Montag, 7. August 2023

Ideen für schöne Momente im verregneten August

Ich bin ja wirklich kein Hitzefan, aber dieser Dauerregen im August 2023 ist auch ganz schön herausfordernd. Man kann wirklich nur mit voller Regenausrüstung vor die Tür gehen, die wenigen trockenen Augenblicke können minütlich in einem Wolkenbruch enden. 

Deswegen habe ich mir mal ein paar Aktivitäten überlegt, die auch bei Regenwetter Spaß machen können. Falls es überraschenderweise doch noch zu einem Sommerwetter-Comeback kommt, dann können wir uns diese Vorschläge für später aufheben. Der nächste November kommt bestimmt!

  1. Gemütliche Lese-Ecke einrichten

    Wir könnten uns eine Ecke richtig schön gemütlich herrichten, mit Kuscheldecke, Kissen, einem Beistelltischchen für eine Kanne Tee und uns all die Bücher oder Zeitschriften zurecht legen, die wir schon lange mal lesen wollten. Bei mir gibt es tatsächlich einen großen Stapel ungelesener Bücher. Wenn es draußen aus Kübeln schüttet, kann man sich richtig Zeit zum Lesen nehmen. Mein Büchervorrat reicht locker für mehrere Wochen.

  2. Neue Teesorten ausprobieren und auch mal selbst zusammen mischen

    Bei dieser Gelegenheit könnte man neue Teesorten ausprobieren (oder diejenigen aufbrauchen, die man eh noch im Schrank liegen hat). Es gibt auch Bücher über Teemischungen, die man selbst zusammen stellen kann. Das wäre doch auch eine prima Gelegenheit, mal ein bisschen zu experimentieren.


  3. Neue Rezepte ausprobieren oder schon mal auf Vorrat kochen und dann einfrieren oder einmachen

    Bei 30° C steht niemand gerne in der Küche. Deswegen eignen sich kühlere Tage prima zum Vorkochen oder Vorbacken. Kommt der Sommer doch noch zurück, freuen wir uns über vorbereitete MahlzeitenNatürlich kann man auch neue, etwas aufwendigere Rezepte ausprobieren und direkt aufessen. Auch da habe ich eine lange Liste.

  4. Einen Wellness Nachmittag daheim einlegen

    Es gibt so viele Möglichkeiten, sich im eigenen Bad wie in einem Spa zu verwöhnen. Angefangen mit einer Bürstenmassage über ein schönes Pflegebad oder -dusche mit anschließendem ausgiebigem Cremen oder Ölen, gibt es noch vieles, was wir im Alltag gerne vernachlässigen. Wie wäre es mal mit einer intensiven Fußpflege oder einer besonderen Haarkur? Einer Maniküre mit Handmaske? Macht Spaß und tut gut!

  5. Den Kleiderschrank mal wieder auf Vordermann bringen

    Wenn es richtig heiß ist, greife ich meist zu einem Top und einer kurzen Hose. Es kommen aber auch wieder andere Zeiten (wie man gerade sieht), in denen man sich über schöne Outfits für den Übergang freut. Bei diesem Regenwetter kann man sich prima über Herbstoutfits Gedanken machen, vielleicht neue Kombinationen kreieren und das Vorhandene mal wieder gut durchsortieren, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn ich das tue, stoße ich immer auf ein paar Teile, die ich schon vergessen hatte oder die irgendwie nach hinten gerutscht sind und nicht mehr gesehen wurden.


    Außerdem kann ich mir in aller Ruhe Gedanken über mögliche Kombinationsmöglichkeiten machen und vielleicht feststellen, ob noch das ein oder andere Teil eine gute Ergänzung wäre. Momentan ist überall Sale, da kann man wirklich schöne Schnäppchen machen (entweder im überdachten Einkaufscenter oder durchaus auch online).

    Momentanes Lieblingsteil: Kuschel-Cardigan vom vorletzten Jahr.

  6. Sich Zeit nehmen, etwas ganz Neues auszuprobieren oder neu zu lernen

    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen Einkochtopf zum Einmachen von Lebensmitteln zu kaufen. Dazu gehört aber schon auch ein bisschen Grundlagenwissen, das man sich erst aneignen muss. Es gibt Bücher zum Thema, aber auch viele Blogs, die hier weiterhelfen. Was wäre zum Neues lernen besser geeignet, als ein verregneter Nachmittag oder Abend?

    Es gibt auch online Sprachkurse, manch einer möchte vielleicht sein Instrument wieder häufiger bespielen, oder, oder... Es wäre doch toll, wenn man sagen könnte: "das habe ich im August gelernt". Oder wieder aufleben lassen.

  7. Eindrücke eines verregneten Tages mit der Kamera festhalten

    Das steht auf jeden Fall auf meiner "Regentage-Aktivitäten" Liste. Einfach mal in geeigneter Regenkleidung Fotoimpressionen vom Regen in der Natur einfangen (ich muss mir allerdings erst noch Gummistiefel kaufen, habe tatsächlich keine). Das können Bilder von Bäumen, Feldern, anderen Pflanzen oder Tieren sein. Ich stelle mir das richtig spannend vor, mal die schönen Seiten eines Regentags zu fotografieren.


  8. Einen kleinen Indoor Garten pflanzen

    Man kann viele Kräuter auch auf dem Fensterbrett ziehen. Es gibt inzwischen sogar ganz tolle Systeme dafür, aber ein guter alter Blumentopf tut es auch. Oder man zieht sich selbst mal ein paar Sprossen. Das geht ganz einfach, innerhalb weniger Tage und kostet auch nicht viel Geld. 


    Sich einfach einen bunten Regenschirm schnappen, hilft übrigens auch gegen Regenblues. Da wird der Tag sofort bunter!


