quasi Gehirntraining! Wenn man gerne neue Kontakte finden möchte, dann gibt es inzwischen Apps wie "meet5", die dabei helfen können oder man schaut einfach mal ins Programm vom heimischen Turnverein. Da werden inzwischen häufig Kurse für Ältere angeboten. Man schlägt dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn man hat Bewegung und soziale Kontakte.

Schlaf

Schlaf ist wichtig für die Regeneration, aber auch der Schlaf wird ab 60 empfindlicher.  Regelmäßige Abendroutinen wie gleiche Schlafzeiten, bewusste Ruhephasen am Abend und Entschleunigung unterstützen die körperliche Regeneration.

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Das waren jetzt nur ein paar der Kategorien, die beim gesunden Älterwerden eine Rolle spielen - wenn auch durchaus wichtige. Aber jeder Mensch ist anders und hat somit seine eigenen "Baustellen". Je mehr man über das Thema weiß, desto mehr kann man bei sich selbst ansetzen und positive Veränderungen herbei führen. 

Eines der Bücher, das mich in letzter Zeit sehr beeindruckt hat, ist: „Der Longevity Kompass“ von Prof. Dr. Volker Limmroth und Dr. Gerd Wirtz.

Was ich daran schätze: Die beiden Autoren sind Mediziner und räumen mit vielen Mythen über das Altern auf. Sie erklären verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um nicht nur länger, sondern vor allem gesünder zu leben.

Besonders das Kapitel über die geistige Fitness hat mir viele neue Impulse gegeben. Für mich ist es mittlerweile ein echtes Standardwerk für alle geworden, die ihre zweite Lebenshälfte aktiv und vital gestalten wollen. Falls ihr tiefer in die Materie eintauchen möchtet, findet ihr den "Kompass" hier. Macht Spaß, das zu lesen.


Link zum Buch



Sonntag, 8. Februar 2026

Die zwei Alterungsschübe im Leben einer Frau (Teil 1)

Das Jahr 2025 war für mich ein forderndes und zugleich augenöffnendes. Ich bin 60 geworden und genau an meinem Geburtstag hatte meine Tochter eine schwere Knie-OP, die uns das nächste halbe Jahr noch sehr beschäftigt hat. Deshalb (vielleicht auch gut so), habe ich diesem runden Geburtstag gar nicht soviel Bedeutung beigemessen. Danach hatte ich selber zwei Augen-OPs und war plötzlich damit konfrontiert, wie es ist, wenn eine wichtige Körperfunktion nicht mehr wie gewohnt funktioniert. Bis alles richtig verheilt war und ich endlich wieder klar und deutlich sehen konnte, ging wieder einige Zeit ins Land. Dann bin ich zum ersten Mal Oma geworden und auch das war emotional ein sehr besonderes Ereignis. 


Jetzt finde ich mich in der Situation wieder, dass bald der nächste Geburtstag ansteht und ich noch nicht mal den letzten so richtig verinnerlicht habe. Das Thema "Älterwerden, Gesundbleiben" -  körperlich wie mental -  hat für mich mittlerweile einen ganz anderen Stellenwert. Und auch wenn ich mal von einer Kollegin gehört habe "ab 50 geht's bergab", kann ich das für mich nicht behaupten. Im letzten halben Jahr dagegen bemerke ich deutliche Einschnitte was Energie, Leistungsfähigkeit, Hautzustand und noch einiges mehr betrifft. Ich habe sehr viel recherchiert und gelesen, denn ich gebe mich nicht mit diesem Zustand zufrieden. Und da bin ich auf wirklich spannende Erkenntnisse gestoßen, die einiges erklären. Die würde ich gerne mit euch teilen:

Altern verläuft nicht gleichmäßig. Bei Frauen zeigen sich im Lebensverlauf zwei Phasen, in denen körperliche Veränderungen gebündelt auftreten – man kann tatsächlich von zwei biologischen Schüben sprechen. Der erste wird häufig rund um die Menopause (oft schon ab Mitte 40) erlebt, der zweite deutlich später, etwa ab dem 60. Lebensjahr. Während über den ersten viel gesprochen wird, bleibt der zweite oft erstaunlich unbeachtet – obwohl er den Alltag spürbar verändert. Es ist also keine "Einbildung", wenn man sich ziemlich plötzlich ziemlich älter fühlt.


