Montag, 9. Juli 2018

Buchvorstellung "Stärker als das größte Leid" von Thomas Hohensee

- Werbung // unbezahlt // das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt -


STÄRKER
ALS 
DAS GRÖSSTE
LEID
In drei Schritten unerschütterlich durchs Leben
von Thomas Hohensee
160 Seiten, Klappenbroschur
ISBN 978-3-485-02952-0
Preis 16,00 Euro
Erschienen am 12. Juni 2018
im Nymphenburger Verlag

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der leidlos durchs Leben geht. Die meisten haben ihre persönlichen Katastrophen erleben müssen und wissen, wie schmerzlich so etwas ist. Viele verlieren komplett den Boden unter den Füßen, andere rappeln sich immer wieder auf und scheinen an Lebenskrisen zu wachsen. 

Im vorliegenden Buch erklärt der Autor drei Schritte zu mehr Unerschütterlichkeit. Er sagt, "Schmerzen sind unvermeidbar, dauerhaftes Leiden muss nicht sein". Viele Fallbeispiele von beeindruckenden Menschen, die trotz ihres großen Leids zufrieden, ja sogar glücklich weiterleben konnten, untermauern seine Thesen. Er beruft sich auf die Taoisten und Stoiker und auf die Lehren Buddhas, die schon seit Hunderten von Jahren versuchen, den Menschen folgendes klar zu machen: "Alles geht vom Denken aus". Es gibt nichts Negatives, das nicht auch irgendetwas Positives beinhaltet. Und natürlich umgekehrt. 

Außerdem basieren seine Aussagen auf neuesten Erkenntnissen der Traumaforschung und auf den Einsichten der kognitiven Verhaltenstherapie. Es werden also beide Seiten miteinbezogen, uralte Weisheiten und der neueste Stand der Wissenschaft. Und das sind die drei Grundgedanken des Autors:

1. Das Leiden annehmen, um es zu verwandeln
2. Dem Leiden einen Sinn geben, um es nutzen zu können
3. Improvisieren, um das Leiden zu überwinden

Diese drei Schritte werden im Buch ausführlich erläutert.

Es ist sicherlich nicht leicht ist, diese Schritte zu verinnerlichen. Man muss seine eingefahrene Denkweise sehr genau beobachten, neu beurteilen und immer wieder korrigieren.  Aber es ist möglich und lohnt sich so sehr, dass man es unbedingt versuchen sollte. Der Autor verspricht "aus Leid kann innere Stärke werden".

Schmerzen lassen sich Ein eindrückliches Beispiel führt er gleich zu Beginn des Buches an, unsere Geburt. Aus  der perfekten, sicheren, warmen und wohligen Umgebung im Mutterleib werden wir mehr oder weniger brutal ins Helle und Kalte geboren. Der Geburtsschock ist sozusagen das erste Leid, das der Mensch erfahren muss. Auch das weitere Leben ist und bleibt schwierig , soviel steht fest. Trotzdem ist die Sicht auf die Dinge immer subjektiv und hängt von der inneren Einstellung ab. Und die kann man beeinflussen, schulen und "umprogrammieren". Das Gehirn kann sich in jedem Alter neu strukturieren, also ist es auch noch im fortgeschrittenen Alter möglich, seine Gedanken zum Positiven hin zu verändern. 

Einer der Schlüsselsätze dieses Buches ist für mich: "Man fühlt, wie man denkt!" Ganz wichtig ist es, einen Sinn im Geschehenen zu sehen. Und hierzu sagt der Autor: "Sinn findet man nicht, man kreiert ihn!" 

Man sollte nicht fragen: "Warum passiert ausgerechnet mir so etwas?" Sondern: "Was kann ich daraus machen?" Wenn etwas nicht auf die gewünschte Art und Weise funktioniert, dann funktioniert es eben auf eine andere. Der Satz "es geht auch so" spielt hierbei eine große Rolle. Man richtet seine Gedanken auf eine Alternative aus und steht der Situation nicht mehr so hilflos gegenüber. 


Ich halte dieses Buch für einen wunderbaren Ratgeber, die Sicht auf die Dinge positiv zu verändern. Die Geschichten der Menschen, die das geschafft haben, motivieren und zeigen ganz deutlich, dass wir mit einer positiven Haltung stärker und gelassener durchs Leben gehen. Allerdings muss man langfristig daran arbeiten und seine Gedanken immer wieder korrigieren. Auf jeden Fall bekommt der Leser eine optimistische Perspektive, aus schweren Situationen 

Über den Autor:

Thomas Hohensee wurde 1955 in Berlin geboren. Er begann seine Karriere als Jurist, absolvierte aber zusätzlich eine Ausbildung für Rational-Emotive und Kognitive Verhaltenstherapie. Heute arbeitet er als Life Coach und schreibt erfolgreich Bücher. Sein Buch "Gelassenheit beginnt im Kopf" ist ein Bestseller.














