Dienstag, 20. Februar 2018

Wirksame Anti Aging Creme mit natürlichen Zutaten selber machen - schnell und einfach - DIY

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Sucht man im Netz nach wirksamen Rezepturen für selbstgemachte Naturkosmetik, stößt man immer wieder auf Reis. Die Asiatinnen wissen schon lange um die schönheitsfördernde Wirkung von Reis und Reiswasser, was man an deren ebenmäßigen Haut gut erkennen kann.


Reis enthält jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die Haut und Haaren gut tun. Besonders erwähnenswert ist jedoch der Wirkstoff "Inositol", der die Zellerneuerung anregt und die Durchblutung steigert. Frühzeitiger Hautalterung wird entgegengewirkt und die Haut wird deutlich feiner und vitaler. Kleine Fältchen werden gemindert. 

Das wussten schon die Reisbäuerinnen im alten Japan und haben in dem Wasser gebadet, mit dem sie zuvor den Reis gewaschen haben. Auch heute noch schüttet man dort kein Reis-Kochwasser weg, sondern nutzt es als Gesichtstonikum. Besonders bei rosaceae- und allergiegeplagten Menschen wirkt Reiswasser lindernd und beruhigend. (Unnötig zu erwähnen, dass es ungesalzenes Reiswasser sein muss ...).

Auf der natürlichen Beauty-Wirkung von Reis basiert das folgende DIY Creme Rezept, für eine Anti Aging Creme, die schnell und einfach herzustellen ist:

Zutaten:

Ungefähr eine halbe Tasse gekochten, weissen Reis (ohne Salzzusatz) 
1 Teelöffel Vitamin E Öl
1/2 - 1 Teelöffel Vitamin A Öl
1/2 Teelöffel pflanzliches Glycerin

Ich habe die Öle und das Glycerin bei amazon bestellt.Sie sind nicht teuer und reichen für etliche Cremeherstellungen (ich verlinke meine verwendeten Artikel unter dem Post, selbstverständlich geht auch jedes andere Öl oder Glycerin, insofern es 100 % natürlich ist).

Den Reis läßt man nach dem Kochen abtropfen und abkühlen. Das Reiswasser auffangen und in einen Glasbehälter füllen, dann hat man auch gleich noch ein natürliches Tonikum, das man vor der eigentlichen Creme benutzen kann.

Die Herstellung ist denkbar einfach: 

Den gekochten Reis (ca. eine halbe Tasse) mit einem Mixstab o.ä. ganz fein mixen. 


Dann Vitamin A- und Vitamin E Öl sowie das Glycerin dazugeben und gut verrühren.




In einen Glasbehälter mit Deckel abfüllen, fertig. 


Ideal sind übrigens lichtgeschützte, also braune Gläser, da die Vitamine lichtempfindlich sind. Ich hatte nur ein transparentes Glas zur Hand, wickle es aber einfach zur Aufbewahrung in einen Waschlappen ein.

Die fertige Creme ist ziemlich dickflüssig, wer sie dünner mag, gibt einfach ein bisschen mehr Reiswasser dazu. Wichtig ist auch, sie absolut fein zu pürieren, sonst hat man noch kleine Reisfetzen auf der Haut.

Idealerweise trägt man die Creme über Nacht auf, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann. Retinol wirkt auch photosensibilisierend, das heißt, man sollte starke Sonneneinstrahlung bei Verwendung von Retinol vermeiden. Daher besser über Nacht anwenden. 

Das Vitamin A (auch bekannt unter dem Namen Retinol) ist ein wirksamer Inhaltsstoff für die Zellerneuerung. Es baut das Bindegewebe auf, stoppt den altersbedingten Zellabbau und reduziert Pigmentflecken. Fältchen verschwinden und die Haut wird wieder ebenmäßiger. Außerdem hemmt Retinol Enzyme, die das Kollagen zerstören, das so wichtig für die Festigkeit ist.

Vitamin E hat eine starke, antioxidative Wirkung und bremst so die Faltenbildung. Es spendet intensive Feuchtigkeit und läßt die Haut jünger und frischer aussehen.

Und nicht vergessen, das Kochwasser kann man als Tonikum verwenden.

















Donnerstag, 15. Februar 2018

Naturkosmetik vs. konventionelle Kosmetik / heute: Alterra

- Werbung durch Markennennung, alles selbst gekauft -

Nachdem ich in immer mehr Kosmetikprodukten, egal ob in Pflege oder dekorativer Kosmetik, schädliche Inhaltsstoffe und Mikroplastik feststellen muss, habe ich beschlossen, solche Teile nicht mehr zu kaufen. Hormonell wirkende und krebserregende Stoffe sowie überflüssige Duft- oder Farbkomponenten finden sich in nahezu jedem "herkömmlichen" Produkt. Leider. So zum Beispiel in meinem bisher so geliebten Make Up von Catrice, in meinem Concealer von Maybelline Jade, in Lippenstiften, Rouge und Puder.

Bisher habe ich eher bei Duschgel, Körper- und Gesichtscremes auf die Inhaltsstoffe geachtet, bei dekorativer Kosmetik eher weniger. Deswegen war ich um so mehr erschrocken, was ich mir da so alles in Gesicht schmiere. Jetzt könnte ich natürlich auf die Industrie und die Gesetze schimpfen, und fragen so etwas überhaupt zugelassen ist, aber das hilft auch nicht, jedenfalls nicht kurzfristig. Die Verbote kommen nur schleppend in Gang, aber es tut sich was. Schweden hat zum Beispiel vor ein paar Tagen ein Gesetz zum Stopp von Mikroplastik erlassen (Schweden verbietet Mikroplastik in Kosmetik) . Finde ich klasse!


Allerdings müssen jetzt Alternativen her. Deshalb habe ich mir mal ein paar Basic Teile von Alterra Naturkosmetik (rossmann)  gekauft, um sie auszuprobieren. Zwei mal Make Up, Kompaktpuder, Puderrouge, Concealer und zwei Lippenstifte. Die Produkte sind alle sehr günstig, und sie sind alle komplett "grün".

Alterra Kompaktpuder mit Bio-Granatapfelextrakt, Farbe 02 medium, ca. 3 Euro


- ohne synthetische Konservierungsstoffe

Die Farbauswahl ist leider sehr begrenzt, es gibt nur zwei Nuancen, light und medium. Ich habe die etwas dunklere Nuance gewählt, weil auch diese sehr hell ausfällt.

Das Design ist schlicht und in einem metallischen Grün gehalten. Das Döschen hat einen im Deckel integrierten Spiegel  und liefert eine Padquaste mit.

Der Puder selbst hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Ich trage ihn über mein Make Up auf, um den Glanz zu nehmen, und in diesem Fall lässt er sich sehr schlecht verteilen. Mit der Padquaste hat man zunächst ziemlich viel Puder auf einer Stelle und und kriegt das kaum großflächig verteilt. Deswegen nutze ich jetzt einen Puderpinsel, aber auch da muss man sehr aufpassen, dass man nicht "cakey" , wie mit einer Art Kreideschicht, wirkt. Wenn man alles dünn genug hinkriegt, ist der Puder okay. Nach ein paar Minuten verschmilzt er mit der Haut.

Insgesamt würde ich sagen, der Puder geht so, ideal ist er aber auf keinen Fall.