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Wissenschaftliche Grundlage

Die beschriebenen Alterungsschübe und körperlichen Veränderungen sind wissenschaftlich gut belegt. Sie basieren unter anderem auf:
  • großen Langzeitstudien zur biologischen Alterung
  • hormon- und stoffwechselmedizinischer Forschung
  • Erkenntnissen aus der Geriatrie und Altersmedizin
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Der erste Schub: ab Mitte 40 – eine kurze Einordnung

Der erste Alterungsschub steht in engem Zusammenhang mit den hormonellen Veränderungen rund um die Menopause. Sinkende Östrogenspiegel beeinflussen  Gewicht, Stimmung, Stresstoleranz sowie Haut und Haare. Diese Phase ist für viele Frauen herausfordernd, aber inzwischen gut beschrieben und vor allem gesellschaftlich relativ präsent.

Der zweite Alterungsschub: ab etwa 60 Jahren


Der Alterungsschub um die 60 ist eine Verdichtung mehrerer Prozesse, die schon länger begonnen haben, sich jetzt aber gleichzeitig auswirken.

1. Hormonelles Gleichgewicht:

Noch Jahre nach der Menopause wirken niedrige Östrogenwerte weiter. Östrogen hatte zuvor eine schützende Funktion: für Gefäße, Knochen, Muskeln, Gehirn und Haut. Mit zunehmendem zeitlichem Abstand fehlt dieser Schutz immer deutlicher. Regeneration verlangsamt sich, Entzündungen entstehen leichter, Gewebe wird weniger elastisch.

2. Muskelabbau und Kraftverlust

Ab etwa 60 beschleunigt sich der natürliche Abbau von Muskelmasse. Dieser Prozess – oft unbemerkt – hat weitreichende Folgen:
  • langsamerer Stoffwechsel
  • geringere Alltagskraft
  • schlechteres Gleichgewicht
  • höheres Sturzrisiko
3. Knochen, Gelenke und Stabilität

Parallel zum Muskelabbau nimmt auch die Knochendichte weiter ab. Gelenke werden anfälliger, Bewegungen fühlen sich „unsicherer“ an. Viele Frauen berichten über ein diffuses Gefühl von Instabilität oder Unsicherheit bei Alltagsbewegungen (z.B. beim Treppen steigen oder hinunter gehen).

4. Leber, Nieren und Entgiftung

Mit zunehmendem Alter arbeiten Leber und Nieren langsamer. Stoffe wie Alkohol, Koffein oder Medikamente werden verzögert abgebaut. Was früher problemlos vertragen wurde, führt nun schneller zu Schlafstörungen, Kreislaufproblemen oder Erschöpfung. Auch der Flüssigkeitshaushalt wird empfindlicher – Dehydrierung entsteht schneller, oft ohne starkes Durstgefühl.

5. Gehirn und Nervensystem

Die Reizverarbeitung im Gehirn verlangsamt sich. Multitasking wird anstrengender, Lärm oder Zeitdruck wirken schneller überfordernd. Der Schlaf wird leichter und fragmentierter. Das bedeutet nicht automatisch geistigen Abbau, sondern eine Veränderung der neurologischen „Taktung“.

6. Das Immunsystem und stille Entzündungen

Im höheren Alter nimmt eine Form chronischer, niedriggradiger Entzündungen zu. Diese sogenannte stillen Entzündungen können Müdigkeit, Gelenkbeschwerden oder längere Erholungszeiten nach Infekten erklären. Das Immunsystem reagiert weniger flexibel, nicht unbedingt schwächer – aber langsamer.

Liest sich schon ein bisschen gruselig. In wievielen Punkten erkennt ihr euch? (ich bin ehrlich, ich finde mich bei allen 6 Punkten irgendwie wieder).

Die gute Nachricht: Das alles ist (noch) keine Katastrophe. Auch jetzt kann man noch vieles selbst beeinflussen und verbessern. Das bedeutet jetzt aber definitiv, dass wir ins Handeln kommen müssen. Was bislang noch, mehr oder weniger,  von selbst funktioniert hat, muss aktiv unterstützt werden.

