Sonntag, 24. Januar 2016

Sport- und Fitnessbekleidung made in Germany

Zum Sport trage ich am liebsten relativ schlicht gehaltene Kleidung, die aber von guter Qualität sein sollte. Leggings, Shirt und Hoodie darüber ist meine bevorzugte Kombination fürs Fitness-Studio. Die Länge der Sporthose variiert nach geplanter Aktivität (Zumba geht nur mit knielanger Hose, sonst kriege ich einen Hitzestau), nach Jahreszeit natürlich und nach Lust und Laune.

Die Shirts mag ich am liebsten einfarbig dazu, die Farbe darf aber gerne auch mal knallig sein. Ein Hoodie rundet die ganze Sache ab, damit man sich nach getaner Arbeit nicht verkühlt.

Da die Sachen häufig gewaschen werden (die Shirts nach jedem Mal, die Hosen nach jedem zweiten oder dritten Mal), lohnt es sich, in eine gute Qualität zu investieren. Da macht man auch nach ein paar Monaten noch eine gute Figur und hat keine aus der Form gelaufenen Shirts. Denn was man im Fitness-Studio so zu sehen bekommt, ist manchmal äußerst interessant.

Sämtliche Werbe-T-Shirts der letzten 20 Jahre, kriegen hier oft ihren großen Auftritt. Egal, ob von Turnvereinen, Kegelclubs oder mit komischen Sprüchen drauf. Gerne auch in der Größe, die vor 10 Jahren passend war. Von der Stoff-Bermuda für Herren, über weite Badehosen (!) bis zu uralten Tennisröckchen bei Damen habe ich schon alles mögliche gesehen (eine Frau hat sogar mal im Häkelpullunder trainiert...)

Versteht mich nicht falsch, es geht hier wirklich nicht um irgendwelches Schaulaufen oder übertriebenes Aufbrezeln für den Sport, aber eine gewisse "Grund-Etikette" sollte schon vorhanden sein. Eine Sporthose sollte eine Sporthose sein und nicht irgendeine nicht mehr benötigte Schlabberhose aus grauer Vorzeit. Dazu ein Basic-Shirt, das lang (und breit genug) ist. Ab und zu sollten auch die Sportsocken ersetzt werden, denn wenn sie völlig vergraut sind, geben sie kein gepflegtes Bild mehr ab. Und liebe ältere Herren, wenn ihr schon in kurzer Shorty erscheint, dann nützt es auch nichts, wenn ihr die Strümpfe bis kurz unter die Kniekehlen zieht. Kauft euch doch eine schöne lange Hose und schon stimmt das Gesamtbild. Oder ein paar weite Sporthosen, die bis zum Knie gehen und dann Sneaker-Socken dazu.

Kopfbedeckungen (außer Stirnbändern gegen den Schweiß), sind meines Erachtens bei jeglichem Indoor-Sport überflüssig. In meinem Fitness-Studio sehe ich allerdings regelmäßig Mützen (!), vor allem bei der jungen Generation. Gütiger Himmel! Also, ich brauche da keine!!

Mittlerweile gibt es bei fast allen Discountern regelmäßige Aktionen. Man kann funktionelle Kleidung für wenig Geld in zufriedenstellender Qualität kaufen. Allerdings begegnen einem diese Modelle dann an allen Ecken und Enden. Wenn einen das nicht stört, ist doch alles wunderbar.

Ich habe mich vor kurzem wieder auf eine, mir seit Kindertagen bekannten Firma besonnen (und nein, das hier ist kein gesponserter Post). Sie heißt Trigema und produziert seit 1919 auf der Schwäbischen Alb Textilien. Ich bin in Sigmaringen geboren, also nur ein paar Kilometer entfernt von deren Firmensitz in Burladingen. Trigema ist Deutschlands größter Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung. Vom Garn bis zum versandfertigen Produkt realisiert das Unternehmen alle Produktionsstufen im eigenen Haus. Alles "made in Germany", da wird nichts in China oder Thailand genäht. Wer gegen die Ausbeutung der Näherinnen und Näher in solchen Ländern ist, der kann mit Trigema Kleidung eine gute Sache unterstützen.

Trigema stellt auch Unterwäsche und Nachtwäsche her. Als Kind hatte ich fast ausschließlich Schlafanzüge und Unterhemden von Trigema. Die waren quasi "unkaputtbar". Heute interessiere ich mich mehr für die Sportkleidung im Bereich Fitness und Walking. Die Qualität ist super, die Passform auch, und es gibt einen Online-Shop, so dass ich auch von meinem heutigen Wohnort in Hessen bequem einkaufen kann.

Hier nur ein paar Beispiele von Trigema, die mir gut gefallen:





Falls jemand auch mal schauen möchte, hier der Link dazu: Trigema


Wie haltet ihr das mit eurer Sport-Kleidung?



Kommentare:

ela hat gesagt…

Hallo Eva, ich bin sehr dafür beim Sport auch passende Kleider zu tragen. Das soll gut sitzen und auch Bewegung mitmachen.
Wenn es dabei noch ein wenig hübsch aussieht, dann ist alles perfekt.
Liebe grüße Ela

Sabine Gimm hat gesagt…

Die Firma kenne ich. Die Sachen sind qualitativ hochwertig. Sportsachen müssen für mich vor allem funktional sein und dazu schick. Aber Schickimicki brauche ich dabei nicht.

LG Sabine

JJK Kreativ hat gesagt…

Hallo liebe Eva,
mal wieder ein toller Post...tja, ich bin ja überhaupt nicht die Studiosportlerin und dort bekommen mich auch keine 10 Pferde hin, wenn es draußen Schnee und Glatteis gibt und ich keine Laufrunde drehen kann (in Funktionskleidung mit Hightec-Laufschuhen und super sitzendem Sport-BH-wichtig wichtig ) haue ich mich im heimeligen Wohnzimmer mit Haus-Sportsachen vor den Fernseher. Zwischenzeitlich super ausgestattet. Tja und ins Studio mag ich es überhaupt nicht, weil man sich da soviele Gedanken übers Outfit statt über den Sport macht.
LG Jacky

Sunny hat gesagt…

Ich trage in 99% der Fälle lange Hosen. Schwarz. Unbedingt mit glattem Bund und Reißverschluss. Und ohne Stretch. Mit Marlenehosenbeinen. Gibts aber nur von Addidas und Esprit.
Dazu dann normale Stretchshirts, leichte Hoodies und Westen.
Sportsachen trage ich nur beim Sport.
Allerdings werden alte "normale" Shirts schon mal zum Sportshirt umfunktioniert. Oder zum Hausshirt.
Die sehen dann noch gut aus, ich trage sie nur nicht mehr zur Arbeit.
LG Sunny

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