Alterra Nude & Matt Make Up, 02 sand, mit Bio-Mandelöl, Algenextrakt und Hyaluronsäure, ca. 3 Euro


Dieses Make Up geht leider gar nicht. Der Farbton "sand" hat einen bräunlichen Unterton, der überhaupt nicht zu meiner Haut passt. Auf dem Handrücken ausprobiert, sah er zunächst ganz in Ordnung aus, aber auf dem Gesicht wirkt er wie braune Faschingsschminke. Der hellere Farbton sah allerdings extrem weißstichig aus, diese geisha-artige Nuance sagt mir überhaupt nicht zu.


Auch dieses Produkt lässt sich sehr schlecht verteilen. Ich habe das Gefühl, das Make Up lediglich hin und her zu schieben, es geht keinerlei Verbindung mit der Haut ein.

Das Bild ist natürlich stark heran gezoomt, aber es verdeutlicht die Ungleichmäßigkeit. Ich hatte noch fünf Minuten weiter verreiben können, es wird einfach nicht gleichmäßig. Man hat entweder viel zu viel oder zu wenig auf einer Stelle, irgendwann ist es trocken und lässt sich gar nicht mehr bewegen.

Alterra 24h Fresh  2in1 Make Up & Pflege mit Bio-Jojobaöl

Dieses Make Up soll leichte Rötungen und Unebenheiten abdecken und einen natürlichen, frischen Tein zaubern. Die Inhaltsstoffe hören sich sehr gut an  (Bio-Jojobaöl, Bio-Sojaöl und Bio-Cupuaçu-Butter) sollen 24 Stunden Feuchtigkeit spenden.


Leider lässt sich auch dieses Make Up ganz schwer gleichmäßig verteilen (um ehrlich zu sein, ich habe es gar nicht hingekriegt), und die Farbe ist auch zu braun. Es sieht  von der Konsistenz aus wie billige Faschingsschminke. Schade!



Alterra Abdeckstift mit Bisabol, Nuance 02 medium, ca. 2 Euro


Ich würde gerne langsam mal etwas Positives sagen, aber auch dieser Abdeckstift ist ein Flop. Die Deckkraft ist äußerst schwach, die Konsistenz pastig. Ich hatte bisher immer flüssige Concealer, die sich viel leichter verblenden ließen. Dieser Stift hat ein bisschen was von Schuhcreme. Jedenfalls auch kein Produkt, das mich überzeugt.


Bisher war ich mit keinem dieses Alterra Produkte auch nur annähernd zufrieden. Inhaltsstoffe super, Ergebnis und Optik Katastrophe. Keines der bis hier gezeigte Teile würde ich nochmal nachkaufen. Aber es waren immerhin zwei weitere Artikel dabei, die ich durchaus gut finde:

Alterra Rougepuder, 01 Natural Rose, mit Granatapfel-Extrakt, ca. 3 Euro


Dieser Farbton ist ein natürliches Rosé, das dem Gesicht einen frischen Touch verleiht. Man kann die Intensität sehr gut selbst bestimmen, indem man mehr oder weniger aufträgt. Für helle Hauttypen sehr hübsch. Es ist matt und samtig und lässt sich auch sehr gut verteilen. Also, endlich mal Daumen hoch, dieses Rouge ist toll!

Alterra Lippenstift, 04 Bronze Metallic und 06 Terra, jeweils ca. 3 Euro

Die  Alterra Lippenstifte enthalten Bio-Jojobaöl, Vitamin E und Bio-Granatapfelextrakt. Sie sind sehr geschmeidig und lassen sich gleichmäßig auftragen. Die Farbabgabe auf die Lippen ist sehr gut. Besonders gefallen hat mir das Tragegefühl, denn die Lippen trocknen nicht aus. Schön ist auch das kleine Hygiensiegel an jedem Lippenstift, das Ober- und Unterteil verbindet. So kann man sichergehen, dass der Stift noch originalverpackt ist und nicht schon mal ausprobiert wurde.

Links Bronze metallic, rechts Terra

Ich habe zwei alltagstaugliche Farbtöne gekauft, die sehr natürlich aussehen. Der linke Stift wirkt sehr dunkel, beim Auftragen ist er viel heller.


Oben Terra, unten Bronze Metallic.

Die Lippenstifte begeistern mich wirklich. Es gibt sie in einer (für Alterra) großen Farbauswahl und das Preis-Leistungsverhältnis ist top. Die Konsistenz ist schön weich, läßt sich super auftragen und es ist ein gutes Gefühl, kein hormonell wirksames Zeug auf den Lippen zu haben.

Fazit:

Das waren meine allerersten, vorsichtigen Experimente auf dem Gebiet der dekorativen Naturkosmetik. Was gleich auffällt, ist die deutlich geringere Farbauswahl. Die Make Ups von Alterra haben mir überhaupt nicht gefallen. Aber es gibt ja noch viele andere Marken, die ich ausprobieren möchte. Alterra ist sicher eine der preisgünstigsten, vielleicht sind die hochpreisigeren etwas besser.

Ein bisschen ernüchternd finde ich es aber schon, dass die konventionelle Kosmetik mit all ihren Nachteilen von der Optik her im Vergleich mit Alterra Produkten deutlich besser abschneidet. Vielleicht bin ich aber auch einfach (noch) keine Naturkosmetik gewohnt.

Von Alterra würde ich nach heutigem Stand nur die Lippenstifte empfehlen und das Puderrouge.

Ich probiere auf jeden Fall weiter aus!


Montag, 12. Februar 2018

Buchvorstellung "Mix dich schlank" Über 75 Low Carb Rezepte für den Thermomix

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Es wird wieder Frühling und viele Menschen möchten ihre Winterpfunde verlieren. Auch in der bevorstehenden Fastenzeit versuchen viele, sich gesünder zu ernähren, auf unnötige und ungesunde Dinge zu verzichten und ein bisschen leichter zu werden.

Es gibt vermutlich mehr als eine Million Möglichkeiten, das zu verwirklichen. Eine davon ist es, sich mit dem beliebten Thermomix die Küchenarbeit so leicht wie möglich zu machen. Er ist eine tolle Hilfe beim Zubereiten gesunder und frischer Mahlzeiten. Durch die Dampfgarfunktion im Varoma kann man schnell und einfach fettarme Gerichte herstellen. Dieses neue Kochbuch verfolgt keinen Diätenwahnsinn, sondern zeigt 75 abwechslungsreiche Rezepte, die eine langfristige, gesunde Ernährungsumstellung als Ziel haben.

Mix dich schlank
über 75 Low Carb-Rezepte für den Thermomix
Daniela & Tobias Gronau
erschienen am 11.12.2017
Südwest Verlag
ISBN-Nr. 978-3-517-09672-8
Preis € 19,99
Hardcover

Der Einführungsteil von Dr. Regina Rokopf geht ausführlich und umfassend auf das Thema Low Carb ein. Bisherige Laien auf diesem Gebiet erhalten auf fast 50 Seiten ein grundlegendes Low Carb Wissen. Außerdem gibt es viele darüber hinausgehende Informationen zum Thema Abnehmen im allgemeinen, zu einem gesunden BMI und Bauchumfang, zu Kohlenhydratgehalten der einzelnen Lebensmittel u.v.m. Nach dieser Lektüre ist man auf jeden Fall bestens informiert und gerüstet, seinen Ernährungsstil - wenn gewünscht - auf Low Carb umzustellen.

Es folgt noch ein kurzer Teil mit Infos und Wissenswertem zum Thermomix Gerät an sich. Besonders für Thermomix Neulinge dürfte das interessant sein. Die Funktionssymbole werden kurz erklärt und auch, wie man optimal dampfgart oder wie das Gerät optimal zu reinigen ist.