Der Alterungsschub ab 60 ist kein abruptes Ende körperlicher Leistungsfähigkeit, sondern ein Übergang in eine andere körperliche Logik. Immer schnelleres Tempo verliert an Bedeutung, während Stabilität, Kraft und Regeneration wichtiger werden. 

Viele Frauen erleben diese Phase – bei entsprechender Anpassung – als körperlich ruhiger, geistig klarer und selbstbestimmter als erwartet.

Neugierig geworden? 

Dann freue dich auf Teil 2 dieser Reihe, in der ich die konkreten Maßnahmen vorstelle, die man ergreifen kann, um den natürlichen Alterungsprozess positiv zu beeinflussen.

- coming soon - 






Donnerstag, 22. Januar 2026

Warum Hände im Winter besonders trocken sind – und was wirklich hilft

Momentan fällt mir, zum Beispiel beim Bezahlen an der Kasse auf, dass viele Leutesehr sehr raue, trocken  aussehende Hände haben. Bei einer Frau waren die Handrücken sogar leicht rissig, das sah schmerzhaft aus. 


Warum sind Hände im Winter besonders trocken?

Die Haut an den Händen ist von Natur aus dünner als im Gesicht und besitzt deutlich weniger Talgdrüsen. Damit fehlt ihr ein wichtiger natürlicher Schutzfilm. Kälte, Wind, trockene Heizungsluft und manchmal auch die Reibung durch Handschuhe (gerade bei echter Wolle) verstärken diesen Effekt zusätzlich. Häufiges Händewaschen und Desinfizieren trägt zusätzlich zu trockener Haut bei – sie verliert Feuchtigkeit, wird rissig und reagiert empfindlich.

Ein oft unterschätzter Schlüssel zu gepflegten Händen ist die regelmäßige Erneuerung der Hautoberfläche. Sanfte Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, die sich wie eine Barriere über die Haut legen können. Auch wenn man zunächst annehmen könnte, das ein Peeling jetzt kontraproduktiv wirkt, ist genau das Gegenteil der Fall.  Erst wenn diese Schicht von abgestorbenene Hautschüppchen gelöst ist, können pflegende Wirkstoffe überhaupt dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Es gibt zahlreiche Handpeelings, die man fertig kaufen kann. Ich verwende momentan ein gekauftes mit Seesand, aber es geht nicht so sehr darum, welches Peeling man nimmt, sondern dass man es regelmäßig anwendet.

Genauso effektiv sind selbstgemachte. Funktioniert schnell und einfach mit Dingen, die man meistens sowieso im Haus hat. 

Hier ein einfaches DIY-Rezept:

• 2 EL feiner Zucker (als sanftes Peeling)

• 1 EL hochwertiges Öl (z.B. Olivenöl, Mandelöl oder geschmolzenes Kokosöl)

• Ein Spritzer Zitronensaft (wirkt leicht aufhellend bei Pigmentflecken)
• Optional: ein paar Tropfen ätherisches Öl ( z.B. Lavendel für die Entspannung)

1. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mischen.

2. Die Paste sanft auf die angefeuchteten Hände einmassieren (besonders die
Nagelhaut nicht vergessen).

3. Mit lauwarmem Wasser abspülen.

4. Die Hände nur trocken tupfen, damit der Ölfilm noch kurz einziehen.

Nach dem Peeling ist der ideale Zeitpunkt für eine Intensivpflege. Reichhaltige Cremes oder Masken feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen unterstützen die Haut dabei, ihre Schutzfunktion wieder aufzubauen. Die Haut wirkt glatter, geschmeidiger und kann Feuchtigkeit besser speichern.


Wenn man das Ganze abends macht, kann man nach der Intensivpflege dünne Baumwollhandschuhe über Nacht anziehen (es gibt extra für diesen Zweck geeignete Handschuhe in den Drogeriemärkten für kleines Geld). Dann hat man am nächsten Morgen wieder weiche, gut hydratisierte, gepflegte Handrücken.

Kleiner Aufwand - sichtbarer Effekt!