Freitag, 4. August 2023

Tipps für klimafreundlicheres, ressourcenschonendes Einkaufen und Kochen - kleine Schritte für jeden


Hier ein paar einfache, leicht umzusetzende Tipps für klimafreundlicheres Einkaufen:

  1. Koche möglichst selber und verzichte auf Fertiggerichte und vorverarbeitete Produkte. Convenience Produkte sind zwar manchmal verlockend, aber vom Feld bis auf den Teller fallen wahnsinnig viele Treibhausgase an. Mit cleanen Grundnahrungsmitteln zu kochen, die einen niedrigen Co2-Fußabrduck haben, kann man die schon einmal vermeiden. Und aufs ganze Jahr gesehen, macht das einen großen Unterschied!


  2. Weniger Fleisch und Fisch verzehren. Das ist nicht neu, aber es sollte trotzdem nochmal betont werden. Die Produktion von Obst und Gemüse erzeugt weniger Treibhausgase als Fleisch- oder Fischproduktion. Außerdem wird für die zur Massentierhaltung nötigen Flächen häufig Regenwald vernichtet. Und man sollte bedenken, dass sich unter Tieren, die auf engstem Raum leben müssen, Krankheitserreger besonders leicht vermehren können. Zoonosen wird so Vorschub geleistet. Die Vogelgrippe, Ebola, SARS und die Corona Erreger gehen auf solche Zoonosen zurück. Das könnte man durch Reduzierung des Fleischkonsums positiv beeinflussen.

    Wer auf Fleisch oder Fisch nicht komplett verzichten möchte, sollte auf konventionelle, regionale Landwirtschaft achten und möglichst nicht nur die besten Filetstücke, sondern auch andere Teile des Tieres verwenden. Bio darf auch gerne sein, aber nur, wenn es nicht vom anderen Ende der Welt kommt. Dann lieber vom Bauern im Dorf kaufen.

  3. Nicht nur beim Fleisch gilt: am besten regionale Waren kaufen! Je kürzer der Transportweg, desto klimafreundlicher ist er. Außerdem werden Landwirte und Händler aus der Region unterstützt. Bei uns gibt es mittlerweile immer mehr kleine Hofläden und sogar Automaten, in denen regionale Händler ihre  Produkte anbieten. Die gibt es für Obst und Gemüse, Eier und für regionale Fleischerzeugnisse. Wer keinen Zugang zu solchen Quellen hat, sollte in den Supermärkten mal auf entsprechende Hinweise achten. Immer mehr bieten zumindest einige Produkte aus der jeweiligen Region an. Sogar bei Aldi bekommt man einige regionale Artikel!

  4. Auf Saisonalität achten! Was nicht in einem mit viel Energie geheiztem Treibhaus stammt, sondern direkt auf Baum, Strauch und Feld wächst, hat natürlich klimatechnisch gesehen einen Riesenvorteil. Eine super Möglichkeit zum saisonalen Einkaufen sind Wochenmärkte. Natürlich muss man auch hier aufpassen, manche Marktbetreiber kaufen auch zu. Trotzdem finden sich garantiert kleinere Anbieter, die selbst produzieren und Saisonales anbieten.


  5. Milchprodukte reduzieren. Wurde vor Jahren noch behauptet, "Milch macht müde Männer munter" (und Frauen natürlich auch), gilt das heute als absolut überholt. Erwachsene Menschen benötigen keine Kuhmilch in rauen Mengen. Joghurt, Kefir und Quark gelten zwar immer noch als gesund, sollten aber ruhig mal durch pflanzliche Alternativen (die es inzwischen zuhauf gibt), ersetzt werden. Gegen hin und wieder mal ein regionales Milchprodukt aus guter Weideaufzucht in Bioqualität ist nichts einzuwenden.

  6. Verpackungen vermeiden bzw. wenigstens reduzieren! Das ist in normalen Supermärkten sehr schwierig, deswegen ist auch hier ein Wochenmarkt ein prima Alternative. Mittlerweile gibt es auch in vielen Städten bereits Unverpackt-Läden. Ich schaue zumindest, ob es den jeweiligen Artikel wenigstens besser verpackt gibt. Bei "meinem" Edeka um die Ecke gibt es zum Beispiel vieles aus dem Kühlregal im Schraubglas. Aber das kommt wirklich auf den Laden an. Komplett kommt man leider nicht an Verpackungen vorbei. Aber wenigstens eine Reduktion sollte möglich sein.


    Eine weitere gute Alternative sind sogenannte Abo-Kisten. Man kann sich einmal wöchentlich mit Bio-Lebensmitteln beliefern lassen (in manchen Regionen man muss ein bisschen suchen. Ich habe hier die Möglichkeit, Abo-Boxen von einem tollen Bioladen zu bestellen). Da wird vieles gar nicht verpackt, sondern nur so in die Box gelegt. Aber auch hier wird man nicht komplett an Verpackungen vorbei kommen.

  7. Keine Lebensmittel wegwerfen! Alles, was gekauft werden kann, musste vorher wachsen oder produziert worden sein. Bis es im Regal landet, hat alles Ressourcen verbraucht und sollte auf keinen Fall in den Müll! Hier hilft ein bisschen Vorplanung mittels Einkaufszettel. Danach hilft richtige Lagerung, einen Verderb zu vermeiden. Wir Deutschen werfen im Durchschnitt ca. 75 kg Lebensmittel weg. Das ist ganz schön viel!

  8. Dem Thema offen gegenüber stehen und sich informieren! Die Faktenlage ändert sich rasant und muss immer mal wieder angepasst werden. Also mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und sein Konsumverhalten immer wieder überprüfen!
Das waren ein paar einfache Tipps. Vielleicht ist das ein oder andere für jemanden dabei, würde mich freuen! 


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