Dann startet der Teil mit den Rezepten, gegliedert nach
  • Frühstück (süß und deftig)
  • Snacks, Suppen und Salate
  • Hauptmahlzeiten
  • Desserts
  • Getränke
  • Gewürzmischungen
Schöne Fotografien ergänzen die Beschreibungen und machen schon beim Anschauen Appetit.

Das Kapitel Gewürzmischungen ist ganz besonders interessant, denn hier bekommt man Anregungen für selbstgemachte Würzpasten ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. Einmal gemacht, hat man einige Gläser für den Vorrat, zum Beispiel Gemüsewürzer, Geflügelwürzer oder Grillgewürz für Fleisch. 

Zum Schluß gibt es ein alphabetisches Rezeptregister zum schnellen Finden der gewünschten Gerichte und ein paar Infos über die Autoren.

Es handelt sich um ein junges Paar, Daniela und Tobias Gronau, das seit einigen Jahren als hauptberufliche Blogger kocht und backt, mit dem Schwerpunkt auf dem Thermomix (https://www.will-mixen.de/). Sie haben bereits einige Thermomix-Rezepthefte und Koch- und Backbücher herausgegeben. Außerdem vertreiben sie unter der Produktlinie "Mix & Lecker", sogenannte "Bio-Rundum-Sorglos-Mischungen" für die schnelle Küche. 

Ein schönes Buch, das mit vielen Anregungen auch die eigene Kreativität und die Neugier aufs Ausprobieren wecken möchte. Für Thermomix Neulinge ein tolles Basiswerk, aber auch für überzeugte Fans mit überraschend neuen Rezepten. Mir gefällt es super gut, und ich werde in nächster Zeit mal einige Rezepte daraus nachmachen und auf meinem Blog zeigen!




Donnerstag, 8. Februar 2018

Einfache Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil #1

... denn auch kleine Schritte führen zum Ziel. Wir müssen nicht sofort unseren gesamten Lifestyle komplett umkrempeln (auch wenn das vermutlich der Idealfall wäre, aber wer macht das schon?). Trotzdem können wir jeden Tag durch viele gute Entscheidungen einen Beitrag zu einer besseren Umwelt leisten.

Ich beschäftige mich nun schon länger mit dem Gedanken, bewusst einen nachhaltigeren Lebensstil zu pflegen. Die Umwelt leidet unter den Gepflogenheiten der Menschen. Und auch wenn viele damit argumentieren, dass ja die "großen Firmen, Autos oder Flugzeuge" die eigentlichen Verursacher der größten Umweltschäden sind, ist das für mich kein Grund, mich tatenlos zurückzulehnen. Jede kleine Verbesserung ist eine Verbesserung, und ich möchte zeigen, das sowas auch in kleinen Schritten machbar ist.

Als ich gestern in unserem Supermarkt einkaufen war, stand vor mir ein mittelalterliches Pärchen an der Kasse, mit mindestens drei dünnen Plastiktüten aus dem Gemüseregal. In einer waren ein paar Äpfel und in die anderen beiden wurden Kaffee, Butter und Süßkram eingetütet. Ich hätte am liebsten was gesagt, es dann aber doch gelassen, denn schließlich ist ja jeder selbst für sein Tun verantwortlich. Ich kann nur für mich persönlich entscheiden, es besser zu machen.


Letztes Jahr wurde endlich die sinnlose Plastiktütenflut in den meisten Läden abgeschafft, außer in der Obst- und Gemüseabteilung, aber es ist ganz sicher nicht so gedacht, dass jetzt alle Einkäufe in diesen dünnen Einwegtüten landen sollen. Ist es denn so schwer, eine mehrfach verwendbare Tasche mitzunehmen? Gefaltet in der Handtasche, nimmt sie keinen Platz weg und ist immer einsatzbereit. Zur Not auch in der Jackentasche. Wir schleppen Handies und allen möglichen Kram mit, da sollte doch auch eine Mehrwegtasche kein Problem sein. Wer mit dem Auto kommt, kann sowieso immer Taschen im Kofferraum liegen haben. Das macht doch wirklich keinen Aufwand, aber einen großen Unterschied.

Es gibt mittlerweile an jeder Kasse Mehrwegtaschen. Und es gibt sogar besonders hübsche zu bestellen, ich habe hier mal drei einfache Modelle als Beispiele ausgesucht. Die mit dem Spruch "Ich bin keine Plastiktüte" gefällt mir am besten:


Ein zweiter, leicht umzusetzender Vorschlag betrifft die Vorratshaltung daheim. Ich bin noch "Generation Tupperware" und habe mein halbes Leben alles in diese Plastiktöpfchen gepackt. Und zwischendurch ehrlicherweise auch mal in No Name-Behälter. Nun ist es aber so, dass selbst die tolle Tupperware nach 30jähriger Verwendung immer mehr Gebrauchsspuren zeigt, Farbe und die Form verliert, und auch die Deckel sind bei weitem nicht mehr so dicht wie am Anfang. Ich weiß, dass man eine lebenslange Tauschgarantie hat, aber diese Behälter sind und bleiben nun mal aus Plastik. Und auch wenn die hochwertigeren relativ schadstofffrei sind (bei den billigen ist das leider nicht immer so), weiß keiner, wie sich die Plastikzusammensetzung durch die vielen heißen Spülmaschinengänge, durch das Einfrieren und Einfüllen heißer Speisen verändert und unter Umständen Inhaltsstoffe abgibt.


Bei Glas passiert das nicht. Deswegen sammle ich schon seit einiger Zeit Gläser verschiedenster Größen und verwende sie zum Aufbewahren von Lebensmitteln. Trockene Dinge wie Nüsse, Reis, Zucker, Mehl usw. sind bestens darin aufgehoben. Aber auch gekochtes Essen lässt sich so super aufbewahren. Man kann die Gläser sogar einfrieren, das wußte ich lange Zeit nicht. Man darf sie nur nicht randvoll machen, weil sich einfrorene Lebensmittel ausdehnen und (ein bisschen) mehr Platz benötigen. Im rechten Glas befindet sich eingefrorene Bolognese-Sauce. Das klappt wunderbar, auch mit Suppen.

Links Obstsalat, rechts eingefrorene Sauce

Die Gläser bekommt man sozusagen als Dreingabe zu den Lebensmitteln und kann sie wunderbar weiter verwenden. Man muss lediglich einmalig das Papieretikett ablösen. Das geht ganz einfach in lauwarmem Wasser mit einem Tropfen Spüli. Nach ca. 20 Minuten lässt sich das Etikett rückstandslos entfernen.

Der dritte Veränderung, die ich bei mir im Haushalt vornehmen möchte, ist schon ein bisschen unbequemer. Aber ich versuche, sämtliche Getränke in Glasflaschen zu kaufen. Weil sowas wie auf dem Bild, ist nun wirklich kein schöner Anblick.


Da wir sehr viel Mineralwasser trinken, ist das nicht so komfortabel, aber machbar. Meistens kümmert sich mein Mann ums Wasser und bringt dann gleich mal drei Kästen auf einmal mit. Aber auch Säfte (kaufe ich eh selten) nehme ich nur noch in Glasflaschen.