Sonntag, 18. Januar 2026

Das Bio-Wildrose Gesichts-Öl von alverde - ein Gamechanger bei trockener Haut

- Werbung unbeauftragt / selbst bezahlt -

Gerade bei reifer oder trockener Haut reicht die normale Creme im Winter oft nicht aus. Die Heizungsluft drinnen und die Kälte draußen entziehen uns wertvolle Feuchtigkeit. Die Haut spannt unangenehm, wirkt knittriger als normalerweise und hat keinerlei Strahlkraft.

Was mir in dieser Jahreszeit hilft, ist Gesichts-Öl. Nicht als Ersatz für Cremes und Co., sondern als abschließender Pflegeschritt. Ein paar Tropfen genügen! Wenn man es als letzten Schritt über die Pflege gibt, wirkt es wie eine schützende Versiegelung. Es schließt die Feuchtigkeit der Creme- und Serumschichten darunter ein und verhindert, dass sie verdunstet. 

Man kann für Gesichts-Öle richtig viel Geld liegen lassen, besonders dann, wenn es ein hochwertiges sein soll. Die Betonung liegt hier auf "kann", denn man muss nicht. Ich habe eine Produktempfehlung für euch, die weniger als vier Euro kostet und trotzdem qualitativ super ist.

Es ist das Gesichts-Öl "Bio-Wildrose" von alverde Naturkosmetik (Eigenmarke von dm). 15 ml kosten 3,45 Euro.


🌹 Warum Wildrosenöl so gut wirkt

1. Stärkt die Hautbarriere
Wildrosenöl ist reich an Linol- und Linolensäure (essentielle Fettsäuren).
👉 Diese sind Bausteine der Hautbarriere und helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu halten – entscheidend bei trockener Winterhaut.

2. Unterstützt Regeneration & Zellerneuerung
Es enthält natürliches Vitamin A (Retinoid-Vorstufen).
👉 Das kann die Hauterneuerung fördern, feine Linien optisch glätten und müde Haut frischer wirken lassen – ohne die Reizwirkung synthetischer Retinoide.

3. Antioxidativer Schutz
Wildrosenöl liefert Vitamin E und Carotinoide, die freie Radikale abfangen.
👉 Besonders sinnvoll bei Kälte, Wind und Heizungsluft, die die Haut zusätzlich stressen.

4. Leicht, aber intensiv pflegend
Trotz seiner Nährstoffe ist es ein leichtes Öl, das gut einzieht.
👉 Ideal für reife Haut, die Pflege braucht, aber keinen schweren Fettfilm.

5. Verbessert Hautbild & Elastizität

Die Anwendung ist schnell und einfach. 3 - 4 Tropfen leicht einmassieren (besonders wirksam nach der Nachtcreme), momentan benutze ich es aber auch morgens. Das alverde Gesichts-Öl hinterlässt keinen fettigen Film, man kann danach sogar Make Up auftragen. Der Duft ist sehr dezent und verfliegt auf der Haut nach ein paar Minuten komplett.

Vorteile des alverde Gesichts-Öls:
  • es ist eine Kombination aus natürlichem Wildrosen-, Mandel-, Jojoba- und Pfirsichkernölen. Außerdem ist noch Apfelkern-Extrakt enthalten, das zusätzlich strafft und glättet
  • reich an essentiellen Fettsäuren
  • reduzierte feine Linien und Fältchen
  • unterstützt die Hautelastizität
  • ohne Mineralöl
  • ohne Gentechnik
  • vegan
  • ohne synthetische Duft- und Konservierungsstoffe
  • Bio-Qualität
  • ohne Mikroplastik
  • top Preis-Leistungsverhältnis
Wer im Winter oft spannende Haut hat, sollte dieses Öl einmal ausprobieren! Es macht einen echten Unterschied!








Mittwoch, 14. Januar 2026

Warum Q10 fürs Herz ab 60 so wichtig ist

Q10 ist ein körpereigener Stoff, der in jeder einzelnen Zelle steckt – vor allem dort, wo Energie gebraucht wird: im Herzen, im Gehirn und in den Muskeln. Das Problem: schon ab. ca. 40 Jahren nimmt die Q10 Produktion ab – ab 60 Jahren haben wir oft nur noch 50 % der benötigten Menge, je nach Ernährung sogar noch weniger.