Mittwoch, 4. Juli 2018

Mein Bullet Notizbuch von monbijou (Lingen Verlag)

- Werbung // unbezahlt // das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt // enthält affiliate links -


Bist du unstrukturiert, unfokussiert und vergisst auch hin und wieder mal einen Termin? Willkommen im Club, kann ich da nur sagen. Ich bin wirklich Profi im "Prokrastinieren", verliere meine Ziele öfters aus dem Auge und vor allem habe ich durchaus Probleme mit Terminen.

Und ja, wir leben im digitalen Zeitalter und könnten vieles auf dem Handy notieren. Tue ich aber nicht. Ich bin noch die Generation Papier, liebe schöne Blöcke, habe ich der Schule meine Ringbücher liebevoll verziert und schreibe auch meinen Einkaufszettel noch immer von Hand.

Deswegen habe ich mich außerordentlich über das schöne Bullet Notizbuch von monbijou gefreut, das ich hier vorstellen darf. 

Ein Bullet Journal ist im Grunde nichts anderes als ein Notizbuch, aber eben ein ganz besonderes. "Erfunden" hat es ein Mann namens Ryder Carroll, der ein einfaches System zum Organisieren des Alltags schaffen wollte. Übersichtlich, unkompliziert und schnell. Es ist von allem etwas, ein Tagebuch, ein Kalender, ein To-Do-Buch, ein Notizbuch, ein Planer, was auch immer man möchte.


Ein Bullet Journal kann zu jeder Zeit im Jahr begonnen werden, das unterscheidet es von normalen Kalenderbüchern, die immer am 1. Januar starten.  Es kann absolut individuell gestaltet werden, nichts ist bereits vorgegeben.

Damit man mit der Gestaltungsfreiheit nicht überfordert ist, werden ein paar Grundelemente vorgeschlagen, die eine übersichtliche Struktur in jedes Bullet Notizbuch bringen
  1. - Key
  2. - Index
  3. - Logs
  4. - Listen und Collections
Das Buch enthält gleich am Anfang erklärende Seiten hierzu.

Im Key werden die Symbole festgelegt, die man nutzen möchte. Das sollen einfache Platzhalter für die Unterteilung sein und sie bestehen meist aus Punkten, Strichen oder Kreisen, um alles schnell und einfach zu halten. Also zum Beispiel:

!  für Dringend zu erledigen
O für Termin
X für Aufgabe erledigt

Zusätzlich kann man verschiedene Farben benutzen, also zum Beispiel Rot für Geschäftliches, Blau für Privat oder Freizeit, Gelb für Ziele usw.

Nach dem Key kommt der Index (also die Inhaltsangabe). Hier kann man  die Seiten festlegen, unter denen man feste Übersichten haben möchte, also zum Beispiel einen Geburtstagskalender auf Seite 5 - 6, die persönliche Gewichtsentwicklung auf Seite 7 - 10 usw. So findet man diese Seiten schnell wieder. Hier geht es wieder sehr individuell zu, ganz egal, ob es geschäftliche Vorgaben sind, die man festhalten möchte, oder die Tage, denen man joggen war oder was auch immer.


Dann folgen die sogenannten Logs, das sind Übersichten, die man ebenfalls ganz persönlich gestalten kann. Man könnte zum Beispiel allgemeine Ziele für die Zukunft definieren (Fitness, Gewicht, Prüfungen, Reisen, Umsätze etc.)

Und dann wird nochmals in monatlich / wöchentlich / täglich unterteilt. Aufgaben, Termine und  Vorhaben aller Art lassen sich so sehr übersichtlich darstellen.

Aber nochmal, das sind nur Vorschläge für eine mögliche Aufteilung. Jeder entscheidet für sich, was von diesen Unterteilungen für ihn selbst nötig ist und ob er sie verwenden möchte. Man kann natürlich auch nur tägliche Übersichten und To-Do-Listen führen, je nach persönlichem Zweck.

Der letzte Punkt sind Listen und Collections. Diese dienen einfach der Sammlung und dem Festhalten von Ideen. Das kann eine Geschenkeliste für Weihnachten sein, Lieblingszitate, Must-Read Bücher, evtl. Urlaubsziele und so weiter.

Soviel zur allgemeinen Organisation von Bullet Notizbüchern.

Nun kommen wir zur Optik und zum Design. Wer ein bisschen auf diesem Gebiet unterwegs ist, weiß, dass es ein paar beliebte Modelle auf dem Markt gibt, die ein Heidengeld kosten. Zuviel Geld, für meinen Geschmack. Es gibt durchaus Alternativen, die weniger als die Hälfte kosten, aber mindestens genauso stylish daherkommen. Die Bullet Notizbücher von monbijou kosten ca. 9,49 Euro. Der Preis ist für die hochwertige Ausführung wirklich unschlagbar.

Es gibt sie in verschiedenen, modischen Designs. Sie sind fest gebunden, haben drei verschieden-farbige Bändchen und erklärende Einführungssseiten. Auf über 200 Seiten insgesamt haben dann die persönlichen Eintragungen Platz.

Außerdem liegt jedem Buch eine stabile Schablone bei, mit verschiedenen Verzierungen wie Rahmen, Symbolen und Girlanden, um die Notizen noch besser hervorheben zu können. Ansonsten benötigt man nur noch einen Stift und ggf. ein Lineal.


Los geht's, happy journaling!









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