Das Mitnehmen von Wasser für unterwegs gestaltet sich auch etwas schwieriger, denn praktisch sind die kleinen Wasserflaschen ja schon. Und in manchen Lokalitäten (Fitness-Studio, Hallenbad ...) darf man keine Glasflaschen mitbringen. Aber auch hier gibt es mittlerweile Alternativen.

Zum Beispiel die gute, alte Emil-Flasche, die wir vielleicht noch aus den Schulzeiten unserer Kinder kennen. Die Flasche ist aus Glas und steckt in einen stoßfesten Isolierummantelung, die wiederum in einem Textilbezug eingepackt ist. Die Flasche ist geschmacksneutral und spülmaschinenfest. Der Stoffüberzug ist waschbar bei 30 Grad. Diese Flasche hält jahrelang! Leider ist die Ummantelung aus Polypropylen (also wieder Kunsstoff), aber durch die lange Lebensdauer ist das vielleicht tolerabel, denn alle Materialen sind frei von Bisphenol A, Acetaldehyd und Phthalaten. 

Es gibt die Überzüge mittlerweile auch unifarben, man muss also keine Angst haben, mit Herzchen, Blümchen oder Einhörnern durch die Gegend laufen zu müssen. 

Meine Favoriten sind allerdings doppelwandige Edelstahlflaschen. Sie halten Getränke bis zu 12 Stunden kalt oder warm, sind unzerbrechlich und haben nur ein geringes Eigengewicht. Es gibt sie in bunt oder in zurückhaltendem Silber. Manche werden mit zwei Deckeln zum Auswechseln geliefert, und wenn die Flaschen nicht lackiert sind, sind sie sogar spülmaschinenfest. Auch hier ist darauf zu achten, dass die Flaschen BPA frei sind. 



Das sind nur drei kleine Veränderungen, die ich aber ganz konsequent durchziehen möchte. Im Laufe des Jahres kommt auf jeden Fall noch mehr dazu. To be continued ...








Dienstag, 6. Februar 2018

Aufgebraucht und platt gemacht / Januar 2018 #1

- Werbung durch Markennennung -

Der Januar ist schon wieder Geschichte, aber noch nicht so lange her. Weil ich die letzten Wochen familiär viel zu erledigen hatte, kommt mein Januar Aufgebraucht-Post erst heute. Los geht's:


Haarprodukte:


Kokosöl Feuchtigkeit & Reparatur Shampoo von Hello Nature

Dieses Shampoo habe ich vor kurzem durch Zufall bei rossmann entdeckt und seither liebe ich es sehr.  Es enthält Bio-Kokosöl, Süßmandelöl, Jojobaöl und Panthenol. Die Haare werden super glänzend und sehen wirklich gut aus. Der zarte Kokosduft ist angenehm und nicht zu stark. Den genauen Preis weisßich gar nicht mehr, aber kostet unter 3 Euro. Wird auf jeden Fall nachgekauft!

FIBREPLEX Nr. 3 von Schwarzkopf (Friseurprodukt)

Dieses Produkt ist die günstigere Version des Originals (Olaplex). Es ist eine Intensiv-Aufbaukur für zu Hause nach der Salonanwendung des Fibreplex Systems. Besonders nach dem Haarefärben ist es sehr empfehlenswert, denn es schließt die Farbpigmente im Haar ein und das Haar wird beim Färben so gut geschont wie möglich. ist eine intensive Pflege . Er hilft die Haarqualität deutlich zu verbessern und schützt das Haar vor neuen mechanisch erzeugten Haarschäden. Neue Strukturverbindungen in den Haarfasern werden erzeugt, so dass das Haar von innen gestärkt und gekräftigt wird. Durch die intensive Pflegeformel wird das Haar geschmeidig und erhält einen brillianten Glanz. Der Bond Maintainer gleich den pH-Wert im Haar aus, so können Farbpigmente optimal fixiert und die Haltbarkeit und Leuchtkraft der Haarfarbe verlängert werden. Es hat bei meinem Friseur um die neun Euro gekostet.

Das Ergebnis ist wirklich toll, allerdings muss man diese Kur mindestens 10 Minuten lang im Haar lassen (besser länger). Deswegen habe ich es nicht bei jedem Haarewaschen verwendet (unter der Dusche macht es wenig Sinn). Wer sich aber bewußt Zeit zum Einwirken nimmt, der wird sehr zufrieden sein!

Liquid Silk Express-Repair-Spülung (Leave in Produkt) von Schwarzkopf

Diese Sprühkur mit Keratin verbessert die Haarqualität sichtbar und schnell. Die Haaroberfläche wird geglättet und lässt sich wunderbar leicht durchkämmen. Die Kur kann auf nassem oder trockenen Haar angewendet werden. Wenn ich morgens, direkt aus dem Bett einen richtigen Strubbelkopf habe, hilft dieser Spray sehr. Einfach ein bißchen in die Haare einarbeiten und schon lassen sie sich super kämmen und stylen. Kostet auch unter 3 Euro, gibt es überall und wird auf jeden Fall nachgekauft! 

Malibu Smoothing Cream von GLYNT

Von dieser Styling Creme hatte ich ursprünglich zwei Pröbchen vom Friseur bekommen. Mir hat der Effekt aber so gut gefallen, dass ich mir das Produkt im Internet bestellt habe. Die Creme glättet krisseliges Haar sehr gut und der Glatt-Effekt hält lange an. Man verteilt eine (kleine!) Menge im feuchten Haar und trocknet es dann wie gewohnt. Poröse Haarspitzen werden auch versiegelt und insgesamt wirkt die Haaroberfläche sehr viel glatter. 

Ich habe um die 13 Euro bezahlt (direkt beim Friseur wäre es deutlich teurer gewesen). Das Ergebnis war wirklich schön, da kann man nichts sagen. Aber: die Inhaltsstoffe sind nicht so toll. Insgesamt sind 5 bedenkliche Stoffe enthalten, und das ist mir auf jeden Fall zuviel. Ich möchte in Zukunft mehr auf unbedenkliche Inhaltsstoffe achten. Deswegen werde ich mir diese Smoothing Cream trotz guter Wirkung nicht nachkaufen.

Gesicht:


Balea Gesichtswasser mit Lotusblütenextrakt für normale und Mischhaut

Dieses Gesichtswasser gehört für mich zur Standardpflege, die ich immer im Bad habe. Es erfrischt die Haut, ist sanft aber gründlich und holt auch nach der Gesichtswäsche immer noch einiges an Make Up von der Haut. Dabei trocknet es aber nicht aus. Auch morgens mag ich das frische Gefühl und die entspannende Wirkung, bevor ich meine Creme auftrage.  Erhältlich bei dm. für unter einem Euro. Super Produkt, ist immer auf Vorrat daheim!

Isana Clean & Care mit Gingko & Gurkenextrakt für trockene & sensible Haut

Bei meinen Reinigungsprodukten wechsle ich immer mal wieder, da gibt es keinen klaren Favoriten. Es kommt immer darauf an, wo ich gerade einkaufen gehe und dieses Mal war es eben bei rossmann. Der Reinigungsschaum mit Mizellentechnologie ist absolut empfehlenswert, er reinigt mild, hinterlässt ein schönes Frischegefühl und reguliert die Feuchtigkeit. Besonders für trockene und sensible Haut geeignet. Bei rossmann für günstige 1,99 Euro erhältlich. Kaufe ich gerne wieder!