Weniger Q10 bedeutet insgesamt weniger Energie, schnellere Erschöpfung und geringeren Zellschutz. Man merkt das zum Beispiel beim Treppensteigen, wenn jedes Stockwerk zur Herausforderung wird, Oder wenn man bei normalen Tätigkeiten wie Haushalt oder Gartenarbeit bei weitem nicht mehr so kann "wie früher".

Was viele nicht wissen ist, dass Q10 hier eine tragende Rolle spielt. Es befindet sich in den Mitochondrien der Zellen (Mitochondrien sind die "Kraftwerke" der Zellen, in den Energie hergestellt wird).

Noch gravierender ist allerdings der Einfluss von Q10 auf den Herzmuskel. Das Herz schlägt rund um die Uhr und benötigt viel Energie. Dazu braucht es Q10. Liegt ein Mangel vor, werden Herz-Kreislauferkrankungen deutlich häufiger. Das muss nicht sein. Studien belegen inzwischen, das eine gute Versorgung mit Q10 die Herzkraft unterstützen kann. Als "Nebenwirkung" bekommt man wieder mehr Ausdauer, Vitalität und somit durchaus mehr Lebensfreude. 

Aber Q10 kann noch mehr. Es ist ein
  • Wachmacher für den Kopf: auch unser Gehirn ist energiehungrig. Q10 bewahrt, die mentale Frische zu bewahren.
  • Schutzschild gegen Stress: als starkes Antioxidans schützt es die Zellen vor freien Radikalen
  • Muskel-Support: Es hilft dabei, dass wir uns nach körperlicher Betätigung schneller regenerieren.




Auch wer eigentlich kein Fan von Nahrungsergänzungsmitteln ist, sollte ab einem gewissen Alter über seinen Q10 Level nachdenken.

Man kann natürlich durch eine Q10 betonte Ernährung dem Körper auch Gutes tun. 

Hier eine Liste mit Q10haltigen Lebensmitteln:
  • Nüsse & Saaten, besonders Pistazien, Walnüsse und Sesam
  • Hülsenfrüchte: Sojabohnen und rote Linsen
  • Gemüse: Brokkoli, Spinat und Paprika (am besten mit etwas gesundem Fett verzehren).
  • Pflanzliche Öle: Hochwertiges Olivenöl oder Rapsöl.
  • Tierische Quellen: Seefisch (Sardinen, Makrele.) und Geflügelfleisch. 
Da unsere Lebensmittel teilweise lange Transportwege hinter sich bringen müssen, die Böden nicht mehr so nährstoffdicht sind, Obst- und Gemüse aus dem Supermarkt auch nicht mehr die Qualität wie noch vor Jahren hat, kann man vielleicht nachvollziehen, dass eine Ergänzung mit Kapseln oder Tabletten durchaus Sinn macht. (die "Qualität" von Fleisch- und Fisch aus Massentierhaltung erwähne ich hier gar nicht erst...).

Genau deswegen nehme ich seit über einem Jahr ein qualitativ hochwertiges Q10 Produkt in Kapselform, mit dem ich sehr zufrieden bin. Eine Kapsel am Tag genügt. Es ist das Q10 von "FEEL NATURAL", ich kaufe und bezahle es selbst (keine Kooperation). Es gibt viele Q10 Produkte auf dem Markt, aber dieses ist meiner Meinung wirklich hochwertig, deswegen verlinke ich es hier: 


- vegan
- hochdosiert 
- in Deutschland entwickelt und laborgeprüft
- keine unnötigen Zusätze
- eine Dose reicht für 4 Monate, 19,49 €  (super Preis-Leistungsverhältnis)
- nur eine Kapsel am Tag
- ohne Gentechnik

Ich möchte diese Informationen wirklich an alle weitergeben, die sich für das Thema "gesundes Altern" interessieren. Lange hat man auf eine gute Vitaminversorgung wert gelegt (die auch essentiell ist), aber nicht allein ausreicht. Q10 ist wirklich mehr als ein "Antifaltenmittel", das man sich äußerlich auf die Haut schmiert, es ist ein notwendiger und sinnvoller Herzschutz, vor allem in der zweiten Lebenshälfte.

In diesem Sinne, bleibt gesund und vital!




Disclaimer: Dies dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung!

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