Belebende Augenpflege Capital Enérgie von Dr. Pierre Ricaud

Ich habe sie bis zum letzten Restchen leer gemacht, denn ich fand sie wirklich gut. Durch die Metallkugel hat sie intensiv gekühlt, das fand ich vor allem morgens sehr angenehm. Da ich noch einige andere Augenpflegen im Schrank zum Testen habe, werde ich erst einmal diese verwenden. Richtung Sommer werde ich diese aber bestimmt nochmal bestellen.

Concealer "Der Löscher Auge" von Maybelline New York

Dieser Concealer hat vorne ein kleines Schwämmchen, was das Auftragen super leicht und gleichmäßig macht. Er füllt mikrofein auf und glättet und wirkt so vor allem gegen Augenringe, Schwellungen und Krähenfüße. Ich war immer recht zufrieden, aber die Inhaltsstoffe sind unterirdisch schlecht: 2 x hormonell wirksam, 1 x sehr bedenklich, 6 x bedenklich und er enthält Mikroplastik. Wird natürlich nicht nachgekauft!

Catrice HD Liquid Coverage Foundation

Ich mag den Farbton 020 Rosa Beige an dieser Foundation, da sie prima zu meinem Hautton passt. Aber auch dieses Produkt wird auf keinen Fall nochmal gekauft, denn es enthält Mikroplastik und Aluminium sowie 3 bedenkliche Inhaltsstoffe.

Zum wiederholten Male nehme ich mir vor, jedes Kosmetikteil vor dem Kauf durch Codecheck zu schicken. Ich möchte mir so einen Kram einfach nicht mehr ins Gesicht schmieren. Naturkosmetik, ich komme! 

Super Stay Powder von Maybelline New York

Tja, auch dieser Puder fliegt aus meinem Repertoire, denn er enthält, ihr ahnt es schon, Mikroplastik und leider auch Aluminium. Ich habe vor kurzem wieder eine Reportage über Mikroplastik im Wasser gesehen. Es gibt riesengroße Plastikstrudel in unseren Meeren und sogar im Eis der Antarktis finden sich Mikroplastikteilchen. Bisher war ich in dieser Hinsicht viel zu ahnungslos, das soll sich dieses Jahr auf jeden Fall ändern.

Essence multi colour powder blush

Wie man sieht, habe ich ihn oft benutzt. Obwohl die Farbe auf den ersten Blick sehr kräftig aussieht, wirkt sie im Gesicht deutlich heller. 

Aber auch hier möchte ich eine Alternative aus dem Naturkosmetikbereich finden. 


Haushalt:


Im Haushalt achte ich schon länger auf "grüne" Produkte. Relativ neu entdeckt habe ich die Reiniger von WINGO, die es nicht nur im Drogeriemarkt, sondern auch bei uns im Edeka gibt. Der Bad- und Küchenreiniger duftet nach Maiglöckchen, das ist mal was anderes. Er entfernt Kalk und Fett wirklich gründlich, und man kommt mit einem Spray aus und braucht nicht zwei verschiedene für Bad und Küche. Das finde ich gut.  Die verwendeten Rohstoffe sind natürlich nachwachsend und biologisch abbaubar. Wird nachgekauft!!


Mein No Go -Produkt des Januars: 

Mixa beruhigende Bodylotion



Die Begründung hier ist ganz einfach: Das Produkt täuscht eine besonders gute Qualität vor und spricht damit  Menschen mit empfindlicher Haut an. Es sind aber zwei sehr bedenkliche Stoffe enthalten. Einer davon ist Paraffin (Mineralöl), der andere Petrolatum. Beide Stoffe stehen im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Sowas gehört nun wirklich nicht in eine Lotion die damit wirbt "unter medizinischer Aufsicht entwickelt" worden zu sein. Und damit "hochwertige Formeln aus der traditionellen Kräuterheilkunde" zu verwenden. Komisches Heilkraut, dieses Mineralöl. Das halte ich für vorsätzliche Täuschung.

Es gibt zwar viele Produkte, die schädliche Inhaltsstoffe haben, aber die werben wenigstens nicht mit dem Gegenteil. Deswegen ist die Mixa Bodylotion für mich ein absolutes No-Go und wird auf keinen Fall mehr gekauft.

Ich mache mich in nächster Zeit gezielt auf die Suche nach unbelasteten Produkten, die als Concealer, Make Up, Puder und Co. echte und gute Alternativen sind. Das ist einer meiner Vorsätze für 2018. Ich muss vielleicht ein bisschen mehr Einkaufsplanung betreiben und nicht spontan irgendwas kaufen, weil es daheim gerade ausgegangen ist. Ich werde berichten! Der nächste Aufgebraucht-Post sollte schon deutlich "grüner" ausfallen!





Sonntag, 4. Februar 2018

Buchvorstellung / Neuerscheinung "Yoga kennt kein Alter"

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Vor ungefähr einem Jahr erschien das Buch "Bewegte Frauen - Für Yoga-Freundinnen", das ich bereits hier vorgestellt habe Klick zum Post.

Das Besondere war damals schon die Bebilderung, denn alle Figuren auf den Bildern sind aus Pappmaché gefertigt und sehen unglaublich lebensecht aus. So etwas habe ich noch nie vorher gesehen.

Nun ist ganz neu ein zweites Buch  der gleichen Autorinnen erschienen. Claudia Peters ist Yoga-Lehrerin und hat die Texte für das Buch zusammengestellt. Von Dorothea Siegert-Binder (Pappmaché Künstlerin) stammen die vergnüglichen Figuren, die das Buch zu etwas Außergewöhnlichem machen. Es macht wirklich Freude, die schönen Texte und Zitate in Kombination mit den Illustrationen, die einen zum Schmunzeln bringen, auf sich wirken zu lassen.

Yoga kennt kein Alter
von Claudia Peters und Dorothea Siegert-Binder
ISBN-Nr. 978-3-86917-594-2
64 Seiten, vierfarbig gebunden
Preis 15,00 
erschienen am 11. Januar 2018
Verlag am Eschbach

"Yoga ist für alle da, und man ist nie zu alt, damit zu beginnen. Auch wenn es anfangs zwickt und zwackt und die Knochen knirschen, Yoga tut einfach gut. Und wenn der Körper mal an seine Grenzen stößt, dann sind die kleinen Hilfsmittel aus dem nahen Haushalt nicht weit." (zum Beispiel Stühle)
- Text der Rückseite des Buches - 


"Yoga kennt kein Alter" möchte dazu ermuntern, dem Alterungsprozess mit Yoga und einem gesunden Lebensstil die Stirn zu bieten. Auch im Alter muss man nicht zwangsläufig steifer, unbeweglicher oder kraftloser werden. "Use it or lose it" (soll hier heißen, benutze deinen Körper oder verliere ihn) ist das Motto, das mit einer Mischung aus Dehn- und Stärkungsübungen sowie Atem- und Entspannungstechniken die Gesundheit verbessern hilft. Es wird gezeigt, wie man - völlig unabhängig vom Alter - seine Selbstfürsorge und Selbstwertschätzung steigern und für mentale Ausgeglichenheit sorgen kann.

Das Buch präsentiert 12 verschiedene (einfache!) Yoga-Positionen, die ganz leicht in den Alltag zu integrieren sind. Streckübungen verbessern zum Beispiel die Haltung und wirken dem Schrumpfungsprozess im Alter entgegen. Halbe Vorbeugen dehnen die Wirbelsäule, dehnen die Beinrückseiten und schaffen Raum zwischen den Bandscheiben.  Der Drehsitz dagegen vitalisiert die Wirbelsäule, hält sie beweglich und massiert die Bauchorgane. 

Jede der 12 vorgeschlagenen Positionen ist witzig illustriert und wird durch die schönen Texte und Zitate noch eindrücklicher.

Zum Beispiel:

Leichter leben

Loslassen,
freihändig leben.

Damit,
wenn es vorbei kommt,
das Glück,

du es
mit offenen Armen
empfangen kannst.

Tanja Willms

Die Autorin weist übrigens explizit darauf hin, dass das Buch natürlich keinen fachkundigen Yoga-Unterricht ersetzt. Es soll vielmehr die Lust auf Yoga wecken und zeigen, dass schon kleine Übungen, die man auch ohne Besuch von Yoga-Kursen durchführen kann, die Beweglichkeit wunderbar verbessern. Es sind ganz leichte Bewegungen, die helfen, den Blick auf sich selbst und sein Wohlbefinden zu richten.

Mir gefällt dieses Buch ausgesprochen gut. Die Texte sind inspirierend und regen zum Nachdenken an. Die Bilder sind einfach nur lustig und machen wirklich gute Laune. Und ich werde mich jetzt häufiger "einfach mal so" strecken, dehnen oder beugen. Auch als Geschenk ist dieses Buch eine gute Wahl!

Mein Lieblings-Zitat aus dem Buch:

Neue Gebote

Du sollst schweigen
und das Flüstern der Sterne hören.
Du sollst dich erden
und den Herzschlag der Grashalme spüren
Du sollst lieben
und dich niemals daran hindern lassen.
Du sollst sehnsüchtig sein
und um die Ewigkeit in jeder Zelle wissen.
Du sollst dich freuen
und dein inneres Licht hüten wie einen Schatz.
Du sollst hoffen,
dass das Rettende immer einen Weg findet.

Du sollst du sein
und die Welt mit dir beschenken.

Cornelia Elke Schray










Mittwoch, 31. Januar 2018

Grüne Mode / Faire Fashion - Nachhaltigkeit für den Kleiderschrank (jetzt auch bei Kisura)

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Was ist eigentlich "Grüne Mode" bzw. "Green Fashion" genau?

Bei grüner Mode wird vom Anfang des Produktionsprozesses bis hin zur Fertigstellung auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Produktion muss von Anfang an umweltfreundlich sein, was bedeutet, dass keine umweltbelastenden, chemischen Zusätze verwendet werden. Die Stoffe selbst, das Garn, die Knöpfe usw., alles muss schadstoff- und pestizidfrei sein.

Doch Grüne Mode beinhaltet noch mehr. Auch auf das Wohl und die Gesundheit der Arbeiter und Arbeiterinnen wird geachtet. Die Arbeitsbedingungen dürfen nicht gesundheitsschädlich sein, die Bezahlung muss fair erfolgen. Bei den Skandalen der letzten Jahre ist das eine mehr als überfällige Entwicklung. Ich sehe da Bilder von Menschen, die knietief in krebserregenden Färbemitteln standen, die den giftigen Ausdünstungen der Materialien ungeschützt ausgesetzt waren, und auch Menschen, die 14 Stunden und mehr nähen mussten und den Schikanen den Vorarbeiter ausgesetzt waren. Diese inhumanen Bedingungen gibt es bei der Produktion von Grüner Mode nicht.

Doch seien wir mal ehrlich, der ursprüngliche Begriff "Öko-Mode" war bisher nicht unbedingt mit positiven Assoziationen belegt. Triste Modelle mit horrenden Preisen waren früher keine Seltenheit. Es hat tatsächlich einige Jahre gedauert, bis Grüne Mode salonfähig wurde.  Der sogenannte "Eco-Chic" (hört sich doch irgendwie besser an als Öko-Mode) hat inzwischen die Fashion Welt erobert und ist nicht mehr wegzudenken. Kaum ein Hersteller hat nicht zumindest eine nachhaltige Minikollektion im Repertoire.

Man muss allerdings schon genauer hingucken, denn viele Firmen betreiben nur ein sogenanntes "Green Washing". Das heißt, sie versuchen mit Werbe- und PR-Tricks nur den Eindruck zu erwecken, sie seien eine nachhaltig produzierende Firma. Zum Beispiel können einfach Etiketten eingenäht werden, auf denen  "Green" oder ähnliches steht. Schwarze Schafe gibt es leider immer und überall, deswegen sollten wir als Verbraucher besonders kritisch hinterfragen und auch einfach mal selbst recherchieren, was hinter einem jeweiligen grünen Label steckt.

Bildquelle: Kisura
Wer seinen Kleiderschrank nachhaltiger gestalten möchte, sollte auf jeden Fall auf die sogenannte "Fast Fashion"  verzichten. "Fast Fashion" (schnelle Mode) kopiert die Mode-Neuheiten aus New York, Paris oder Mailand auf einem billigen Level in schlechter Qualität. Innerhalb weniger Tage werden sie möglichst billig nachgemacht und in die Läden gebracht. Bis zu 24 Kollektionen pro Jahr sind hier durchaus üblich.  Der Natur werden Unmengen an Rohstoffen entzogen, durch giftige Chemikalien nehmen die Menschen und die Umwelt Schaden. Außerdem findet die  Herstellung von "Fast Fashion" oft unter menschenunwürdigen Bedingungen statt. Wenn ein Kleidungsstück so hergestellt wird, überlebt es oft nicht einmal eine Saison. Es verzieht sich bei Waschen, verliert Farbe und Form und wird leichtfertig durch das nächste Billigteil ersetzt. Eine Katastrophe für unsere Umwelt! Wenn wir auf qualitativ hochwertigere Teile achten und sie zumindest länger als ein Jahr tragen würden, wäre das schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Doch zurück zur "Grünen Mode". Mittlerweile liegt sie absolut im Trend und war ein großes Thema auf der diesjährigen Fashion Week in Berlin. Mittlerweile gibt es so viele grüne Modelabels, dass es gar nicht so leicht ist, den Überblick zu bewahren. Die "Ethical Fashion Show Berlin" auf der Fashion Week war komplett ausgebucht und musste ihre Ausstellungsfläche sogar vergrößern. Wie sich also im Dschungel der "Green Fashion" orientieren, und keiner "Green Washing Firma" auf den Leim gehen? 

Entweder man leistet viel Eigenarbeit und Recherche, um die passenden Modelle in gewünschter Größe und Farbe zu finden. Oder man bevorzugt die einfachere, komfortablere Lösung, indem man Mode-Fachleute, die sich mit diesem bestens Thema auskennen, damit beauftragt. 


Kisura bietet den kostenlosen Online-Service auch für nachhaltige, grüne Mode

So kooperiert Kisura zum Beispiel mit Armedangels: "Unser Ziel ist es, das fairste Modelabel der Welt zu werden.” – ARMEDANGELS. 

Auch Kleidung von Recolution, die nicht nur bio und fair, sondern sogar vegan produziert ist, kann über Kisura bezogen werden. 

Ein weiteres tolles veganes Bio-Label, mit dem Kisura kooperiert, ist LOVJOI mit Sitz in Deutschland. Diese Firma produziert besonders moderne Schnitte auf absolut sauberer, nachhaltiger Bio-Basis. Und sie bietet syrischen Flüchtlingen in ihrer Näherei einen Arbeitsplatz. 

Wer mag, verleiht seinen nachhaltigen Looks mit Socken des Green Fashion Labels "Dailysocks.Berlin", noch das modische I-Tüpfelchen

Bildquelle: Kisura

Neugierig geworden? Ich auf jeden Fall. Nie war es so einfach, nachhaltige Bio-Mode so problemlos und auf seinen eigenen Typ abgestimmt einzukaufen. Auf Wunsch packt die persönliche Stylistin eine ganze Box mit grüner Mode. 

Hier geht es direkt zur Seite von Kisura, trau dich einfach mal, es ist absolut risikofrei: Kisura - Dein Online Stylist

- Kisura liefert ohne Versandkosten
- die Retoure ist ebenfalls kostenfrei
- es gibt keine Kaufverpflichtung
- unverbindliches Anprobieren in Ruhe daheim
- Grössen 34 - 44
- persönliche Stylistin stellt alles nach Geschmack und Budget zusammen

Ich finde diese Möglichkeit, echte Grüne Mode zu beziehen, wirklich toll! Wenn jeder nur hin und wieder ein paar nachhaltige Teile anstelle von Fast Fashion kaufen würde, wäre das unglaublich wertvoll für unsere Umwelt (und auch für die Menschen in der Textilproduktion). Viele kleine Schritte führen auch zum Ziel!

Wie genau das Kisura System funktioniert, habe ich in meinem Post hier ausführlich erklärt Kisura Reloaded.

Grün ist das neue Glamourös!




Sonntag, 28. Januar 2018

Öko-Test deckt auf: Krebserregendes Mineralöl und bedenkliche UV-Filter in Lippenpflegestiften

Unsere Lippen sind sehr empfindlich, da ihre Haut erstens sehr dünn ist und zweitens keine Talgdrüsen enthält. Lippen sind also besonders anfällig für Trockenheit. Das gilt das ganze Jahr über, denn auch Sonne setzt ihnen ganz schön zu. Aber besonders im Winter leiden viele Menschen unter aufgesprungenen, eingerissenen und extrem trockenen Lippen. Verursacht wird dieses Problem durch die trockene Heizungsluft in Innenräumen und auch durch kalte Temperaturen.

Die logische Folgerung ist der Griff zu einem Lippenpflegestift. Doch hier heißt es "Aufgepasst"! Öko-Test (1/2018) hat 24 gängige Lippenpflegestifte untersucht und in 11 (!!) davon mineralölbasierte Fette gefunden. Erdölbasierte Fette und Öle können schon in kleinsten Mengen krebserregend sein. Sie reichern sich im Körper an (zum Beispiel im Fettgewebe oder in der Leber) und schädigen Organe. Einige Pflegestifte bestanden zum größten Teil aus diesen schädlichen Fetten. Bei einem durchschnittlich angesetztem Verbrauch von 4 Lippenpflegestiften pro Kopf / pro Jahr kommt da einiges zusammen!


Besonders gemein ist es hier, dass wir auf manche Marken schon von Kindheit an konditioniert sind. Wohl jedes Mädchen hat bereits die Marke "Labello" verwendet. Momentan werden die neuen "Labellinos" intensiv in den Medien beworben. Doch gerade diese beiden, bekannten und beliebten Stifte sind durchgefallen. Aber auch andere Marken haben sehr schlecht abgeschnitten, zum Beispiel  "Blistex," "Eucerin Lip Aktiv" oder "Bebe Classic" (u.v.m.) Man sollte unbedingt genau auf die Liste der Inhaltsstoffe achten, Markennamen schützen leider nicht vor gesundheitsschädlichen Stoffen wie in diesem Fall Erdöl.

Der Preis ist ebenso kein verläßlicher Indikator, denn auch teurere Produkte wie zum Beispiel der Lippenpflegestift von "Eau Thermale Avène" oder der "Carmex Classic Moisturising Lip Balm" und sogar die "Neutrogena Lippenpflege" enthalten Erdöl. 

Da wir - ob wir wollen oder nicht - einen großen Teil der Lippenpflege zwangsläufig in den Mund bekommen und auch schlucken, ist es besonders wichtig, auf gesunde, natürliche Pflege zu achten. Denn die gibt es!  Alle getesteten Naturkosmetik-Lippenpflegestifte waren frei von Mineraöl.

Doch als ob diese Erdöl-Hiobsbotschaft nicht genug wäre, wurden in einigen Stiften auch noch bedenkliche UV-Filter gefunden. Zwar sind UV-Filter durchaus sinnvoll als Schutz gegen die schädlichen Sonnenstrahlen, aber einige verwendeten UV-Filter sind nicht unbedenklich. Der Stoff Ethylhexylmethoxycinnamat steht im Verdacht, hormonelle Wirkungen auf den Menschen zu haben. In Tierversuchen ist dies bereits bestätigt worden. 

Doch nun die gute Nachricht, wir als Verbraucher können relativ einfach auf unschädliche Alternativen zurückgreifen. Alle untersuchten Naturkosmetk-Pflegestifte sind auch frei von bedenklichen UV-Filtern. Ich rate dringend, diese zu verwenden und die anderen einfach in den Regalen zu lassen. Denn wir als Verbraucher haben durchaus das Potential, durch die Nachfrage (oder eben den Boykott) Produkte zu verändern und verbessern. Produziert wird, was verkauft wird. 

Unter diesem Link findet ihr 10 empfehlenswerte Lippenpflege-Produkte ohne Mineralöl, die bedenkenlos verwendet werden können Lippenpflege ohne Mineralöl

Besonders erwähnenswert finde ich, dass auch Lippenpflegestifte der discountereigenen Naturkosmetiklabel (alverde bei dm und Alterra bei rossmann) in dieser Auflistung mit dabei sind. Sie haben mit "Sehr Gut" abgeschnitten und sind unbedenklich!

Wer gar keine fertigen Produkte verwenden möchte, findet in naturbelassenen Bio-Ölen eine gute Alternative.



Die kompletten Testergebnisse gibt es im Verbraucher-Magazin "Öko-Test" (01/2018), das aktuell im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. 


Mittwoch, 24. Januar 2018

Das Hydrolift Ampullen-Konzentrat von M. Asam - ein echter XXL Schönheits-Booster

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Das  Hydrolift Ampullen-Konzentrat (3 x 10 ml) von M. Asam versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit und lässt sie innerhalb von 5 Minuten sichtbar glatter und praller aussehen. Trockenheitsfältchen verschwinden und die Haut wirkt deutlich aufgepolstert.

Die Sofortwirkung dieser Ampullen basiert auf lang- und kurzkettige Hyaluronsäuren, die ein echter Feuchtigkeitsbooster sind. Außerdem ist der innovative Inhaltsstoff AquaPront enthalten. AquaPront ist ein natürlicher Wirkstoff, der das Hautbild ebnet. Auch das Porenbild der Haut wird deutlich verfeinert.  

Die Wirksamkeit basiert auf der "Feuchtigkeits-Depot-Technologie", durch die viel Wasser gebunden und für bis zu 24 Stunden in der Haut eingeschlossen wird. Bei regelmäßiger Verwendung mündet der Sofort-Effekt in einen dauerhaften Langzeit-Effekt. Außerdem enthält Hydrolift Mineralien und 34 % Aloe Vera, was das Hautbild beruhigt und gleichmäßiger aussehen läßt.



Der Teint wird frischer, strahlender und eine jugendliche Ausstrahlung wird unterstützt.

Hydrolift ist ein veganes Produkt. Die Textur ist leicht und zieht sehr schnell ein. Das Ampullenkonzentrat ist für Gesicht und Hals, aber auch zum Aufpolstern des Dekolletés geeignet.

Momentan gibt es das "Hydrolift Instant Effect Beauty Treatment" (so der ganze Name) in einer Sondergröße zum Sonderpreis. 3 x 10 ml kosten aktuell 19,93 € (statt 24,00 € ).
Shoppen auf Asambeauty.com




Dienstag, 23. Januar 2018

Buchvorstellung "Vegetarisch mit Liebe" 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini

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Vegetarisch mit Liebe
120 Rezepte von Apfel bis Zucchini
von Jeanine Donofrio
Südwest Verlag
ISBN-Nr. 978-3-579-09543-1
erschienen am 6. März 2017
Preis: 24,99 Euro
Hardcover, 319 Seiten

Dieses "etwas andere" Kochbuch ist ein wahres Füllhorn an Inspirationen für vegetarische Gerichte. Wer mal wieder nicht weiß, was gekocht werden soll, findet hier schnell eine große Auswahl an wunderschönen Vorschlägen.

Obwohl es ein vegetarisches Kochbuch ist, eignet es sich keinesfalls nur für Vegetarier. Die Gemüserezepte sind so verführerisch, das auch Fleischesser ihre Freude daran haben werden.

Das Besondere an diesem Kochbuch ist die Aufteilung. Denn es ist nach Gemüse- und Obstsorten eingeteilt und nicht in Frühstück, Hauptgerichte, Beilagen usw. Angenommen, man hat einen Blumenkohl daheim und sucht ein Rezept dafür, dann wird man unter dem Kapitel Blumenkohl fündig. Die jeweilige Hauptzutat, bildet die Basis für das Gericht. Das ist sehr praktisch, man guckt einfach in den Kühlschrank, was man so im Gemüsefach hat und schaut dann, was man daraus machen kann.


Alle Rezepte sind einfach gehalten, aber mit viel Liebe zu den einzelnen Zutaten. Die Autorin legt großen Wert auf regionale und saisonale Ware. Statt die Zutaten für ein bestimmtes Rezept einzukaufen, macht sie es genau umgekehrt. Sie sucht sich zuerst auf dem Markt / im Hofladen oder in der Gemüseabteilung etwas besonders Schönes, Knackiges, Saisonales, Regionales aus, und erst dann stellt sie das Gericht zusammen. So kann sie sich immer wieder neu vom jeweiligen Angebot inspirieren lassen, sie ist spontaner in der Auswahl und spart auch noch Zeit. 

Falls Reste vom Vortag vorhanden sein sollten, werden diese zum Beispiel als Antipasti, im Omelett oder als Suppe weiterverarbeitet. 

Im ersten Teil des Buches gibt es eine kurze Einleitung der Autorin Jeanine Donofrio . Sie erzählt, wie sie ihre Liebe zum Kochen entdeckt hat. Da sie auch eine große Leidenschaft fürs Reisen hegt, lässt sie sich gerne von ihrer jeweiligen Umgebung inspirieren. Sie hat seit 2011 ihren eigenen Foodblog "Love & Lemons" (auch sehr empfehlenswert!) Die wunderschönen Fotos im Buch stammen von ihrem Mann.

Den größten Teil des Buches macht der zweite Teil mit den 120 Rezepten aus. Zu jedem Rezept gibt es jeweilige Tipps, wie man es vegan oder glutenfrei abändern kann, wenn man das möchte.

Im dritten Teil finden sich einige Basic-Rezepte, die man kennen sollte, zum Beispiel Salsa, Guacamole oder Hummus. Zusätzlich zum Original-Rezept findet man auch Tipps zum variantenreichen Abwandeln. Sehr informativ! Außerdem gibt die Autorin hilfreiche Hinweise zum richtigen Getreidekochen von zum Beispiel Emmer, Weizen, Hirse, Bulgur u.v.m.


Das Buch soll als Inspiration für einfaches und spontanes, aber trotzdem sehr leckeres Essen dienen. Wenn man ein paar Grundregeln kennt, kann man die Rezepte immer wieder neu und anders kreieren. Besonders die wunderschönen Abbildungen sollen die eigenen Koch-Kreativität fördern.

Ein wirklich sehr schönes Kochbuch mit stabilen Seiten, die die tägliche Küchenschlacht auf jeden Fall sicher überstehen. Dieses Buch macht definitiv Lust auf mehr Gemüse!





Freitag, 19. Januar 2018

Die Pantone Farbe des Jahres 2018: Ultra violett

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In jedem Jahr bringt das "Pantone Color Institute" einen neuen Farbton als Trendfarbe für die bevorstehende Saison heraus.

Im Jahr 2016 war das ein schöner Rosé- und ein Hellblauton, hier mein damaliger Post dazu Klick. 2017 galt "Greenery" als Trendfarbe des Jahres, Klick . Die Empfehlungen beziehen sich nicht nur auf Mode, sondern auch auf Kosmetik- und Wohnfarben. Mit "Greenery" wurde mein Geschmack letztes Jahr leider nicht so gut getroffen. Das Rosa aus dem Jahr 2016 mag ich bis heute dagegen sehr.

Im neuen Jahr 2018 soll nun "ultra violett" (in der englischen Schreibweise ultra violet, um genau zu sein)  die Trendfarbe werden.



Pantone begründet das wie folgt:

"Komplex und kontemplativ – Ultra Violet spielt an auf die Mysterien des Kosmos, die Faszination der Zukunft und die Entdeckungen jenseits der heutigen Erkenntnisse. Der unendlich weite Nachthimmel steht symbolisch für das Machbare und die Möglichkeiten – er weckt immer wieder die Sehnsucht, neue Welten zu betreten.

Dunkle Lilatöne sind schon seit langer Zeit ein Zeichen der Gegenkultur, der Unangepasstheit und der künstlerischen Brillanz. Mit Prince, David Bowie und Jimi Hendrix rückten Ikonen der Musikgeschichte verschiedene Töne von Ultra Violet als persönlichen Ausdruck von Individualität ins Zentrum der westlichen Popkultur. Mit Nuancierung und eine Fülle von Emotionen symbolisiert die Tiefe von PANTONE 18-3838 Ultra Violet Experimentierfreue und Unkonventionalität. Die Farbe regt dazu an, sich eine eigene Gestaltung der Welt vorzustellen und mit Kreativität Grenzen zu überwinden.

Historisch wurde Ultra Violet eine mystische oder spirituelle Kraft zugeschrieben. Die Farbe wird oft mit Achtsamkeitspraktiken in Verbindung gebracht, die in der an Reizen überreichen Welt von heute eine übergeordnete Perspektive eröffnen. Eine lilafarbige Beleuchtung in Meditationsräumen oder an anderen Versammlungsorten gibt den Anwesenden neue Energie und fördert den Aufbau von Verbindungen."

Quelle: https://store.pantone.com/de/de/color-of-the-year-2018/

Da die Farbe schon relativ auffallend ist, verwende ich sie eher sparsam. Shirt und Schuhe kombiniere ich mit einer neutralen Jeansfarbe dazwischen, in diesem Outfit grau. Aber auch mit einer schwarzen oder  blauen Jeans kann man den auffälligen Lila-Ton "entschärfen".




Ich finde, dass man mit Schuhen in Knallfarben tolle Akzente setzen kann, ohne dass es "zuviel" wird. 


Wie findet ihr diese Farbe? Ist sie was für euch oder eher nicht?









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